Sieben der 18 Mini-Malteser aus bad Tölz im Tierheim Garmisch-Partenkirchen.
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Tragen physisch und psychisch an ihrem bisherigen Lebensweg: Sieben der 18 Mini-Malteser im Tierheim Garmisch-Partenkirchen.

Täglich Dutzende von Anfragen im Tierheim

Happy End für gerettete Mini-Malteser aus dem Wald? Alle wollen einen bei sich aufnehmen - „Drähte glühen“

  • Andreas Steppan
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Sie sind klein, weiß, und flauschig: Trotzdem wollte sie ihr Besitzer offenbar nicht mehr haben: Mehrere Mini-Malteser wurden in schlechtem Zustand im Wald gefunden.

  • Das Hunde-Drama von Bad Tölz bewegt Tierfreunde in ganz Deutschland.
  • Mittlerweile ist bekannt, dass ein obdachloses Mutter-Sohn-Gespann mit 21 Mini-Maltesern im Wald lebte.
  • Interessenten aus ganz Deutschland überhäufen das Tierheim Garmisch-Partenkirchen, weil sie einen der Hunde aufnehmen wollen. Doch eine Vermittlung ist nicht vor Januar 2021 möglich. (Update vom 8. Dezember, 12.30 Uhr).
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Update vom 8. Dezember, 12.30 Uhr: Im Tierheim in Garmisch-Partenkirchen „glühen die Drähte“. Das sagt eine Mitarbeiterin, die im Hundehaus im Einsatz ist, auf Anfrage. Wie berichtet sind dort 18 der 20 überlebenden, im Wald bei Bad Tölz gefundenen Mini-Malteser untergebracht. Die beiden anderen – sie waren schon im Oktober und November als erste entdeckt worden – befinden sich im Tölzer Tierheim.

Mini-Malteser in Bad Tölz gefunden: Tierheim kann sich vor Anfragen kaum retten

Die Berichterstattung des Tölzer Kurier über den Fall hat offenbar überregional viele Menschen bewegt. Jetzt stehen die Interessenten Schlange, die gerne einen der kleinen weißen Hunde aufnehmen möchten.

„Das Telefon klingelt toujours, es sind etwa 20 bis 30 Anrufe pro Tag“

„Das Telefon klingelt toujours, es sind etwa 20 bis 30 Anrufe pro Tag“, sagt die Tierheim-Mitarbeiterin. Dazu kämen täglich 15 bis 20 E-Mails mit weiteren Anfragen. Die Interessenten melden sich bis von der Ostsee, aus Berlin und Hamburg – und sind laut der Mitarbeiterin dann teils erstaunt, dass sie persönlich nach Garmisch-Partenkirchen kommen sollten, um sich einen Hund abzuholen. „Man muss das Tier ja erst einmal kennenlernen“, meint die Mitarbeiterin.

Tierheim GAP: Wer einen Mini-Malteser will, wird um Selbstauskunft gebeten

Auf der Homepage des Tierheims findet sich der freundliche Hinweis, dass „ein Anruf nicht unbedingt notwendig“ sei. Vielmehr werden Interessenten um einen „aussagekräftigen Text“ und einen ausgefüllten Selbstauskunftsbogen sowie Fotos des Wohnraums und gegebenenfalls Gartens per E-Mail gebeten.

Mieter brauchen eine schriftliche Einverständniserklärung des Eigentümers. „Bei passendem Profil treten wir zur gegebenen Zeit mit Ihnen in Kontakt“, heißt es weiter.

Die meisten der aufgefundenen Mini-Malteser sind jetzt im Tierheim Garmisch-Partenkirchen untergebracht.

Vor Januar 2021 sei aber keinesfalls mit einer Vermittlung zu rechnen, es könne sogar noch länger dauern. Aktuell seien die Hunde nämlich formal noch gar nicht dem Tierheim übereignet worden.

Mit den Mini-Maltesern sollte kein Nachwuchs produziert werden

Das Tierheim veröffentlichte auch einige weitere Informationen zu dem Hunden. Es handelt sich demzufolge um neun Hündinnen und neun Rüden. Eine Altersangabe sei schwierig. Die Hunde seien aktuell nicht kastriert.

