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Das Ampelprovisorium auf der Flinthöhe funktioniert nicht zufriedenstellend.

Flinthöhe 

Ampel macht weiter Probleme

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Auch drei Wochen nach der Installation einer provisorischen Ampelanlage auf der Tölzer Flinthöhe gibt es in diesem Bereich noch erhebliche Verkehrsprobleme. Zuletzt staute sich der Verkehr vor allem auf der Albert-Schäffenacker-Straße und auf der Sachsenkamer Straße weit zurück.

Bad Tölz– Auf Rückfrage erklärte Julia Schneider vom Staatlichen Bauamt am Dienstag, dass gerade eine neue Programmierung aufgespielt werde. So solle die Grünphase für Autofahrer, die von der Sachsenkamer Straße kommend nach links auf die B 472 auffahren wollen, von 10 auf 18 Sekunden verlängert werden.Weitere Änderungen gibt es an der Kreuzung von B 472 und B 13. Die Autofahrer, die aus Richtung Holzkirchen kommen, können jetzt wieder geradeaus durchs Haupttor ins Kasernenkarree einfahren. Das gut zwei Wochen geltende Verbot habe bei den Autofahrern „keine Akzeptanz“ gefunden, räumt Schneider ein. Viele fuhren trotzdem geradeaus über die Kreuzung. Die daraus entstehende Verwirrung hat vergangene Woche zu einem Umfall geführt (wir berichteten). Für die Autofahrer, die von Holzkirchen kommend nach rechts abbiegen wollen, ist die Ampel nun ausgeschaltet – nur ein blinkender organgefarbener Pfeil weist sie darauf hin, die Vorfahrt zu achten.

Schneider versichert: „Wir tun alles, damit es besser wird.“ Dazu habe das Staatliche Bauamt ein „sehr gutes externes Büro“ mit an Bord geholt. Ein Problem sei, dass das Provisorium nicht über dieselbe technische Ausstattung verfüge wie die bisherige Ampelanlage und sich daher nicht identisch programmieren lasse. Eine besondere Herausforderung sei, dass der Verkehr in diesem Bereich nicht kontinuierlich, sondern „schwallartig“ fließe.

War es überhaupt eine gute Idee, die alte Ampelanlage durch das Provisorium zu ersetzen? Schneider verweist darauf, dass die Ampel am Haupttor „endgültig ausgefallen“ sei und es keine Ersatzteile gebe. Man habe im Staatlichen Bauamt auch darüber diskutiert, den Verkehr an dieser Stelle ohne Ampel fließen zu lassen. Das habe man aber verworfen, „weil dann die Fußgänger erhebliche Nachteile gehabt hätten“.

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