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Bad Tölz: Der umgebaute Dirt-Park auf der Flinthöhe ist eröffnet

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Von: Felicitas Bogner

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Bei der offiziellen Eröffnung des Dirt-Park (vorne, v. li.): Bernd Gassl, Karsten Bauer, Ingo Mehner und Thomas Holz mit den Eltern, die bei dem Aufbau mit angepackt haben.
Bei der offiziellen Eröffnung des Dirt-Park (vorne, v. li.): Bernd Gassl, Karsten Bauer, Ingo Mehner und Thomas Holz mit den Eltern, die bei dem Aufbau mit angepackt haben. © ARNDT PRÖHL

Aktion, Sport und Spaß: Dafür gibt es auch in der Pandemie Möglichkeiten – wenn man sie denn schafft. Für einen neuen Dirtpark haben sich Eltern und die Stadt Bad Tölz nun eingesetzt und diesen nun eröffnet.

Bad Tölz - Initiator des erneuerten Sportangebotes ist Thomas Holz. Er kontaktierte mit seiner Idee den Tölzer Bürgermeister. Noch am gleichen Tag meldete sich Ingo Mehner zurück und laut Holz sei es sofort zu einem Konsens gekommen. Am Standort des alten Bikeparks auf der Flinthöhe – gegenüber des Kletterzentrums – konnten Holz und weitere Freiwillige ihren Plan in die Tat umsetzen. Die Stadt unterstützte dabei finanziell. „Wir sind nie auf diesen Standort gekommen, da es sein kann, dass das Straßenbauamt einen Teil des Bereichs für den Bau der Nordspange braucht“, sagte Mehner bei der Eröffnung. „Doch bis es soweit ist, lohnt es sich sicher, für viele eine weitere corona-konforme Freizeitmöglichkeit zu haben.“

Sommerspaß mit Abstand auf der Flinthöhe

Das sahen zahlreiche Eltern ähnlich und packten mit an. Insgesamt 30 Freiwillige haben sich bei der Erschaffung engagiert. An zwei Tagen musste ein Bagger anrücken. Den Einsatz hat die Stadt bezahlt. „Die Kosten für den Park sind durch das Können und den Einsatz der Eltern wirklich überschaubar, wir bewegen uns in einem niedrigen vierstelligen Rahmen“, so Mehner.

Holz ergänzte, dass dies nur möglich gewesen sei, da „250 Arbeitsstunden ehrenamtlich von den Freiwilligen dazugekommen sind.“ Das Ergebnis kann sich sehen lassen. In zwei Schlaufen können Biker den Park abfahren. „Der große Vorteil ist, dass wir den Radius so angepasst haben, dass man in einem Zug durchfahren kann und zusätzlich zehn bis 15 Radler gleichzeitig das Areal nutzen können, ohne sich in die Quere zu kommen“, erklärte Holz. Bei der Eröffnung wurde bereits fleißig geradelt. Sowohl Kinder, als auch Eltern waren begeistert. „Man braucht außer Helm und Handschuhe kein Equipment und kann nahezu mit jedem Rad hier fahren“, schwärmte eine Mutter. Bernd Gassl von der Jugendförderung demonstrierte auf seinem Bike die Fahrgaudi und drehte eine Schleife. „Im Gegensatz zum Spielplatz können hier Kinder und Eltern auf ihre Kosten kommen“, sagte er.

Eltern zeigen Initiative und engagieren sich für Dirtpark

Ähnlich sieht das Wiebke Maucksch, Mutter und Helferin bei der Erbauung des Parks. „Wir sind eine Mountainbiker-Familie und fahren oft nach Österreich in Dirt-Parks.“ Mit Corona gehe das ja nicht mehr. „Deswegen finden wir es umso besser, dass die Stadt uns die Möglichkeit gegeben hat, das hier zu erschaffen“, schwärmt sie.

Und auch die Rathausvertreter sehen es positiv. „Der Dirt-Park ist mit weitem Blick auf die Eröffnung der Jugendherbergen ein weiterer Attraktivitätspunkt für unsere Stadt“, meinte Sportbeauftragter und Stadtrat Karsten Bauer. Mehner fügte hinzu, dass das Engagement der Eltern und Kinder – die ebenfalls fleißig geholfen haben – ein Zeichen für das Tölzer Stadtmotto ist: „Stadt ist, was du draus machst“. Mit Blick auf ein absehbares Ende des Dirt-Parks an dieser Stelle wird der Plan, den Holz erarbeitet hat, jedoch aufgehoben. Dann könne, so versicherte Mehner, ein Bike-Park wie dieser an einem alternativen Standort erneut aufgebaut werden.

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