„Allein aus Tierschutzsicht sollte es unabdingbar sein, dass mit den Hunden kein Nachwuchs produziert wird“, stellt das Tierheim klar. Daher lehne man eine Vermittlung in einen Haushalt mit einen unkastrierten gegengeschlechtlichen Hund ab.

Einige der Hunde hätten eine eingeschränkte Sehfähigkeit bis hin zur Blindheit. Zudem habe ein Teil der Mini-Malteser mehrere Zähne verloren. Alle gemeinsam hätten sie, dass sie an Gewicht zulegen müssten. „Sie haben einen gesegneten Appetit“, so die Tierheim-Mitarbeiterin.

Psychische Belastungen führen bei einigen Hunden zu Stress, Angst und Aggression

Das Tierheim weist zudem darauf hin, dass die Tiere auch an den psychischen Folgen ihres bisherigen Lebenswegs tragen und, je nach Individuum, mit Stress, Angst und Aggression reagieren. „Überbordendes Mitleid und ein Festhalten an der Vergangenheit sind für die weitere Entwicklung hinderlich. Ein auf Hierarchie beruhendes Denken und Durchsetzen ebenfalls.“ Es sei völlig normal und zu erwarten, dass einige der Mini-Malteser ein halbes oder vielleicht sogar ganzes Jahr brauchen werden, um sich in ihrem neuen Zuhause einzuleben.

Welches Tier in welche Familie kommt, „das entscheidet am Ende der Hund selbst“, meint die Tierheim-Mitarbeiterin. Bei der persönlichen Begegnung merke man schon, wo die Chemie passt.

Spenden für die ärztliche Versorgung und Verpflegung der 18 Tiere seien weiterhin willkommen. Die Kontonummer steht auf www.tierheim-garmisch.de

Update vom 4. Dezember, 6.30 Uhr: Der Fall der Mini-Malteser im Wald bei Bad Tölz nimmt immer neue Dimensionen an. Nach aktuellem Stand ist nun bekannt, dass insgesamt 21 Tiere bei einem Mutter-Sohn-Gespann lebten, das im Freien campiert. Am Dienstag hat die 54-jährige Halterin dem Veterinäramt 16 Hunde übergeben.

Wie berichtet, sollen eine 54-jährige Frau und ihr Sohn (36) Ende August aus ihrer Tölzer Wohnung zwangsgeräumt worden sein und schlafen seither an diversen Lagerplätzen. Bekannt war, dass sie eine ganze Schar kleiner, weißer Hunde besitzen, doch keiner wusste, wie viele.

Nach und nach tauchten in den vergangenen Wochen fünf kleine weiße Hunde auf: Einer lag überfahren an der B13, weitere vier wurden von der Polizei beziehungsweise Spaziergängern entdeckt. Teils hatten sich die Mini-Malteser eine Art Nester in Baumkuhlen gebaut.

18 der 21 aufgefundenen Mini-Malteser aus Bad Tölz sind im Tierheim Garmisch-Partenkirchen

Wie Myriam Kohler von der „Katzenbergung Wolfratshausen-Geretsried“ berichtet, erklärte sich die 54-jährige Frau nun bereit, dem Amtstierarzt die restlichen bei ihr verbliebenen Hunde zu übergeben. Bei einem ersten Übergabetreffen hatte die Frau fünf Tiere dabei. Eine Stunde später wollte sie mit weiteren Hunden wiederkommen – was sie aber nicht tat.

In der Zwischenzeit „haben uns Leute gemeldet, dass sie die Frau schreiend und pöbelnd im Wald gesehen haben“, so Kohler. Die Tierschützer gingen daraufhin zur Polizei. Dort ging zeitgleich der Hinweis ein, dass sich die Frau an einem Stadl bei Reichersbeuern aufhalte.

Polizei, Tierschützer und Veterinäramt eilten dorthin. Im Bereich Kranzer „saß sie in einem Heuschober, mit elf Hunden“, sagt Myriam Kohler. Diese Tiere übergab sie ebenfalls dem Amtstierarzt.

