Mitarbeiter eines Drive-in-Centers nehmen einen Abstrich, um die Probanden in den Autos auf das Coronavirus zu testen.
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Ein Mitarbeiter eines Drive-in-Centers nimmt einen Abstrich, um die Probanden in den Autos auf das Coronavirus zu testen.

Entwicklung und Zahlen im News-Ticker

Coronavirus im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen: Wieder Coronafall in Asylunterkunft

  • Andreas Steppan
    vonAndreas Steppan
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  • Veronika Ahn-Tauchnitz
    Veronika Ahn-Tauchnitz
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Wir geben einen Überblick während der Coronavirus-Pandemie im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen in unserem News-Ticker. Aktuelle Zahlen und Entwicklungen lesen Sie hier.

  • Coronavirus-Pandemie im Landkreis Bad-Tölz-Wolfratshausen: Alle News zum Thema lesen Sie hier im Ticker.
  • Wöchentlich gibt es zudem hier aktuelle Zahlen zu Infizierten und Genesenen im Landkreis.
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Update vom 29. November, 17 Uhr:

Nach wie vor werden im Landkreis etliche Neuinfektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen. Da aber gleichzeitig mehr Menschen aus der Quarantäne entlassen werden und somit als genesen gelten, sinkt unterm Strich die Zahl der aktuell Infizierten. Das geht aus der jüngsten Meldung aus dem Tölzer Landratsamt hervor.

Demnach befanden sich zum Stand von Sonntag, 12 Uhr, 165 infizierte Personen zwischen Icking und der Jachenau in Isolation – 15 weniger als noch am Freitag. Diese 165 Landkreis-Bürger wohnen in: Bad Tölz (29), Benediktbeuern (2), Bichl (1), Dietramszell (9), Egling (4), Eurasburg (4), Gaißach (7), Geretsried (33), Icking (1), Jachenau (1), Kochel am See (3), Königsdorf (5), Lenggries (20), Reichersbeuern (4), Sachsenkam (15), Wackersberg (9), Wolfratshausen (18).

127 der 165 infizierten Personen zeigen laut Landratsamt Krankheitsanzeichen, 38 sind symptomfrei. 36 Betroffene sind in stationärer Behandlung, davon werden sieben Personen weiterhin intensivmedizinisch behandelt, fünf betamet. Letztere Zahlen sind seit Freitag unverändert.

Die Zahl der Menschen in Bad Tölz-Wolfratshausen, die seit Beginn der Pandemie positiv auf das Coronavirus getestet wurden, stieg seit Freitag innerhalb von 48 Stunden um 45 auf jetzt insgesamt 1813. Davon gelten 1634 als genesen – 60 mehr als zwei Tage zuvor. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis lag zum Stand von Sonntag, 8 Uhr, laut den Daten des Landesamts für Gesundheit (LGL) bei 146,97.

Rund 800 Menschen, die von Gesundheitsamt als Kontaktperson der Kategorie 1 eingestuft wurden, befinden sich in Quarantäne.

Das Landratsamt meldete am Sonntag auch eine weitere nachgewiesene Infektion in einer Asylbewerberunterkunft. Positiv getestet wurde demzufolge eine Person, die in der Gemeinschaftsunterkunft der Regierung von Oberbayern an der Anton-Höfter-Straße in Bad Tölz wohnt. Das Gesundheitsamt habe diese Person am Samstag in Isolation geschickt und zudem eine Quarantäne über sechs Kontaktpersonen im Haus verhängt. Alle können jedoch in der Unterkunft bleiben, da sie von den anderen Bewohnern räumlich getrennt werden können. Die Kontaktpersonen werden in den nächsten Tagen abgestrichen.

Nicht zuletzt informiert das Landratsamt über das Infektionsgeschehen in Schulen und Kitas. Jeweils wegen eines positiven Falls geschlossen wurden am Samstag die Klasse ZFA 11b an der Berufsschule Bad Tölz und die 8. Klasse (grüne Gruppe) der Montessorischule Bad Tölz. Betroffen sind hier 23 beziehungsweise 20 Schüler.

Update vom 27. November, 17 Uhr:

Das Tölzer Gesundheitsamt hat von Donnerstag auf Freitag, jeweils 12 Uhr, im Landkreis 43 bestätigte Neuansteckungen mit dem Coronavirus registriert. Im gleichen Zeitraum wurden 48 Personen, die als genesen gelten, aus der Quarantäne entlassen, sodass die Zahl der aktuell Infiziertem zum Stand von Freitag, 12 Uhr, auf 180 sank. Darüber hinaus befanden sich rund 800 Menschen, die als „Kontaktperson 1“ eingestuft wurden, in Quarantäne.

Die 180 infizierten Personen wohnen in: Bad Tölz (39), Benediktbeuern (4), Bichl (1), Dietramszell (6), Egling (6), Eurasburg (2), Gaißach (9), Geretsried (34), Greiling (2), Icking (2), Königsdorf (7), Lenggries (26), Münsing (2), Reichersbeuern (1), Sachsenkam (9), Wackersberg (8) und Wolfratshausen (22).

