Ex-Minister der SPD gestorben: Erhard Eppler ist tot

Ex-Minister der SPD gestorben: Erhard Eppler ist tot
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Vorsicht, toter Winkel: Oberkommissar Johann Krey erklärt der Klasse 5 c der Realschule Bad Tölz die Gefahren des toten Winkels. Personen, die auf dem orangen Dreieck stehen, kann der Busfahrer im Spiegel nicht sehen.

Unterricht, der Leben retten kann

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Unterrichtsstunde mal ganz anders: Die Tölzer Polizei erklärte jetzt Fünftklässlern die Gefahren des toten Winkels und warnten eindringlich vor einem großen Fehler am Bahnsteig.

Bad Tölz – Diese Unterrichtsstunde könnte Leben retten: Die Tölzer Polizei hat am Dienstagvormittag den Fünftklässlern der Realschule Bad Tölz die Gefahren des toten Winkels eindringlich veranschaulicht.

Hauptkommissar Lars Werner und Oberkommissar Johann Krey hatten zu diesem Zweck ein rund acht Quadratmeter großes, leuchtend orangefarbenes Dreieck zum Tölzer Bahnhof mitgebracht. Es symbolisiert jenen Bereich, den der Busfahrer nicht im Spiegel sehen kann. „Haltet euch davon fern“, sagt Krey, der im Inspektionsbereich für die Verkehrserziehung zuständig ist. Der Beamte erinnerte an den tödlichen Unfall im vergangenen Jahr in Altötting. Zwei elfjährige Mädchen hatten ein Stück hinter dem Schulbus die Straße überqueren wollen. Ein Auto erfasste die Kinder, sie hatten keine Chance.

Neben dem toten Winkel lernten die Buben und Mädchen auch, wie sie sich am Bahnsteig richtig verhalten. Ausbildungs-Lokführer Niklas Brandt von der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) warnte die Kinder zum Beispiel davor, über die Schienen zu laufen, selbst, wenn sie es eilig hätten. „Benutzt die Unterführung – auch, wenn es länger dauert.“

Bereits im vergangenen Schuljahr hatte die Polizei in Zusammenarbeit mit BOB und dem Regionalverkehr Oberbayern (RVO) die Fünf- und Sechstklässler der Realschule Tölz entsprechend geschult. Die Initiative war von der Schule selbst ausgegangen, sagt Lars Werner, der bei der Polizei für den Bereich Verkehr zuständig ist. Geht es nach ihm, sollen im nächsten Schuljahr auch die Fünftklässler des Gymnasiums geschult werden. Für diese Buben und Mädchen ist das Fahren mit Bus oder Bahn nach dem Übertritt zumeist noch ungewohnt. Werner: „Wir wollen sie für die Gefahren auf dem Schulweg sensibilisieren.“

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