Mini-Malteser: Hinweise auf „jahrelange Vernachlässigung“

Aktuell befinden sich nun 18 der 21 aufgefundenen Mini-Malteser – manche sind offenbar auch Mischlinge, weil sie schwarze Ohren haben – im Tierheim Garmisch-Partenkirchen. „Alle Tiere waren völlig verlottert und verwahrlost“, schildert Myriam Kohler. „Bei manchen fallen die Zähne aus dem Mund.“

Es sei ein blinder Hund dabei, andere hätten vereiterte Augen und Ohren. Ihr Zustand sei ein klarer Hinweis auf „jahrelange Vernachlässigung“. Der ein oder andere sei bissig.

Eine Mitarbeiterin des Tierheims Garmisch-Partenkirchen erklärt, dass die Hunde aktuell „gut drauf“ seien. „Das Wichtigste: Sie fressen.“ Nun steht zunächst die medizinische Versorgung an: das Fell kämmen und scheren, Zahnsanierungen, Parasitenbekämpfung, Impfungen, Kastration et cetera. Vermittlungsanfragen würden aktuell noch nicht angenommen.

Die Tölzer Polizei ermittelt wegen eines mutmaßlichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, so der stellvertretende Inspektionsleiter Andreas Rohrhofer. Auch bestehe der Verdacht der nicht genehmigten Zucht.

Spenden

Wer für die Versorgung der Mini-Malteser spenden will, findet die Kontonummer auf tierheim-garmisch.de. (Verwendungszweck: „Spende Malteser“).

Update vom 30. November, 18.40 Uhr: Die Nachricht, dass am nordöstlichen Ortsrand von Bad Tölz drei frei laufende verwahrloste Mini-Malteser gefunden wurden – einer davon überfahren – schlug am Freitag hohe Wogen. Doch diese Informationen waren nur die Spitze des Eisbergs. Am Wochenende nun suchten die Polizei sowie eine Schar Freiwilliger das Gebiet nach weiteren Hunden ab – und sie wurden fündig. Gegen die Besitzer der Tiere wird nun ermittelt.

Mini-Malteser in Bad Tölz ausgesetzt: Mehrere Hunde sollen im Wald leben

Dem Fall schon seit einiger Zeit auf der Spur ist Myriam Kohler von der „Katzenbergung Wolfratshausen-Geretsried“. Die Organisation sei darüber informiert worden, dass seit Ende August eine ganze Schar von Mini-Maltesern bei Bad Tölz im Wald lebe. Kohler und ihre Mitstreiter nahmen daraufhin eine „detektivische Arbeit“ auf, sagt sie gegenüber dem Tölzer Kurier.

Ihre Erkenntnisse: Eine Mutter und ihr Sohn sollen aus ihrer Mietwohnung im Bereich Lettenholz zwangsgeräumt worden sein und daraufhin mit rund 15 Hunden im Wald campiert haben. „Wir haben vier verschiedene verlassene Lagerstätten gefunden“, berichtet Myriam Kohler. Die Tierschützer informierten alle Jagdpächter und Forstmitarbeiter in dem Bereich. Auch das Tölzer Veterinäramt wurde eingeschaltet. Gleichzeitig wurden seit Anfang Oktober nach und nach drei Mini-Malteser gefunden: Einer lag tot an Straßenrand der B 13, zwei landeten im Tölzer Tierheim.

Polizei von Bad Tölz sucht im Wald nach einer Lagerstätte mit Hunden

Zusätzliche Dynamik kam in den Fall, nachdem der Tölzer Kurier am Freitag über den Fund dieser drei Hunde berichtet hatte. Nach Auskunft des stellvertretenden Inspektionsleiters Andreas Rohrhofer meldeten sich nun etliche Anrufer mit Hinweisen auf die mutmaßlichen Halter der kleinen, weißen Hunde in der Inspektion. „Wir haben daraufhin geschaut, ob wir die Halter finden“, so Rohrhofer. Die Beamten schauten an einem Lagerplatz im Wald nahe der Firma Sitec nach, der ihnen genannt worden war, trafen dort aber niemanden an.