Laut Peischer zeigen 142 der 180 Infizierten Krankheitsanzeichen, 38 sind symptomfrei. 36 Personen sind in stationärer Behandlung, davon werden sieben weiterhin intensivmedizinisch behandelt. Die Zahl der Personen die beatmet werden müssen, liegt unverändert bei fünf.

Seit Beginn der Pandemie haben sich 1768 Bewohner des Landkreises nachweislich mit Corona angesteckt. Davon gelten 1574 als genesen. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz für Bad Tölz-Wolfratshausen zum Stand von Freitag, 8 Uhr, bei 161,04.

Im Kindergarten Gaißach wurde laut Landratsamt die Mäuse-Gruppe geschlossen, weil es einen positiven Fall im Personal gibt. 16 Kinder sowie eine weitere Person vom Personal sind in Quarantäne. Das gilt außerdem für 25 Kinder und zwei Mitarbeitende in der Huskies-Gruppe der Tölzer Kita des Kinderhauses Weyarn. Auch hier gibt es eine Ansteckung in Reihen des Personals

Update vom 26. November, 14.10 Uhr:

Wie das Landratsamt soeben in einer Pressemitteilung bestätigt, wurde bei fünf Eishockeyspielern der Tölzer Löwen eine Ansteckung mit dem Coronavirus nachgewiesen. Das Team hatte sich testen lassen, nachdem in der Mannschaft des Gegners vom Sonntag positive Fälle aufgetreten waren.

Die fünf infizierten Spieler müssen nun in Isolation, 13 weitere Spieler sowie vier Betreuer müssen als Kontaktpersonen I in Quarantäne.

Das Gesundheitsamt hatte sich am Donnerstag, nachdem die Testergebnisse bekannt geworden waren, mit allen Spielern in Verbindung gesetzt. Auch am heutigen Freitag läuft noch die Kategorisierung des weiteren Personals.

Nicht in Quarantäne sind drei Spieler, die im infektiösen Zeitraum nicht anwesend waren, sowie die vier Schiedsrichter. Letztere wurden als Kontaktpersonen II eingestuft.

Die Quarantäne für die als Kontaktpersonen I kategorisierten Spieler endet am 5. Dezember.

Update vom 26. November, 17 Uhr:

Die Zahl der Menschen im Landkreis, die aktuell mit dem Coronavirus infiziert sind, ist leicht rückläufig. Laut Landratsamt befanden sich – Stand: Donnerstag, 12 Uhr –noch 185 Personen, die sich nachweislich angesteckt haben, in Quarantäne, 22 weniger als am Vortag. Binnen 24 Stunden registrierte das Landratsamt zwar 28 Neuansteckungen. Im gleichen Zeitraum wurden aber 50 weitere Personen aus der Quarantäne entlassen, die somit als genesen gelten. Etwas nach untengeht auch die Tendenz bei der Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis. Sie lag laut LGL am Donnerstag, 8 Uhr, bei 177,46 (Vortag: 193,88).

Die Zahl der Menschen, die sich in Quarantäne befinden, weil das Gesundheitsamt sie als „Kontaktperson 1“ eines Infizierten eingestuft hat, sank im Vergleich zum Mittwoch von 1000 auf etwa 900.

Die 185 aktuell infizierten Personen wohnen in: Bad Tölz (40), Benediktbeuern (4), Bichl (2), Dietramszell (6), Egling (7), Eurasburg (2), Gaißach (12), Geretsried (31), Greiling (2), Icking (2), Kochel am See (2), Königsdorf (5), Lenggries (27), Münsing (2), Reichersbeuern (1), Sachsenkam (7), Wackersberg (6) und Wolfratshausen (27).

147 der 185 infizierten Personen zeigen laut Landratsamt Krankheitsanzeichen. 39 Personen sind in stationärer Behandlung: Davon werden weiterhin neun Personen intensivmedizinisch behandelt. Die Zahl der Personen die beatmet werden müssen, liegt unverändert bei fünf.

Seit Beginn der Pandemie haben sich in Bad Tölz-Wolfratshausen 1725 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Davon gelten 1526 als genesen, 14 sind an oder mit dem Coronavirus gestorben.

Seit Donnerstag in Quarantäne ist eine Gruppe der Caritas-Kita in Geretsried, nachdem eine Mitarbeiterin positiv getestet wurde. In der Klasse BA11 der Berufsschule Bad Tölz, die sich mit elf Schülern und einer Lehrkraft seit Montag in Quarantäne befindet, wurden zwei weitere Schüler positiv getestet.

Update vom 26. November, 11.50 Uhr:

Im sozialtherapeutischen Wohnhaus Rosenwinkel in Bad Tölz ist nach Angaben des Landratsamts ein Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Alle Bewohner der Einrichtung des Real-Verbundes Isarwinkel werden abgestrichen. Ende vergangener Woche hatte es auch Fälle im betreuten Wohnheim Haus Weitblick gegeben. Sieben Patienten und eine Mitarbeiterin waren betroffen. Hier gibt es nun drei Folgefälle. Betroffen sind zwei Bewohner und ein weiterer Mitarbeiter.

