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Wo fehlt es an Verbindungen für Alltagsradler? Das soll das Konzept auch aufzeigen.

Zwischenbericht im Ausschuss

Radeln im Alltag: Landkreis möchte Strukturen verbessern

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Wie geht es mit dem Alltagsradwege-Konzept fürs Tölzer Land voran? Die Antwort gab es jetzt im Umweltausschuss.

Bad Tölz-Wolfratshausen – Der Landkreis hat schon vor einigen Monaten beschlossen, dass er ein Alltagsradwege-Konzept erstellen lassen möchte – unter der Voraussetzung, dass es dafür Mittel aus dem Leader-Programm gibt. Wie hier der Stand der Dinge ist, erläuterte am Montag der Klimaschutzbeauftragte Andreas Süß den Mitgliedern des Kreis-Umwelt- und Infrastrukturausschusses.

Für die Förderung in Höhe von rund 26 000 Euro sieht es nicht schlecht aus. Zumindest gebe es eine positive Stellungnahme der Leader-Aktionsgruppe. Die Bewilligung könnte allerdings noch zwei, drei Wochen dauern. „Es gibt momentan einen kleinen Antragsstau“, so Süß. Geknüpft ist die Leader-Förderung allerdings an die Bedingung, dass sich das Konzept wirklich nur mit den Alltags-Radwegen befasst. Gewünscht hatten sich die Kreisräte eigentlich auch, dass untersucht wird, was für die Freizeitradler getan werden müsste. Allerdings habe es hier schon einmal Leadermittel für die Verbesserung der Beschilderung auf diesen Wegen gegeben. Daher ist dieser Bereich bei der erneuten Beantragung von Zuschüssen ausgeschlossen. Wollte man nun dennoch auf den Freizeitverkehr eingehen, „könnte man das als optionale Leistung ausschreiben“, so Süß.

Alltagsradwege-Netz in Bad Tölz-Wolfratshausen: Konzept soll Lücken aufzeigen

Geht mit dem Zuschuss alles klar, könnte im Herbst/Winter mit dem Projekt gestartet werden. Ziel ist die Erstellung eines Konzepts für ein „flächendeckendes, durchgehendes“ Alltagsradwegenetz, das mit den Kommunen und den Nachbarlandkreisen abgestimmt ist. Sehr genau soll dann auch aufgelistet werden, wo Wege, Querungshilfen oder Fahrbahnmarkierungen fehlen, wo die Beschilderung verbessert werden muss und wer für die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen zuständig ist, erläuterte Süß.

Die große Beteiligung an der landkreisweiten Aktion „Stadtradeln“ zeige, „welch große Bedeutung der Radverkehr als Mobilitätsform bei uns hat“, sagte der Klimaschutzbeauftragte. 650 Radler in 81 Teams haben in der ersten Woche bereits 55 000 CO2-freie Kilometer zurückgelegt. Die Aktion läuft noch zwei Wochen. Anmeldung auf www.stadtradeln.de  va

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