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Andreas Wagner bei der Feier der Linken.

Bundestagswahl regional

Live-Ticker: Münzwurf verhindert Karl Bärs Einzug in den Bundestag

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Wann gibt‘s die ersten Ergebnisse im Tölzer Land? Wie haben die Wähler in Bad Tölz, Lenggries oder Kochel am See abgestimmt? Was sagen die Kandidaten und Parteien? Alle Infos, Ergebnisse und Stimmen gibt‘s hier im Live-Ticker.

  • Tölz schickt einen Linken-Abgeordneten in den Bundestag, die AfD feiert und die Grünen eigentlich auch. Alle Ereignisse des Wahlabends und solche, die am Tag danach noch kommen, alle Emotionen sowie alle Ergebnisse hier bei uns live im Ticker. Vorher noch unsere interaktive Karte mit allen Ergebnissen im Überblick

+++ AKTUALISIEREN +++

18.07 Uhr: In Reichersbeuern (12,9 Prozent) und Sachsenkam (13,0) hat die AfD im Landkreis-Vergleich überdurchschnittlich abgeschnitten, auch in Greiling (11,2) war sie stark. Liegt das daran, dass sich am Kranzer eine der größten Flüchtlingsunterkünfte im Landkreis befindet? Ulrich Haushofer vom örtlichen Asylhelferkreis glaubt das nicht. Im Gegenteil: Gerade in den drei Gemeinden, die die Unterkunft betreiben, seien die Flüchtlinge im Alltagsleben „völlig aus dem Blick“, weil sie abgelegen im Wald wohnen.

15.15 Uhr: Der Tölzer Bürgermeister Josef Janker (CSU) steht einer möglichen Jamaika-Koalition skeptisch gegenüber: „Persönlich  hätte ich lieber eine Große Koalition“, sagt er im Gespräch mit dem Tölzer Kurier. „In einer Koalition mit drei beziehungsweise vier Partnern muss man viele Kompromisse machen. Wenn man am Ende so viele Kröten schlucken muss, dass man sein Gesicht verliert, würde ich Neuwahlen vorziehen.“ 

14.55 Uhr: Der Holzkirchner GrüneKarl Bär hat einen erfolgreichen Wahlkampf bestritten, das Bundestagsmandat aber quasi vorab per Münzwurf verloren. Elf bayerische Grüne ziehen ins Parlament ein, über den männlich besetzten Platz zehn entschied bei der Nominierung der Grünen-Landesliste das Losverfahren – wegen Stimmengleichheit. Der Regensburger Stefan Schmidt hatte Glück, Bär landete auf Platz zwölf. Das verpasste Mandat wäre wohl einfacher zu ertragen, wäre da nicht Folgendes: Bär ist es als einzigem Grünen-Direktkandidaten in Bayern gelungen, hinter dem CSU-Gewinner auf Platz zwei zu landen.  Der Mitarbeiter der Umweltinstituts München trägt’s mit wissenschaftlicher Gelassenheit: „Das ist nun mal so. Was nützt es mir, wenn ich mich jetzt ärgere?“

13.35 Uhr: „Der bundesweite Trend kommt eben auch in der Jachenau an“: So kommentiert Zweiter Bürgermeister Klaus Rauchenberger den Absturz der CSU in seiner Gemeinde, die aber immerhin noch auf 62,2 Prozent der Stimmen kommt - das beste CSU-Zweitstimmenergebnis im Landkreis. Noch 2013 hatte die CSU in der Jachenau 70,6 Prozent eingefahren. In der Vergangenheit gab es Spitzenwerte von über 80 Prozent (1990: 81,7, 2002: 82,2) oder gar 87,6 Prozent bei der Europawahl 1999. Die SPD hingegen ist nirgends so schwach wie in der Jachenau: Es reicht für die Genossen gerade noch zu 4,7 Prozent (26 Stimmen). 

11.45 Uhr: Die höchste Wahlbeteiligung im Landkreis hatte übrigens die Gemeinde Bichl. 87,9 Prozent traten hier an die Urne. Die wenigsten Wähler gab es ausgerechnet in der größten Stadt des Landkreises: Nur 74,5 Prozent wählten in Geretsried. Kaum besser war Tölz. Hier gingen 75,8 Prozent zur Wahl.