Update vom 25. November, 17 Uhr:

Von Dienstag auf Mittwoch, jeweils 12 Uhr, hat das Gesundheitsamt im Landkreis 39 weitere bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Das geht aus der täglichen Meldung des Landratsamts hervor.

Aktuell infiziert sind demnach 207 Personen. Weitere rund 1000 befinden sich in Quarantäne, da sie vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der Kategorie 1 eingestuft wurden.

Die 207 infizierten Personen wohnen in: Bad Tölz (39), Benediktbeuern (5), Bichl (1), Dietramszell (5), Egling (5), Eurasburg (3), Gaißach (14), Geretsried (29), Greiling (1), Icking (2), Kochel (1), Königsdorf (6), Lenggries (28), Münsing (2), Reichersbeuern (1), Sachsenkam (6), Wackersberg (10), Wolfratshausen (49).

169 der 207 infizierten Personen zeigen Krankheitsanzeichen, 38 Personen sind symptomfrei.

40 Personen sind in stationärer Behandlung, davon werden neun intensivmedizinisch behandelt, fünf Menschen müssen beatmet werden.

Die Gesamtzahl der Infizierten in Bad Tölz-Wolfratshausen seit Beginn der Pandemie liegt nun bei 1697. Davon gelten 1476 Personen als genesen, 14 sind gestorben.

Die Sieben-Tage-Inzidenz sank zum Stand von Mittwoch, 8 Uhr, wieder unter die 200er-Marke, nämlich auf 193,88 (Quelle: LGL)

Update vom 24. November, 17 Uhr:

Im Landkreis ist ein weiterer Mensch im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Das geht aus der täglichen Lagemeldung des Landratsamts hervor. Somit stieg die Zahl der Personen in Bad Tölz-Wolfratshausen, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind, auf nunmehr 14.

Zudem wurden zwischen Montag und Dienstag, jeweils 12 Uhr, 36 weitere bestätigte Neuinfektionen im Landkreis registriert. Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt haben, liegt jetzt bei 1658. Davon gelten 1421 als genesen.

Aktuell in Quarantäne befinden sich 223 infizierte Personen, 32 weniger als am Tag zuvor.

Sie wohnen laut Landratsamt in folgenden Städten und Gemeinden: Bad Heilbrunn (1), Bad Tölz (43), Benediktbeuern (5), Dietramszell (5), Egling (8), Eurasburg (3), Gaißach (15), Geretsried (26), Greiling (1), Icking (1), Jachenau (1), Kochel am See (2), Königsdorf (5), Lenggries (29), Münsing (3), Sachsenkam (7), Wackersberg (9) und Wolfratshausen (59). 167 der 223 Infizierten zeigen Krankheitsanzeichen, 56 sind symptomfrei. 27 Personen sind in stationärer Behandlung, davon werden neun intensivmedizinisch behandelt und vier beatmet.

Ebenfalls in Quarantäne befinden sich rund 1000 Menschen, die von Gesundheitsamt am „Kontaktperson 1“ eingestuft wurden. Bei den Schulklassen, die nach positiven Corona-Befunden geschlossen wurden, sind aktuell drei dazugekommen: die 5g der Hammerschmiedschule Wolfratshausen (19 Schüler), die BA11 der Berufsschule Bad Tölz (11 Schüler, eine Lehrkraft betroffen) und die 10d der Realschule Bad Tölz (27 Schüler).

Nahezu gleichbleibend hoch ist die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis: Sie liegt laut Landesamt für Gesundheit bei 202,48 (Stand: Dienstag, 8 Uhr).

Update vom 23. November, 15.50 Uhr:

Am heutigen Montag sind im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen mit Stand 12 Uhr 255 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert und in Isolation. Etwa 1.200 Personen befinden sich wie bereits gestern in Quarantäne, da sie vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der Kategorie 1 eingestuft wurden.

Die 255 infizierten Personen wohnen in: Bad Heilbrunn (1), Bad Tölz (42), Benediktbeuern (5), Bichl (2), Dietramszell (4), Egling (6), Eurasburg (6), Gaißach (14), Geretsried (30), Greiling (1), Icking (3), Kochel (6), Königsdorf (8), Lenggries (36), Münsing (1), Reichersbeuern (2), Sachsenkam (11), Schlehdorf (2), Wackersberg (11) und Wolfratshausen (64).

64 Personen der 255 infizierten Personen sind symptomfrei.

Wie am Sonntag werden aktuell 22 Personen stationär behandelt, davon sieben Personen intensivmedizinisch, davon wiederum müssen drei beatmet werden. Die Zahl derer, die mit oder am Coronavirus gestorben sind, liegt unverändert bei 13 Personen.

