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Kommentar

Den BR-Machern den Marsch blasen

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Viele Isarwinkler sind sauer auf den BR, weil er die letzten Volksmusiksendungen aus dem Programm von Bayern 1 nimmt. Es hagelt Kritik - zurecht, sagt Tölzer-Kurier-Redakteur Alois Ostler in seinem Kommentar.

Mit Heimat hat der Bayerische Rundfunk wenig am Hut. Das ist nicht neu, denn dessen Rund-um-die-Uhr-Pop-Gedudel unterscheidet sich in nichts von anderen Radiosendern. Noch gibt es täglich wenigstens eine knappe Stunde Volksmusik. Das ist die bairische Seite im BR-Programm – und das soll so bleiben. Das fordern die treuen Hörer mit Nachdruck. Auch ich wünsche mir das. Volks- und Blasmusik ist schließlich ein unverwechselbarer Bestandteil unseres Bayernlands, in dem wir doch alle so gerne „dahoam“ sind. Die BR-Programmmacher aber leben scheinbar in einer anderen Welt. Höchste Zeit, dass ihnen der Marsch geblasen wird: Ob mit Unterschriften, Petitionen oder einem entschlossenen „So nicht“.

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