9 Uhr: Es ist bestätigt. Der Geretsrieder Andreas Wagner hat es über die Liste der Linken in den Bundestag geschafft.

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23.45 Uhr: Der Geretsrieder Andreas Wagner (Die Linke) ist der Überraschungssieger: Der 45 Jahre alte Heilerziehungspfleger zieht mit hoher Voraussicht in den Deutschen Bundestag ein. Zwar ging das Direktmandat wie schon 2013 an Alexander Radwan (CSU), doch Wagner kommt das gute Zweitstimmenergebnis der Linken im Bayern zugute. Das sorgt dafür, dass einige Kandidaten, die auf den obersten Listenplätzen stehen, einen Platz im Berliner Parlament bekommen. Seine Parteigenossen hatten den Geretsrieder, der sich seit 2007 bei der Linken engagiert, wie berichtet beim Landesparteitag im März auf Listenplatz sechs gewählt. „Für mich beginnt morgen Früh wohl ein neuer Lebensabschnitt“, sagte Wagner bei der Wahlparty im Lokal „Der Grieche“ in Wolfratshausen-Farchet. So richtig glauben mag er’s noch nicht, doch gegen 22.30 Uhr ordert er beim Kellner eine Flasche Sekt: „Die machen wir jetzt auf!“

22.30 Uhr: Grünen-Kreissprecherin Barbara Schwendner wünscht sich, dass ihre Partei in eine Jamaica-Koalition eintritt. „Wenn eine Jamaica-Koalition irgendeine Chance hat, würde ich das positiv bewerten, damit wir mit unseren Inhalten Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und Europa Einfluss auf die Zukunftsgestaltung nehmen können. Die Auseinandersetzung zwischen Grünen, Liberalen und Konservativen kann befruchtend sein und gute Lösungen für unser Land bringen.“

Die Ergebnisse im Wahlkreis sind komplett

22.23 Uhr: Auch der Markt Holzkirchen hat es geschafft. Der Wahlkreis ist komplett ausgezählt: Alexander Radwan schafft 47,59 Prozent. Vor vier Jahren waren es 54,1 Prozent. Karl Bär von den Grünen kommt mit 13,57 Prozent auf Rang zwei. Platz drei belegt Hannes Gräbner von der SPD mit 11,27 Prozent.

21.50 Uhr: Hochzufrieden mit dem Abschneiden seiner Partei ist der Direktkandidat der AfD,Constantin von Anhalt-Dessau: „Es ist großartig, dass es uns gelungen ist, unsere Themen so gut rüberzubringen. Wir gehen jetzt in eine starke Opposition. Bisher gab es im Bundestag keine vernünftige Opposition, das war eine dröge Sache. Jetzt muss die Opposition nach vorne gehen, damit sich etwas verändert.“

21.45 Uhr: Als letzte Gemeinde im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen hat Dietramszell ein Ergebnis übermittelt. Hier hat die CSU 43,7 Prozent erreicht. Die AfD folgt mit 13,25 Prozent auf dem zweiten Platz. Es folgen die FDP mit 11,0 und die Grünen mit 10.4.

21.32 Uhr: Für das Wahlkreisergebnis fehlen nun noch die Gemeinden Dietramszell, Otterfing, Hausham und Holzkirchen. Die CSU kommt momentan auf 41,95 Prozent, zweitstärkste Kraft ist die FDP mit 12,51 Prozent vor der AfD mit 11,76 Prozent.

21.21 Uhr: Es geht Schlag auf Schlag: Die Stadt Bad Tölz hat ausgezählt. Die CSU schafft hier nur 38,13 Prozent. FDP, AfD und SPD liegen alle bei gut 12 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 75,75 Prozent.

21.20 Uhr: Aus dem Landkreis fehlen nun nur noch Bad Tölz und die Gemeinde Dietramszell

21.04 Uhr: Das Ergebnis aus Lenggries liegt vor: Die CSU erreicht 44,0 Prozent, auf dem zweiten platz folgt die SPD mit 12,5 Prozent.  

21.01 Uhr: Achtungserfolg für den Kandidaten der Bayernpartei in seiner Heimatgemeinde Icking: Maximilian Stocker bekommt 6,4 Prozent der Erststimmen - womit er Rang 5 unter den sieben Direktkanidaten erreicht. Nach den bisher vorliegenden Ergebnissen des gesamten Wahlkreises liegt er aber auf dem letzten Platz (4,5 Prozent).