Auch bei den betroffenen Kindertagesstätten gibt es eine Veränderung: In der Sachsenkamer Kita sind insgesamt 6 Kinder und vier Personen im Personal betroffen. Alle Gruppen befinden sich in Quarantäne - mit Ausnahme der Hasengruppe.

Seit Beginn der Pandemie haben sich im Landkreis nachweislich 1.632 Personen mit Covid-19 infiziert. 1.364 Personen wurden aus der Quarantäne wieder entlassen, sie gelten als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut LGL am Montag (Stand 8 Uhr) bei 204,04

Update vom 22. November, 15 Uhr:

Die Sieben-Tage-Inzidenz – also die Zahl der Corona-Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen umgerechnet auf 100 000 Einwohner – liegt im Landkreis weiterhin über der 200er-Marke. Am Freitag wurde sie mit 207,2 angegeben, am Samstag lag sie bei 204,8. Am Sonntag (Stand: 8 Uhr) meldete das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) einen Wert von 206,4.

Mit Stand vom Sonntag (12 Uhr) sind laut Landratsamt im Landkreis aktuell 280 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert und in Isolation. Etwa 1200 Menschen befinden sich derzeit in Quarantäne, da sie vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der Kategorie 1 eingestuft wurden. Die 280 infizierten Personen wohnen in: Bad Heilbrunn (1), Bad Tölz (46), Benediktbeuern (4), Bichl (2), Dietramszell (6), Egling (8), Eurasburg (7), Gaißach (14), Geretsried (33), Greiling (1), Icking (3), Jachenau (1), Kochel (8), Königsdorf (8), Lenggries (36), Münsing (2), Reichersbeuern (2), Sachsenkam (11), Schlehdorf (3), Wackersberg (11) und Wolfratshausen (73).

206 der 280 infizierten Personen zeigen Krankheitsanzeichen. 22 Menschen befinden sich in stationärer Behandlung, davon werden sieben intensivmedizinisch behandelt, drei davon müssen beatmet werden. Die Zahl derer, die mit oder am Coronavirus gestorben sind, liegt bei 13. Seit Beginn der Pandemie haben sich im Landkreis 1615 Personen mit Covid-19 infiziert. 1322 Personen wurden aus der Quarantäne wieder entlassen, sie gelten als genesen.

Update, 20. November, 14.45 Uhr:

Der Landkreis hat bei der Sieben-Tage-Inzidenz erneut die 200er-Marke überschritten. Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) lag der Wert am Freitag (Stand: 8 Uhr) bei 207,2. Zum ersten Mal hatte der Landkreis die Marke Ende der vergangenen Woche gerissen. Folgen werde der Anstieg erst einmal keine haben, sagt Sabine Schmid, Pressesprecherin des Landratsamts. Man beobachte die Lage aber sehr genau.

Weitere Fälle in betreuter Einrichtung, in Schulen und in Kitas

Neu gemeldet wurden von der Kreisbehörde am Freitag Fälle im betreuten Wohnheim „Haus Weitblick“ in Bad Tölz. Dort sind insgesamt sieben Patienten und eine Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Patienten und die Kontaktpersonen 1 seien in ihren Zimmern isoliert, so das Landratsamt. Auch in den Schulen steigen die Fälle weiter. Neu betroffen ist die Mittelschule in Lenggries. Dort wurde ein Kind positiv getestet, die Klasse 8a ist daher geschlossen. Dies gilt auch für die Klasse Sternschnuppe der Dietramszeller Montessorischule. In der Sachsenkamer Kita war die Eulengruppe bereits geschlossen. Betroffen sind nun aber auch vier Kinder aus der Bambigruppe. Im Kindergarten Ickolino in Icking musste die Dinogruppe geschlossen werden, nachdem ein Kind positiv getestet worden war. Dasselbe Schicksal teilt eine Gruppe des Montessori-Kindergartens in Wolfratshausen.

Insgesamt verzeichnete das LGL von Donnerstag auf Freitag 79 neue Corona-Fälle im Landkreis. Seit Beginn der Pandemie haben sich in Bad Tölz-Wolfratshausen 1550 Menschen nachweislich mit Covid-19 infiziert. Die Anzahl der Menschen, die an oder mit Corona verstorben sind, liegt weiterhin bei 13.

Update, 19. November, 17 Uhr:

In der Asylunterkunft an der Heimgartenstraße in Wolfratshausen wurde bei 24 weiteren Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Das teilte soeben das Landratsamt mit. Drei der Personen, die sich angesteckt haben, gehören dem Personal an. Insgesamt wurde das Virus nun bei 27 Menschen in der Unterkunft festgestellt.

Zum Stand Donnerstag, 12 Uhr, waren im Landkreis insgesamt 240 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert und befinden sich in Isolation. Das gab das Landratsamt in seiner wöchentlichen Meldung bekannt.

Davon zeigen 182 Personen Krankheitsanzeichen, die übrigen 58 sind symptomfrei. 26 an Covid-19 Erkrankte werden aktuell stationär im Krankenhaus behandelt, vier davon intensivmedizinisch, wobei zwei beatmet werden müssen.

