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Ob an der Planung für die Tölzer Nordspange noch etwas geändert werden muss, dafür ist der laufende Erörterungstermin entscheidend. 

Bürokratischer Marathon zur Tölzer Nordspange

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Bad Tölz – Es ist ein bürokratischer Marathon, den die Beteiligten gerade im Tölzer Landratsamt absolvieren: Seit Montag läuft der dreitägige Erörterungstermin zur Tölzer Nordspange.

Es ist eine Art Austausch von Argumenten: Das Staatliche Bauamt nimmt Stellung zu den Einwänden die von Kommunen, Organisationen und Bürgern zur Planung der Umgehungsstraße eingegangen sind.

Für die Stadt Bad Tölz hat Bürgermeister Josef Janker am Montag noch einmal die Änderungswünsche der Stadt Bad Tölz dargelegt. Wie berichtet, dringt der Stadtrat auf eine zusätzliche Fußgängerbrücke zwischen Maxlweiher und dem Eisstadion. Bereits im Vorfeld hatte jedoch das Staatliche Bauamt Ablehnung signalisiert und Mehrkosten von bis zu 500 000 Euro ins Feld geführt.

Ein weiteres Anliegen der Stadt wäre ein Radweg entlang der künftigen Allgaustraße. Auch davon hält das Staatliche Bauamt nicht viel. Die Regierung von Oberbayern, die zu dem Erörterungstermin eingeladen hat, muss nun abwägen, ob das Staatliche Bauamt seine Planungen noch einmal anpassen muss.

Während die Chancen bei den beiden genannten Wünschen der Stadt eher schlecht stehen, verweist Bürgermeister Janker darauf, dass andere Vorschläge aus dem Rathaus bereits in die Planungen eingeflossen seien: nämlich eine Geh- und Redwegüberführung vom Lettenholz Richtung Baywa/Edeka – mit der dazugehörigen Öffnung der Schallschutzwand. „Außerdem wird die Allgaustraße, die bisher nur ein landwirtschaftlicher Weg ist, als sechs Meter breite Ortsverbindungsstraße parallel zur Nordspange ausgebaut.“

Der Erörterungstermin, zu dem die Öffentlichkeit nicht zugelassen ist, wird am heutigen Mittwoch fortgesetzt. Insgesamt hat die Regierung über 100 Einwände und die dazugehörigen Stellungnahmen abzuwägen.  

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