20.57 Uhr: Als erste Stadt im Landkreis hat Wolfratshausen ein Ergebnis vorgelegt. In Wolfratshausen erreicht die CSU 41,4 Prozent. Dahinter kommen die SPD mit 14,3 Prozent und die  Grünen mit 14,2 Prozent. Es folgen AfD (10,1), FDP (8) und Linke (7,1).

„Bitterer Abend für die SPD“, sagt Klaus Barthel

20.45 Uhr: Der CSU-Kreisvorsitzende Martin Bachhuber prognostiziert, dass eine Jamaica-Koalition aus CDU/CSU, FDP und Grünen gebildet wird. „Aber sie wird bestimmt nicht vier Jahre lang halten.“

20.43 Uhr: Von einem „bitteren Abend für die SPD“ spricht der scheidende Bundestagsabgeordnete Klaus Barthel aus Kochel am See: „Es ist das schlechteste Ergebnis der Nachkriegszeit. Da muss man nicht drum herum reden. Das muss uns nun aber anspornen, an diesem Ergebnis zu arbeiten. Die große Koalition ist problematisch, das hat sich 2009 schon gezeigt. Das Ergebnis ist aber auch eine Katastrophe für die CDU/CSU. Offensichtlich ist eine große Koalition keine Konstellation, die die Menschen anspricht. Die SPD wird nicht als Alternative zur Union gesehen.“

20.27 Uhr: Bei den Erststimmen liegt nach den bislang ausgezählten Gemeinden Alexander Radwan mit 50,77 Prozent vorne, Karl Bär (Grüne) ist mit 13,5 Prozent auf dem zweiten Platz.

20.26 Uhr: In Königsdorf sieht es folgendermaßen aus: Hier kommt die CSU auf 49 Prozent, gefolgt von den Grünen (13,2), AfD (10,2), SPD (10), FDP (7) und die Bayernpartei (5,7).

20.23 Uhr: Sämtliche Loisachtal-Gemeinden haben nun ausgezählt. Im südlichen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen werden jetzt nur noch die zahlen aus Lenggries, Gaißach, Bad Tölz und Dietramszell erwartet.

20.18 Uhr: Der FDP-Kreisvorsitzende Klaus Andrae würde es trotz des guten Ergebnisses seiner Partei vorziehen, wenn die FDP in die Opposition geht. „Meine Befürchtung ist, dass die FDP als Regierungspartner am ausgestreckten Arm von Frau Merkel verhungern würde.“

20.14 Uhr: In Münsing erreicht die CSU 43,6 Prozent, gefolgt von FDP (15,1), Grünen (13,7) SPD (7,8) und AfD (7,3).

20.11 Uhr:  Die Verwaltungsgemeinschaft Reichersbeuern ist ebenfalls komplett ausgezählt. In Reichersbeuern liegt die CSU bei 43,7 Prozent.

20.09 Uhr: Mittlerweile liegen die Ergebnisse aus der Jachenau vor (CSU: 62,2 Prozent)

19.57 Uhr: Auch in Wackersberg ist die AfD mit 11,0 Prozent zweitstärkste Partei.

19.51 Uhr: In Bad Heilbrunn hat es die AfD bei den Zweitstimmen auf Platz 2 geschafft: mit 12,25 Prozent. Die CSU liegt bei 39,8 Prozent.

Im Tölzer Landratsamt wird das Erststimmen-Ergebnis aus Bad Heilbrunn an die Wand projiziert.

19.50 Uhr: Bad Heilbrunn und Schlehdorf sind die ersten Gemeinden im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, die ihre Ergebnisse melden.

19.42 Uhr: Die Wahlbeteiligung liegt in Irschenberg bei 80,8, in Bayrischzell bei 76,9 und in Kreuth bei 78,5 Prozent.

Die ersten Ergebnisse kommen aus Irschenberg, Kreuth und Bayrischzell

19.39 Uhr: DasErststimmen-Ergebnis aus Kreuth: CSU (58,0), Grüne (10,6), FDP (9,4), SPD (7,9), AfD (7,6) +++ aus Bayerischzell: CSU (55,1), Grüne (12,0), SPD (10,1), AfD (9,1), FDP (7,5) +++Irschenberg: CSU (51,7), AfD (12,2), Grüne (11,7), SPD (8,2), Bayernpartei (5,3)