Die 240 infizierten Personen verteilen sich nach Anagben von behörden-Sprecherin Sabine Schmid wie folgt auf die einzelnen Städte und Gemeinden: Bad Heilbrunn 6, Bad Tölz 38, Benediktbeuern 8, Bichl 1, Dietramszell 5, Egling 7, Eurasburg 6, Gaißach 8, Geretsried 30, Greiling 1, Icking 2, Jachenau 2, Kochel am See 6, Königsdorf 8, Lenggries 37, Münsing 2, Reichersbeuern 2, Schlehdorf 5, Wackersberg 6, Wolfratshausen 60.

Darüber hinaus befinden sich ungefähr 1000 Personen in Quarantäne, da sie vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der Kategorie 1 eingestuft wurden.

Die Gesamtzahl der Landkreis-Bewohner, die sich seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt haben, liegt nun bei 1506. Davon gelten 1253 Personen als genesen, 13 sind mit oder an Covid-19 gestorben.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bad Tölz-Wolfratshausen lag am Donnerstag, 8 Uhr, laut den Daten des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bei bei 174,33. Dieser Wert, der die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner angibt, hatte eine Woche zuvor einen Höchststand von 202,5 erreicht.

Im Testzentrum auf der Tölzer Flinthöhe ließen sich laut Landratsamt bislang 4846 Personen auf das Coronavirus testen. ast

Update, 18. November, 17.30 Uhr:

Die Zahl der Schulen und Kindertagesstätten, in denen es Corona-Fälle gibt, steigt im Landkreis. Neu betroffen sind laut Landratsamt die Klasse 2 DFK der Geretsrieder Franz-Marc-Schule und die Klasse 1c der Wolfratshauser Hammerschmied-Schule. Hier laufe gerade die Ermittlung der Kontaktpersonen, so das Landratsamt. Das gilt auch für die rote Gruppe im zur Hammerschmied-Schule gehörenden Kinderhort. Einen Fall vermeldet das Landratsamt zudem in der 11. Klasse (F11 AW) der Tölzer FOS/BOS. Insgesamt gibt es derzeit Fälle an acht Schulen und in fünf Kitas und Horten im Landkreis. Auf www.lra-toelz.de/uebersicht-quarantaene-schule-kita steht die jeweils aktuelle Liste

Update, 18. November, 15 Uhr:

In zwei Asylunterkünften im Landkreis haben sich weitere Bewohner mit dem Coronavirus infiziert. „Das Gesundheitsamt schätzt die Lage aber als ruhig ein. Denn die zwischenzeitlich sieben weiteren positiv getesteten Bewohner befanden sich zum Zeitpunkt des Abstrichs bereits in Quarantäne, da sie als Kontaktpersonen I von anderen Indexfällen eingestuft und getestet worden waren“, so Landratsamtssprecherin Marlis Peischer.

Bei den sieben neuen Fällen handelt es sich um eine Familie und einen Mitbewohner in einer Unterkunft in Bad Tölz sowie um zwei Bewohner der Unterkunft der Regierung von Oberbayern an der Heimgartenstraße in Wolfratshausen.

Insgesamt 15 Infektionen in Asylunterkünften im November

Insgesamt haben sich laut Landratsamt im November 15 Menschen in den Asylunterkünften im Landkreis angesteckt. Sie alle wurden verlegt oder befinden sich vor Ort in Quarantäne. „Entschieden wurde dies jeweils aufgrund der räumlichen Möglichkeiten“, so Peischer. In der ebenfalls betroffenen Unterkunft der Regierung von Oberbayern am Loisachbogen in Wolfratshausen konnten die betroffenen Bewohner mit Ablauf des 16. Novembers aus der Quarantäne entlassen werden. Auch die Unterkunft steht nicht mehr unter Quarantäne. Insgesamt leben derzeit knapp 1170 Asylbewerber in den Unterkünften im Landkreis.

Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 179

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) registrierte insgesamt 53 neue Infektionen im Landkreis von Dienstag auf Mittwoch (Stand: 8 Uhr). Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie nun 1432 Menschen in Bad Tölz-Wolfratshausen nachweislich mit Covid-19 angesteckt. Die Sieben-Tage-Inzidenz – also die Zahl der Neuinfektionen innerhalb einer Woche umgerechnet auf 100 000 Einwohner – kletterte am Mittwoch von 171,2 auf 179. va

Update, 17. November, 17 Uhr:

Von Montag auf Dienstag wurden im Landkreis 26 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Diesen Stand von Dienstag, 8 Uhr, teilt das Landesamt und Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit. Damit stieg die Gesamtzahl der Menschen aus Bad Tölz-Wolfratshausen, die sich seit Beginn der Pandemie nachgewiesenermaßen angesteckt haben, auf insgesamt 1379. Die Sieben-Tage-Inzidenz – also die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tage, umgerechnet auf 100 000 Einwohner – kletterte nun im Vergleich zum Vortag wieder leicht von 166,5 auf 171,2.

