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„Harley Rock’n’Race“: Tausende Besucher zieht es in die Kurstadt

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Von: Elena Royer

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Harley fahren macht glücklich und zufrieden. Da sind sich (v. li.) Martina Wedhorn, Matthias Kunze und Karlheinz Wedhorn vom „Isartal-Chapter“ einig.
Harley fahren macht glücklich und zufrieden. Da sind sich (v. li.) Martina Wedhorn, Matthias Kunze und Karlheinz Wedhorn vom „Isartal-Chapter“ einig. © arp

Zum neunten „Harley Rock‘n‘Race“ strömten am langen Wochenende sowohl Harley-Davidson-Besitzer, als auch Fans in den Tölzer Moraltpark.

Bad Tölz – Bikerfans kamen am langen Wochenende im Tölzer Moraltpark voll auf ihre Kosten: Nach zwei Jahren Coronapause fand dort wieder das „Harley Rock’n’Race“ statt und zog massenhaft Besucher an. „Die letzten beiden Tage waren wir randvoll“, sagt Veranstalter Peter Frech am Montagmittag. Insgesamt sei das 9. Harley-Treffen ein voller Erfolg gewesen. „Am Samstag haben wir außerplanmäßig sogar schon früher geöffnet“, sagt Veranstalterin Steffi Hörmann. „Es wurde viel getanzt, und die Stimmung war super. Insgesamt waren bestimmt 3000 Biker und Besucher da.“

Großer Andrang: Über 3000 Besucher und Biker strömten am Wochenende in den Moraltpark.
Großer Andrang: Über 3000 Besucher und Biker strömten am Wochenende in den Moraltpark. © Jailhouse

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Harley Rock‘n‘Race: „Man trifft viele Gleichgesinnte“

Einer der Biker ist Wolfgang Berchtold aus München. Mit seiner Indian Roadmaster kommt er schon viele Jahre zum „Rock’n’Race“. „Ich finde es toll, dass es noch Leute gibt, die so was hier organisieren“, schwärmt er. „Man trifft viele Gleichgesinnte und lernt neue Leute kennen“, sagt der 58-Jährige. „Und man kann die Gegend hier genießen.“ Deswegen fahren Berchtold und seine Freunde auch nicht auf direktem Weg zurück nach München, „sondern über die Jachenau und dann rüber nach Großweil“, erklärt er. „Dann können wir die Landschaft noch ein bisschen genießen.“

So sieht es auch Roland Keil. Der 70-Jährige fährt „schon immer“ Motorrad – inzwischen eine Harley Davidson XL 1200S. „Man kommt ins Alter, da will man nicht mehr so schnell fahren“, erklärt er schmunzelnd. „Cruisen ist schöner“, findet er. „Da sieht man was von der Landschaft.“

Findet cruisen inzwischen schöner: Roland Keil mit seiner Harley Davidson XL 1200S.
Findet cruisen inzwischen schöner: Roland Keil mit seiner Harley Davidson XL 1200S.  © arp

Ausfahrten mit dem Isartal-Chapter: Biker von weit her mit dabei

Damit auch Biker von weiter her die Schönheit des Tölzer Lands kennen lernen, bot das „Isartal-Chapter“ auch heuer wieder geführte Ausfahrten an. Insgesamt seien etwa 60 Teilnehmer bei den Ausfahrten dabei gewesen, darunter Biker aus Prag, Puerto Rico und Mexiko, sagt Matthias Kunze, der Chapter Director. „Wir waren eine internationale Truppe.“ Was ihn selbst am Harley fahren reizt? „Das ist einfach eine eigene Lebensart“, findet Kunze. „Es macht zufrieden und glücklich, wie eine Therapie.“

Besonders schön am „Harley Rock’n’Race“ findet Martina Wedhorn, Treasurer des Chapters, dass es ein „riesen Besuchermagnet“ für Tölz ist. „Es ist toll, dass auch mal ein anderes Publikum angesprochen wird, jenseits von Tradition und Brauchtum.“

Da stecken ein paar hundert Stunden Arbeit drin: Ralph Lindenmayr auf einer Yamaha V-Max 1700.
Da stecken ein paar hundert Stunden Arbeit drin: Ralph Lindenmayr auf einer Yamaha V-Max 1700.  © arp

Alles, was das Biker-Herz höher schlagen lässt

Neben süßen und deftigen Essensständen, Bodypainting sowie einem Ninja-Parcours für Kinder boten auch zahlreiche Händler ihre Waren feil. Mutige konnten sich piercen lassen, andere bekamen im Barbershop einen neuen Haarschnitt verpasst. Daneben gab es Biker-Zubehör, Schmuck und natürlich die Bikes selbst. Ein außergewöhnliches Exemplar hat Ralph Lindenmayr mitgebracht. Eine auffällig designte Yamaha V-Max 1700. Lindenmayr hat die Maschine in dem besonderen Design selbst aufgebaut. „Da stecken ein paar hundert Stunden Arbeit drin“, sagt er. „Die gibt’s so kein zweites Mal.“ Lindenmayr, der sein Geschäft in München betreibt, freut sich, endlich wieder raus zu kommen. „Ich bin erleichtert, dass es so was wie dieses Harley-Treffen wieder gibt.“

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