Laut Rohrhofer waren dann am Samstag zwei Streifenbesatzungen der Tölzer Polizei im fraglichen Gebiet unterwegs, am Sonntag bekamen sie Unterstützung von drei Streifen der Bereitschaftspolizei, die sich zufällig in der Gegend aufhielten.

Ein großes Aufgebot war auch vonseiten der Tierschützer auf der Suche: Laut Myriam Kohler beteiligten sich Freiwillige der Tierhilfe Weyarn-Waakirchen, der Loisachtaler Rehkitzrettung, der Mobilen Fellnasenhelfer Oberland, des Tierschutzvereins des Landkreises Garmisch-Partenkirchen und die Katzenbergung Wolfratshausen-Geretsried. Eine Drohne und eine Wärmebildkamera kamen zum Einsatz.

Zwei weitere Mini-Malteser im Wald gefunden

Tatsächlich wurden zwei weitere Mini-Malteser gefunden. Beide waren laut Kohler „in erbarmungswürdigem Zustand, komplett abgemagert und verfilzt.“

„In erbarmungswürdigem Zustand“ war dieser Mini-Malteser, der am Wochenende gefunden wurde. Die Halter campierten offenbar mit bis zu 15 Tieren im Wald.

Wie Rohrhofer berichtet, traf dann am Sonntag gegen 15 Uhr eine Polizeistreife auch die Hundehalterin an, und zwar an der B 13 im Bereich Kranzer. Die 54-Jährige erklärte, gerade auf dem Weg zu einem Nachtquartier in Sachsenkam zu sein. Ihr Sohn (36) habe die restlichen Hunde – die Frau vermutete, dass es fünf waren – mit nach München genommen.

Gegen Mutter und Sohn läuft Rohrhofer zufolge ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Laut der Polizeiakte wurde auch das Veterinäramt aktiv. Ein Mitarbeiter habe die Halter und eine unübersichtliche Hundeschar von neun bis elf Tieren demnach Mitte Oktober angetroffen und für den 19. Oktober einen weiteren Termin vereinbart. Halter und Hunde seien dann aber nicht mehr anzutreffen gewesen. Daraufhin habe das Veterinäramt einen Beschluss über die Beschlagnahme der Tiere erlassen.

Mini-Malteser könnten auf dem Markt bis zu 1600 Euro kosten

Landratsamts-Sprecherin Marlis Peischer erklärt auf Anfrage des Tölzer Kurier lediglich, dass der Fall dem Veterinäramt bekannt sei, man die Halter aber bisher nicht habe antreffen können. „Alles weitere sind Mutmaßungen.“

Nach Aussage von Myriam Kohler handelt es sich bei den gefundenen Mini-Maltesern um besonders kleine Exemplare, wie sie aus einer gezielten Inzucht-Vermehrung hervorgehen. „Ein normaler Mini-Malteser wiegt drei bis vier Kilo, diese hier nur 1500 bis 1800 Gramm.“ Es gebe leider einen Markt für solche Tiere, pro Exemplar ließen sich durchaus 800 bis 1600 Euro erzielen. Kohler appelliert eindringlich, Zuchthunde nur bei zugelassenen, zuverlässigen Züchtern zu kaufen, um Tierleid zu vermeiden.

Fünf Hunde sind nun gefunden, fünf mutmaßlich in München. Kohler geht davon aus, dass nun noch vier oder fünf Tiere abgehen. Sie und ihre Mitstreiter wollen weitersuchen. „Ich gehe aber nicht davon aus, dass wir sie noch lebend finden.“

Drei Mini-Malteser in Bad Tölz ausgesetzt: Polizisten fanden die Hunde im Bereich der B472

(Erstmeldung) Bad Tölz - Zwei der Hunde leben inzwischen im Tölzer Tierheim, der dritte wurde tot am Straßenrand gefunden. Bereits am 9. Oktober brachte die Polizei erstmals einen der kleinen Hunde zu Peter Fichtner ins Tierheim. Die Beamten hatten den Vierbeiner im Bereich der B 472 am nordöstlichen Stadtrand gefunden.