Nach zwei positiven Fällen unter den Mitarbeitern ist am Kindergarten St. Josef in Lenggries nun neben der Hasengruppe auch die Käfergruppe geschlossen. Betroffen sind zudem einzelne Kinder aus der Mäuse- und der Ameisengruppe.

Update, 16. November, 17 Uhr:

Drei weitere Schulklassen und zwei Kita-Gruppen im Landkreis wurden am Montag wegen Corona-Infektionen geschlossen. Das geht aus der Internetseite des Tölzer Landratsamts hervor.

An der Karl-Lederer-Schule in Geretsried sind demnach die 1a und die 2a betroffen. Ebenfalls in Quarantäne geschickt wurde eine neunte Klasse der Realschule in Schlehdorf.

Weil es einen positiven Corona-Befund im Personal gibt, müssen die Kinder der „Fuchsgruppe“ im Kindergarten Gaißach zu Hause bleiben. In der Kindertagesstätte Sachsenkam wurde die „Eulengruppe“ geschlossen.

Weiterhin in Quarantäne befinden sich die Schüler sowie eine Lehrkraft der 5bG der Tölzer Südschule, die 5a der Tölzer Realschule und eine eine Klasse der St.-Ursula-Realschule in Hohenburg (Gemeinde Lenggries). Auch je eine Gruppe der Albert-Schweitzer-Kinderkrippe in Wolfratshausen (elf Kinder und fünf Mitarbeiter) und eine Gruppe der Kindertagesstätte St. Josef in Lenggries (14 Kinder) müssen noch immer daheim bleiben.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis ist am Montag im Vergleich zum Vortag wieder etwas zurückgegangen. Dieser Wert – er gibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100 000 Einwohner wieder – liegt laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) nun bei 166,51 und somit ungefähr genauso hoch wie vor einer Woche. Hier war verganegnen Donnerstag ein Höchststand von 202,5 erreicht worden.

Dem LGL zufolge stieg die Zahl der seit Frühjahr bestätigten Corona-Infektionen in Bad Tölz-Wolfratshausen von Sonntag auf Montag um 27 auf nun insgesamt 1353 (Stand: Montag, 8 Uhr). Die Zahl der Landkreis-Bewohner, die mit oder an Covid-19 verstorben sind, liegt unverändert bei 13.

Update, 15. November, 12 Uhr:

Zum Stand Sonntag, 0 Uhr, meldet das Robert-Koch-Institut für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen einen Stand von 1325 bestätigten Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie. Die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen umgerechnet auf 100.000 Einwohner - liegt aktuell bei 175,9 und ist somit übers Wochenende leicht gesunken.

Mit der Klasse 5bG der Tölzer Südschule befindet sich nun eine weitere Schulklasse in Quarantäne, nachdem es dort einen positiven Corona-Befund gab. Dies ist einer Aktualisierung der Internetseite des Tölzer Landratsamts vom Samstag zu entnehmen.

Somit befinden sich nun im Landkreis drei Schulklassen in Quarantäne - neben der erwähnten Ganztagsklasse der Südschule sind dies die 5a der Realschule Bad Tölz sowie eine vom Landratsamt nicht näher benannte Klasse der St.-Ursula-Schulen in Hohenburg (Gemeinde Lenggries). Zudem sind in den Kindertagesstätte St. Joseph in Lenggries und in der Albert-Schweitzer-Kinderkrippe in Wolfratshausen je eine Gruppe geschlossen.

Update, 13. November, 17 Uhr:

Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag zum ersten Mal über 200 lag, gab es am Freitag ein klein wenig Entspannung: Die Zahl fiel auf 182. Sie gibt an, wie viele Corona-Neuinfektionen es innerhalb einer Woche im Landkreis gab – umgerechnet auf 100 000 Einwohner. Auch der Anstieg der Fälle hat sich ein wenig verlangsamt: Zählte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit von Mittwoch auf Donnerstag noch 54 Neuinfektionen, waren es von Donnerstag auf Freitag (Stand: 8 Uhr) 29.

Update, 13. November, 12.10 Uhr:

Nach Coronafällen im Lenggrieser Kindergarten St. Josef und in den Hohenburger Schulen am Donnerstag sind nun zwei weitere Einrichtungen betroffen: Nach Angaben des Landratsamts gibt es einen positiven Fall in der 5a der Tölzer Realschule. Zudem wurde die Gruppe Zwergerlnest der Albert-Schweitzer-Kinderkrippe in Wolfratshausen geschlossen. Betroffen sind hier elf Kinder und fünf Mitarbeiter.

