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Die Pausenhof-Neugestaltung am Tölzer Gymnasium kommt frühestens 2021. Das Schulgelände soll aber noch heuer durch Tore gegen Vandalismus besser geschützt werden.

Tölzer Gymnasium

Pausenhof: In kleinen Schritten zur Neugestaltung

Wie wird der Pausenhof des Tölzer Gymnasiums künftig aussehen? Der Kreis-Bauausschuss beriet in seiner ersten Sitzung über die Pläne.

Bad Tölz – Gut 20 Millionen Euro hat der Landkreis seit 2005 für die Erweiterung und Sanierung des Tölzer Gabriel-von-Seidl-Gymnasiums in die Hand genommen. Immer noch offen ist allerdings die bereits 2017 angeregte Neugestaltung des östlich gelegenen Pausenhofs. Sie wird zwar „nur“ mit 480 000 Euro veranschlagt, liegt in der Prioritätenliste allerdings nicht ganz vorn. Das machte in der Kreis-Bauausschusssitzung am Montagnachmittag Hauptamtsleiter René Beysel deutlich, als er die im Grunde kleine Maßnahme vorstellte.

Noch vor der eigentlichen „Möblierung“ der jetzt weitgehend kahlen Fläche zwischen den Schultrakten und der Turnhalle, für die ein Landschaftsarchitekt verpflichtet wird, muss eine Kellertrockenlegung erfolgen. „Dort sind Akten verschimmelt“, verdeutlichte Beysel. Zudem muss eine Notentwässerung im östlichen Bereich angelegt werden. Dort hatte es bei der Schneekatastrophe im vorvergangenen Winter Probleme gegeben, obwohl das Dach durch externe Feuerwehr-Helfer freigeschaufelt worden war.

Zudem, so Beysel, soll der Eingang zur Turnhalle für externe Nutzer wie Sportvereine nach Süden zur Peter-Freisl-Straße verlegt werden und das Innenhofgelände durch Tore gegen Vandalismus besser geschützt werden. Für diesen Bauabschnitt gab der Ausschuss einstimmig 253 000 Euro frei. Die eigentliche Pausenhofgestaltung, zu der auch die Schülermitverantwortung (SMV) des Gymnasiums bereits 2017 und 2018 ihre Vorstellungen dargelegt hatte, wurde auf 2021 verschoben, sofern der Kreistag die Mittel in Höhe von 480 000 Euro bewilligt.

Damit ist das „Großprojekt“ Tölzer Gymnasium aber noch nicht komplett abgeschlossen, denn bereits vor Jahren wurde die baufällige Tiefgarage mit dem markanten Hausmeisterhaus gesperrt. Die Stellplatzfrage soll aber, so Beysel, „im Rahmen eines Gesamtprojekts“ gelöst werden.

Zu Beginn der ersten Sitzung des neuen Kreisbauausschusses hatten die Mitglieder des in der vergangenen Woche verstorbenen Lenggrieser Bürgermeisters und Kreisrats Markus Landthaler mit einer Schweigeminute gedacht. (Karl Bock)

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