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Rauch über dem „Alpamare“: Tölzer Feuerwehr rückt aus

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Von: Veronika Ahn-Tauchnitz

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Die Suche nach der Ursache der Rauchentwicklung gestaltete sich für die Tölzer Feuerwehr im ehemaligen Spaßbad wegen der Größe des Objekts schwierig.
Die Suche nach der Ursache der Rauchentwicklung gestaltete sich für die Tölzer Feuerwehr im ehemaligen Spaßbad wegen der Größe des Objekts schwierig. © Feuerwehr Bad Tölz

Zu einem Einsatz musste die Tölzer Feuerwehr am Mittwochabend ins ehemalige Alpamare ausrücken: Dort war es zu einer Rauchentwicklung gekommen. Es war der dritte Einsatz innerhalb von 24 Stunden.

Bad Tölz - Bemerkt hatte die Rauchentwicklung über dem seit einigen Jahren leer stehenden Spaßbad der Hausmeister. Gegen 18 Uhr alarmierte er die Rettungskräfte.

Rauch über dem Alpamare: Suche nach der Ursache gestaltet sich schwierig

Die Tölzer Feuerwehr war mit 24 Kräften und vier Fahrzeugen vor Ort. „Die Suche nach der Ursache gestaltete sich wegen der Größe des Objekts schwierig“, so die Brandschützer. Nach Angaben der Polizei stellte sich schließlich heraus, dass es aufgrund eines technischen Defekts in der Heizanlage des Gebäudes zu der starken Rauchentwicklung gekommen war. Ein Ölschlauch in der Heizanlage war geplatzt, wodurch Öl auf einen heißen Kompressor tropfte. Das Alpamare sowie das über einen Gang damit verbundene Wohnhaus wurden auf diese Weise stark verraucht.

Feuerwehr belüftet das Spaßbad und ein damit verbundenes Wohnhaus

Der Kompressor wurde vom Strom genommen. Mit zwei Elektrolüftern wurde der Rauch aus den Gebäude entfernt. Es entstand kein Sachschaden, auch Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt.

Der Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr war nach etwa eineinhalb Stunden beendet. Für die ehrenamtlichen Helfer war es übrigens bereits der dritte Einsatz innerhalb von 24 Stunden. Am Morgen waren sie zu dem schweren Verkehrsunfall bei Roßwies ausgerückt. Am Vorabend gegen 23 Uhr hatten Bewohner in einer Wohnanlage an der Buchener Straße wegen starken Gasgeruchs die Rettungsleitstelle alarmiert.

Gasgeruch in Wohnanlage an der Buchener Straße

Mit Einsatzleitwagen und drei Löschfahrzeugen wurde ausgerückt. Vor Ort begann die Suche nach der Ursache des Gasgeruchs. Zuvor hatten Atemschutzträger Messungen vorgenommen, um eine Explosionsgefahr auszuschließen. Als Quelle des Geruchs wurde schließlich ein Eimer mit Epoxitharz ausgemacht, der von einer Baumaßnahme stammte. Dieser wurde ins Freie gebracht, anschließend das Gebäude über die Tiefgarage und den Treppenraum mit zwei Elektrolüftern ausgiebig belüftet. Nach einer Stunde konnten die 25 Kräfte die Einsatzstelle wieder verlassen.

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