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Alles im Fluss: Die Tölzer CSU rund um 3. Bürgermeister Christof Botzenhart (li.) und Ortsvorsitzenden Ingo Mehner (4. v. li.) ging mit interessierten Bürgern spazieren und diskutierte dabei aktuelle Entwicklungen.

CSU beschäftigt sich mit Entwicklungen an der Isar

Beim Spa klotzen und nicht kleckern

Bad Tölz - Hochwasserschutz und das geplante Spa am linken Isarufer: Das waren die beiden Hauptthemen, als die Tölzer CSU die Bürger unter dem Motto „Leben am Fluss“ zum Spaziergang einlud.

Auch wenn Ortsvorsitzender Ingo Mehner gerade die große Mauer am Isarkai als optisch „einschneidendstes Projekt“ bezeichnete, so hätten die diversen Maßnahmen doch ihren Zweck voll erfüllt. Isaranwohner berichteten über große Vorteile durch den Hochwasserschutz: „Da werden die Prämien bei einer Elementar-Versicherung für die Betroffenen günstiger.“

Neben den fest installierten Bauwerken wurden auch einige Stellen in Augenschein genommen, an denen bei Durchgängen oder sogar Fenstern die Absicherung durch mobile Elemente vorgenommen wird, wie etwa an der Sportanlage an der Kohlstattstraße. Feuerwehr oder städtische Betriebshof-Mitarbeiter bringen die Schutzelemente je nach Hochwasser-Meldestufe an.

Für Diskussionen unter den Teilnehmern des Spaziergangs sorgte vor allem das geplante Tölzer Spa in Verbindung mit dem Projekt „Neue Tölzer Hotelkultur“, bei dem derzeit der Architekten-Wettbewerb läuft. „Wir müssen da bei der Gestaltung in jedem Fall klotzen“, erklärte Dritter Bürgermeister Christof Botzenhart und verwies auf die Konkurrenz mit der Seesauna Tegernsee oder auch dem neuen Kochler „trimini“.

Botzenhart räumte dabei ein: „Wir brauchen Hotelbetten dringender als ein Spa.“ Das Spa solle allerdings als Blickfang und Alleinstellungs-Merkmal für den Tölzer Tourismus dienen. Noch völlig offen sei die Gestaltung – ob traditionell oder modern. „Auch haben wir noch keine Vorstellung, was das Ganze kosten könnte“, so Botzenhart.

„Verbreitert“ werden solle nach Möglichkeit der kombinierte Fuß-/Radweg entlang der Isar. Hier komme es nämlich immer wieder zu Konfliktsituationen, so Botzenhart. Und auch das Thema „Flussbad“ am Ufergelände an der alten Isarbrücke wurde noch diskutiert. Abgesehen vom Vorschlag, noch einige Liegen aufzustellen, lautete der allgemeine Tenor: „Die Fläche sollte man zur allgemeinen Nutzung so belassen, wie sie ist.“

Vorschläge gab es dagegen zum rechtsseitigen Isarufer auf Höhe des Taubenlochs. Hier wurde angeregt, das Ufergelände durch eine Terrassierung zugänglicher zu machen – schon allein wegen des schönen Bergblicks.

Ewald Scheitterer

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