Update, 12. November, 16.26 Uhr:

Auswirkungen wird das Überschreiten der 200er-Marke für die Bevölkerung im Landkreis erst einmal keine haben, wie das Landratsamt auf Anfrage bestätigt. „Natürlich beobachten wir die Sieben-Tage-Inzidenz“, sagt Pressesprecherin Marlis Peischer. „Wir schauen uns in dem Zusammenhang aber mehrere Faktoren an, unter anderem die Situation der Risikogruppen“, so die Behördensprecherin. „Aktuell schätzen wir die Lage so ein, dass die Umsetzung der Maßnahmen in der 8. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ausreichend sind und kein weiterer Handlungsbedarf besteht.“

Die Verordnung für den Teil-Lockdown gilt bayernweit seit 2. November. Gastronomien, Freizeiteinrichtungen wie Schwimmbäder und Thermen, Fitnessstudios und anderes sind seitdem geschlossen, die meisten Veranstaltungen untersagt. Im Unterricht gilt Maskenpflicht – und zwar in allen Schularten.

27 der Erkrankten sind in stationärer Behandlung

Mit Stand vom Donnerstag (12 Uhr) sind im Landkreis aktuell 226 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert und in Isolation. Sie wohnen in folgenden Gemeinden: Bad Heilbrunn 9, Bad Tölz 41, Benediktbeuern 12, Bichl 1, Dietramszell 6, Egling 10, Eurasburg 4, Gaißach 6, Geretsried 30, Greiling 1, Icking 3, Jachenau 5, Kochel 4, Königsdorf 5, Lenggries 33, Münsing 8, Reichersbeuern 2, Sachsenkam 1, Wackersberg 6 und Wolfratshausen 39.

160 der 226 infizierten Personen zeigen Krankheitsanzeichen, 66 sind symptomfrei. 27 der Erkrankten befinden sich in stationärer Behandlung, davon werden fünf Personen intensivmedizinisch behandelt, ein Patient wird beatmet.

Eine Klasse und eine Kindergartengruppe in Lenggries geschlossen

Geschlossen werden musste am Donnerstag nach einem positiven Test eine Klasse der Hohenburger Schulen in Lenggries. Betroffen ist nach dem positiven Test einer Mitarbeiterin zudem der Lenggrieser Kindergarten St. Josef. Hier wurde eine Gruppe geschlossen. Insgesamt geht es dort um 14 Kinder. 

Update 12. November, 14.18 Uhr:

Der Landkreis hat im Laufe des Donnerstags zum ersten Mal beim Sieben-Tage-Inzidenzwert den Schwellenwert von 200 gerissen. Konkret liegt der Wert laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bei 202,5 (Stand: Donnerstag, 8 Uhr). Dieser sagt aus, wie viele Neuinfektionen es in Bad Tölz-Wolfratshausen innerhalb von sieben Tagen gab – umgerechnet auf 100 000 Einwohner. Das LGL registrierte allein von Mittwoch auf Donnerstag 54 neue Fälle. Auch hier ist die Tendenz steigend.

Update vom 11. November, 17.03 Uhr:

Das Landratsamt meldet, dass in verschiedenen Asylbewerberunterkünfte aktuell insgesamt acht Personen mit dem Coronavirus infiziert sind. Alle wurden entweder in andere Einrichtungen verlegt oder sind in der Unterkunft selbst in Quarantäne – je nach räumlicher Möglichkeit.

Wie berichtet steht die gesamte Gemeinschaftsunterkunft der Regierung von Oberbayern am Loisachbogen in Wolfratshausen unter Quarantäne. Auch die Unterkunft an der Heimgartenstraße ist betroffen. Dort gibt es ebenfalls eine positive Person, die aber mit der gesamten Familie in eine Einrichtung außerhalb des Landkreises verlegt wurde.

In den dezentralen Einrichtungen des Landkreises sind drei Unterkünfte mit insgesamt sechs Personen betroffen. Sie wohnen in Wolfratshausen, Geretsried und Bad Tölz. Tests von insgesamt elf Kontaktpersonen erfolgen noch in dieser Woche.

Sieben-Tage-Inzidenz bei 176,7

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Landkreis steigt weiterhin rasant. Eine Zunahme um 33 Fälle innerhalb von 24 Stunden vermeldete am Mittwoch (Stand: 8 Uhr) das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Damit haben sich seit Beginn der Pandemie in Bad Tölz-Wolfratshausen insgesamt 1192 Menschen mit Covid-19 angesteckt. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert geht stetig nach oben. Am Mittwoch lag er laut LGL bei 176,7.

Update vom 11. November, 11.32 Uhr:

Im Rathaus der Verwaltungsgemeinschaft Benediktbeuern wurden zwei Beschäftigte aus unterschiedlichen Geschäftsbereichen positiv auf das Corona-Virus getestet. „Beide Mitarbeiter haben sich mutmaßlich im privaten Umfeld infiziert.“, so Bürgermeister Anton Ortlieb. Aufgrund einer im Nachverfolgungszeitraum stattgefundenen Besprechung wurden die Mitarbeiter der Abteilung Kämmerei/Kasse vom zuständigen Gesundheitsamt als Kontaktpersonen 1 eingestuft und zur Sicherheit in Quarantäne geschickt.