Mini-Malteser in Bad Tölz ausgesetzt: Tiere „abgemagert und in schlechtem Zustand“ gefunden

„Der Hund war abgemagert, verfilzt und in sehr schlechtem Zustand“, berichtet Fichtner. Zudem sei der Mini-Malteser „ein bisschen bissig“ gewesen. Fichtner nimmt es dem Hund nicht übel, dass er erst mal nach seinem Finger schnappte. „Man weiß nicht, was er mitgemacht hat.“

Genau einen Monat später ging die nächste Meldung im Tierheim ein: Ein weiterer Mini-Malteser war tot am Straßenrand der B 472 auf Höhe der Abfahrt Sappl am Mühlberg entdeckt worden. Die Finder schickten dem Tierheim auch ein Foto des vermutlich überfahrenen Hundes. Vor Ort fand Fichtner den Kadaver dann aber nicht mehr vor.

Mini-Malteser muss sich vier Wochen im Wald durchkämpfen - und baut sich Nest zwischen Baumwurzeln

Vergangene Woche nun sah eine Passantin am Weg zwischen Ellbach und dem Kirchseemoor noch einen Mini-Malteser herumlaufen. „Er ließ sich aber nicht fassen“, berichtet Fichtner. Die Spaziergängerin kam am nächsten Tag wieder und fand den Mini-Malteser ein Stück weiter in einer Kuhle zwischen Baumwurzeln, wo er sich ein Nest gebaut hatte. Sie brachte ihn ins Tierheim.

Weiß und flauschig: Die beiden überlebenden Mini-Malteser werden im Tölzer Tierheim aufgepäppelt.

Es scheint so, als habe sich der kleine Hund mindestens einen Monat lang allein auf freier Wildbahn durchgeschlagen. „Hunde kommen aus der Natur, so schnell verhungern die nicht, sie fressen zum Beispiel Würmer“, sagt Fichtner. Er wundert sich nur, dass sich der Fuchs keinen der Mini-Malteser geschnappt hat.

Bad Tölz: Tierheim päppelt Mini-Malteser wieder auf

Und im Winter wären die Überlebenschancen der Haustiere in der Natur dann rapide gesunken. Fichtner brachte die Fundtiere zur Tierärztin und päppelt sie auf. Klar ersichtlich ist für ihn, dass sich die Hunde kennen, denn sie teilen sich mittlerweile einträchtig ein Körbchen. Die Tierärztin schätzte ihr Alter auf etwa zwei Jahre. Ein Hund wiegt rund 1800 Gramm.

Fichtner geht davon aus, dass der frühere Halter die drei Hunde ausgesetzt hat. Er selbst hat in der Vergangenheit auch schon mal einen Mann im Bereich des Bahnhofs mit drei kleinen weißen Hunden gesehen. Auch andere Zeugen berichten von solchen Beobachtungen im Bereich Lettenholz.

Früherer Hundehalter hat Tiere vermutlich ausgesetzt - Polizei sucht nach Hinweisen

Wer einen Hinweis hat, woher die drei Mini-Malteser stammen, solle sich an die Polizei wenden. Das Tierheim behält laut Fichtner generell jedes Fundtier mindestens vier Wochen lang und gibt es nur ab, wenn es ganz gesund ist. Wenn das der Fall ist, hofft Fichtner für die Mini-Malteser ein schönes neues Zuhause zu finden.

Verängstigt und verwahrlost: So fanden Tierschutzverein und Veterinäramt den Wallach „Jacky“ eingesperrt in einer Einzelbox. Nun geht es dem 14-jährigen Pferd in Vaterstetten endlich besser. Und tierischen Besuch im Homeoffice bekamen Johannes Fisch und sein Vater Josef in Fürstenfeldbruck. Eine Rotte Wildschweine spazierte durch den Familien-Garten.

(Von Andreas Steppan)

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