19.36 Uhr: Die ersten Ergebnisse aus dem Wahlkreis liegen vor, nämlich aus Irschenberg, Bayrischzell und Kreuth.

19.24 Uhr: Im Tölzer „Gasthaus“ verfolgen etwa 15 Anhänger der CSU gemeinsam die Wahlberichterstattung, darunter der Kreisvorsitzende Martin Bachhuber, der Heilbrunner Bürgermeister Thomas Gründl und die Kreisrätin Sabine Lorenz. Angesichts der herben Verluste für CDU/CSU herrscht hier Ernüchterung vor. Martin Bachhuber: „Das ist ein niederschmetterndes Ergebnis für die CSU. Nicht einmal 39 Prozent für die CSU, das muss man erst einmal verdauen.“ 

19.10 Uhr: Maximilian Stocker von der Bayernpartei wartet im Landratsamt auf die Ergebnisse aus dem Wahlkreis. Wie bewertet er die ersten bundesdeutschen Hochrechnungen? „Ich bin schon erstaunt, dass die SPD so krass verloren hat“, sagt er. Mit Sorge betrachtet er das Abschneiden der AfD - auch mit Blick auf die Landtagswahl im kommenden Jahr. „Hier wird die AfD für uns natürlich eine große Konkurrenz werden.“

19 Uhr: Noch immer ist im Landkreis kein Wahllokal ausgezählt. Die Wahlbeteiligung dürfte ziemlich hoch sein. Das vermutet auch Landratsamts-Sprecherin Marlis Peischer. „In eine Wahllokale mussten heute sogar Stimmzettel nachgeliefert werden, weil sie aus waren.“

18.50 Uhr: Fünf Mitglieder der Bayernpartei verfolgen die Wahlergebnisse im Tölzer Binderbräu.

18.40 Uhr: Die FDP ist einer der Gewinner des Abends. Die ganz große Freude will sich bei Direktkandidat Fritz Haugg aber nicht einstellen. „Da ist schon ein großer blauer Wehrmutstropfen dabei“, sagt er mit Blick auf das Abschneiden derAfD. Nach „vier Jahren auf der Strafbank“ sei er natürlich aber auch froh, dass die FDP wieder den Sprung in den Bundestag geschafft hat - „und das mit einem für uns eher besseren Ergebnis“. 

Die Direktkandidaten im Gespräch (v.li.): Maximilian Stocker (Bayernpartei), Fritz Haugg (FDP), Alexander Radwan (CSU) und Hannes Gräbner (SPD)

18.33 Uhr: „Ja, es hätte besser laufen können“, sagt CSU-Direktkandidat Alexander Radwan mit Blick auf das CSU-Ergebnis. „Da gibt es nichts zu beschönigen.“ Er habe dieses Ergebnis schon in den vergangenen „in der Tendenz gespürt, aber in diesem Ausmaß nicht erwartet“, sagt er mit Blick auf das Abschneiden der AfD. 12,5 Prozent fuhr die Partei in Bayern ein. Wird das CSU-Ergebnis personelle Konsequenzen nach sich ziehen - beispielsweise auch auf dem Posten des Ministerpräsidenten? „Der Parteivorstand wird das morgen diskutieren. Wir brauchen eine schonungslose Aufarbeitung“, sagt Radwan.

18.30 Uhr: Es gibt erste Reaktionen auf das Ergebnis. SPD-Kandidat Hannes Gräbner spricht von „keinem schönen Abend“. Ihm zeige das schlechte Abschneiden, dass eine Große Koalition „die extremen Ränder stärkt“. Daher sei die SPD nun gut beraten, „in die Opposition zu gehen.

18.05 Uhr: DieFDP jubelt im Tölzer Binderbräu über ihr Ergebnis. 

Die FDP feiert im Binderbräu

18.04 Uhr: In den Wahllokalen im Landkreis läuft die Auszählung. Die erste Reaktion von Klaus Koch, Fraktionschef der Grünen im Kreistag auf das Ergebnis der Grünen: „Ich bin froh und erleichtert.“ Das Ergebnis der AfD sei aber schockierend. 

18.03 Uhr: Von den Erststimmenkandidaten sind Alexander Radwan (CSU), Hannes Gräbner (SPD), Fritz Haugg (FDP) und Max Stocker (Bayernpartei) im Landratsamt anwesend.

