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In die Alte Schießstätte kehrt Ende Oktober wieder Leben ein.

„Lindenhof“-Grieche zieht in die „Schießstätte“, keine Neuigkeiten vom „Starnbräu“

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Ein Umzug, ein Stillstand: Das tut sich in der Tölzer Gastronomie-Welt.

Bad Tölz - Ein Zettel an der Tür des „Olympia 776“ in der Königsdorfer Straße weist darauf hin: „Wir ziehen um“. Das griechische Lokal wird Ende Oktober in der „Alten Schießstätte“ am Schützenweg wieder eröffnen. Damit wird der etwa einjährige Leerstand beendet. Eigentümer der „Schiaßn“ ist die Stadt, die das Objekt an eine Gemeinschaft aus den drei Tölzer Trachtenvereinen und dem Jagdverband verpachtet hat. Anton Krinner, Sprecher der Pächtergemeinschaft, freut sich, dass das Gasthaus wieder mit Leben gefüllt wird. „Es hatten sich ein paar Interessenten gemeldet, einer ist geblieben.“

Neben der griechischen Küche wird es dort künftig aber auch bayerische Gerichte auf der Speisekarte geben. „Wenn die Trachtenvereine ihre Übungen haben, wird es auch verbilligte Angebote für die Mitglieder geben“, so Krinner. Ein großer Umbau des Gasthauses ist nicht notwendig, ein paar „kosmetische Korrekturen“ würden derzeit vorgenommen. Um die Pflege des Lokals kümmerten sich ehrenamtlich die Mitglieder der Vereine, wofür Krinner großen Respekt zollt. „Da hat eine ganze Brigade an Menschen alles sauber gemacht, die Außenarbeiten im Garten erledigt, die Küche, alle Stühle und Tische, sowie den Boden gereinigt.“ Als Dankeschön gab es hinterher eine Brotzeit mit geselligem Beisammensein. „Die Stimmung war bestens“, so Krinner.

„Schießstätte“: Veranstaltungen wurden trotzdem abgehalten

Veranstaltungen waren in der „Schießstätte“ auch im vergangenen Jahr abgehalten worden, teilweise mit eigener Bewirtung, teilweise hatte der alte Wirt noch ausgeholfen.

Mit dem neuen Inhaber seien alle Vereinsvorstände einverstanden gewesen – nicht zuletzt auch daher, da dieser einige Stammgäste aus dem früheren „Lindenhof“ mitbringen wird. „Die Miete an die Stadt, sowie Strom und Gas mussten die Vereine ja weiterhin zahlen, das war schon eine Belastung“, sagt Krinner.

In der Marktstraße gibt es derweil keine Neuigkeiten vom „Starnbräu“. Das Lokal steht seit Ende August leer. Laut Hauseigentümer Georg Hochwind laufen derzeit Gespräche mit Interessenten, aber noch ist keine Wiedereröffnung in Sicht.

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