17.50 Uhr: Im Landratsamt ist einiges los. Im großen Sitzungssaal läuft auf zwei Leinwänden Wahlberichterstattung.

16.35 Uhr: Im Wahlkreis Bad Tölz-Wolfratshausen/Miesbach dürfen heute 162.891 Bürger wählen - darunter 84.891 Männer. 7514 Wahlberechtigte sind Erstwähler. Damit alles zügig ausgezählt werden kann, sind in den beiden Landkreisen heute rund 1900 Wahlhelfer im Einsatz.

16.15 Uhr: Viele Bürger im Landkreis haben in diesem Jahr die Möglichkeit genutzt, per Briefwahl abzustimmen. In Lenggries waren es 2700, in Kochel über 1000, in Bad Tölz über 3000. Dass das bisweilen problematisch sein kann, zeigte sich kürzlich am Tölzer Rathaus

16.00 Uhr: Im Wahllokal in der Mittelschule Lenggries war die Wahlbeteiligung bis 15 Uhr zufriedenstellend, wie (v. li.) Katharina Kottmair, Matthias Bauer, Andrea Wolf, Simone Britton und Andrea Kiedersauer (verdeckt) feststellten.

15.20 Uhr: Interessante Anmerkung zur Bundestagswahl, gesehen in der Tölzer Karwendelsiedlung.

14.40 Uhr: Einige Parteien laden heute zur Wahlparty ein: Der CSU-Kreisverband trifft sich ab 17.30 Uhr im Tölzer „Gasthaus“ (Bahnhofstraße 2); der Kreisverband der Bayernpartei hält ab 17 Uhr seine Wahlparty im „Binderbräu“ ab; die FDP trifft sich ab 16.30 Uhr ebenfalls im „Binderbräu“.

14.13 Uhr: Im Kochler Rathaus herrschte seit dem Morgen ein ständiges Kommen und Gehen an Wählern. Kurz vor 14 Uhr hatten laut Gemeinderat Josef Resenberger etwa die Hälfte - nämlich 350 Personen - der wahlberechtigten Gemeindebürger ihre Stimme abgegeben.

13.53 Uhr: Bayerns Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber hat am Sonntagmittag in seiner Heimatstadt Wolfratshausen gewählt. Nachdem Stoiber den Vorhang der Wahlkabine in der Hammerschmiedschule hinter sich zugezogen hatte, vergingen gut zwei Minuten, bis er die Wahlkabine wieder verließ. "Er scheint unentschlossen gewesen zu sein", scherzte Stoibers Gattin Karin. "Nein, nein", beteuerte der 75-Jährige mit Nachdruck. Er habe seinen Stimmzettel allerdings akkurat gefaltet. "Ich bin sehr gepannt auf das Wahlergebnis", sagte Stoiber im Gespräch mit Isar-Loisachboten-Redaktionsleiter Carl-Christian Eick.

13.20 Uhr: Keine Schlangen im Wahllokal des Tölzer Bezirks 6, der Südschule. Bislang hat hier ein Viertel der insgesamt 1200 Wahlberechtigten abgestimmt.

12.50 Uhr: "Oiwei so dahin, dass uns net langweilig werd‘", lautete der Kommentar von (v.li.) Toni Killer, Elisabeth Kranz und Matthias Hahn im Wahllokal im Humbacher Leiterer Vereinsheim (Dietramszell). Bis um 12.35 Uhr hatten von 411 Stimmberechtigten bereits rund 140 dort ihre Stimme abgegeben. Dazu kommen noch etwa 200 Briefwähler.

11.45 Uhr: Bereits gewählt hat CSU-Direktkandidat Alexander Radwan (li). 

11.00 Uhr: Von einer ganz normalen Wahlbeteiligung bisher spricht Ludwig Bergmann, stellvertretender Wahlleiter von Bezirk I in Bad Heilbrunn. Der erste Schub komme erfahrungsgemäß nach dem Sonntags-Gottesdienst.

10.09 Uhr: Wer stellt sich im Stimmkreis Bad Tölz-Wolfratshausen/Miesbach zur Wahl? Wir haben alle Kandidaten auf Herz und Nieren gecheckt: Maximilian Stocker (Bayernpartei), Fritz Haugg (FDP), Andreas Wagner (Linke), Karl Bär (Grüne), Hannes Gräbner (SPD), Alexander Radwan (CSU) und Constantin von Anhalt (AfD).

8.00 Uhr: Die Wahllokale haben ab sofort bis 18 Uhr geöffnet.

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