„Alle betroffenen Mitarbeiter wurden auf Corona getestet. Bei allen ist der Test negativ ausgefallen, worüber wir sehr froh und erleichtert sind“, so Ortlieb. Dennoch dauern die Quarantäne-Maßnahmen trotz negativem Test noch ein paar Tage an, so dass die Finanzverwaltung (Kämmerei/Kasse) für den Bürgerverkehr erst wieder ab dem 18. November zur Verfügung steht. „Die Gesundheit unserer Mitarbeiter sowie die Sicherstellung der Nachvollziehbarkeit der Infektionsketten stehen für uns an erster Stelle, weshalb wir die Bürger wegen der kurzfristigen Einschränkungen um Verständnis bitten“, sagt der Bürgermeister.

Update vom 10. November:

Um 26 weitere Fälle ist die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis von Montag auf Dienstag (Stand: 8 Uhr) gestiegen. Auch die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Virus gestorben sind, hat sich von zwölf auf 13 erhöht. Insgesamt haben sich laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit seit Beginn der Pandemie 1159 Menschen in Bad Tölz-Wolfratshausen mit Covid-19 infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg von knapp 165 am Montag auf 169,6 am Dienstag.

Update vom 9. November, 16.35 Uhr:

1133 Menschen haben sich seit Beginn der Pandemie im Landkreis mit dem Corona-Virus infiziert. Diese Zahl gab das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Montag (Stand: 8 Uhr) bekannt. Allein in den vergangenen sieben Tagen gab es in Bad Tölz-Wolfratshausen 211 Neuinfektionen. Umgerechnet auf 100 000 Einwohner ergibt sich daraus eine Sieben-Tage-Inzidenz von knapp 165 (Stand Montag, 8 Uhr). Das ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Sonntag, als der Wert bei 145,4 lag. Viele Infos zum Thema Corona hat das Landratsamt auf der Seite www.lra-toelz.de/coronavirus zusammengestellt. Dort finden sich auch Telefonnummern – beispielsweise die der Corona-Hotline des Freistaats 089/12 22 20.

Update vom 9. November:

Die Zahl der Covid-19-Fälle im Landkreis steigt weiter: Nachdem es am Tölzer Gymnasium bereits drei Covid-19-Fälle in der Q 12 gab, ist nun auch in der Q 11 ein Schüler positiv getestet worden. Das geht aus einem Elternbrief hervor. In Wolfratshausen ist derweil ein Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft (GU) für Geflüchtete am Loisachbogen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Gesundheitsamt in Bad Tölz hat eine vollständige Quarantäne verhängt. Betroffen sind laut Behördensprecherin Sabine Schmid 44 Personen. Die Reihentestung aller GU-Bewohner erfolge am kommenden Freitag direkt in der Unterkunft. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts lag die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis am Sonntag bei 145,4. Am Montag (Stand: 0 Uhr) wird sie mit 153,2 angegeben.

Update vom 6. November:

Die Corona-Fälle im Landkreis nehmen weiter zu: 1035 Menschen haben sich laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bis Freitag (8 Uhr) in Bad Tölz-Wolfratshausen seit Beginn der Pandemie mit Covid-19 angesteckt. Das sind 28 mehr als das Landratsamt am Donnerstag in seinem wöchentlichen Bericht vermeldet hatte. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert stieg von 107,1 am Donnerstag auf knapp 133 am Freitag. 

Update vom 5. November:

Monatelang hatte sich der Zahl der Menschen, die an oder mit dem Corona-Virus gestorben sind, im Landkreis nicht erhöht. Jetzt gibt es zwei weitere Tote zu beklagen, wie das Landratsamt heute mitteilte. Die Zahl der Verstorbenen liegt damit nun bei zwölf. Auch die Fälle, in denen die Krankheit einen schweren Verlauf nimmt, werden wieder mehr. Aktuell sind 138 Personen aktiv mit dem Coronavirus infiziert und in Isolation. 92 zeigen Krankheitsanzeichen, 46 sind asymptomatisch. 17 Betroffene befinden sich in stationärer Behandlung, vor einer Woche waren es nur neun. Vier Patienten werden intensivmedizinisch betreut, drei davon müssen beatmet werden. Hier lag die Zahl in der Vorwoche noch bei null.

Die mit dem Coronavirus infizierten Personen wohnen in folgenden Gemeinden: Bad Heilbrunn: 3, Bad Tölz: 21, Benediktbeuern: 4, Bichl: 1, Dietramszell: 3, Egling: 5, Eurasburg: 4, Gaißach: 5, Geretsried: 12, Greiling: 1, Icking: 5, Jachenau: 2, Kochel am See: 3, Königsdorf: 2, Lenggries: 21, Münsing: 4, Reichersbeuern: 1, Sachsenkam: 1, Schlehdorf: 1, Wackersberg: 7 und Wolfratshausen: 32.

Einen Corona-Fall gab es, wie berichtet, auch in der Q12 des Tölzer Gymnasiums. Im Zuge der Abstriche bei 71 Schülern wurden drei weitere Jugendliche positiv getestet. Ein Großteil der Schüler konnte aber bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden.

Insgesamt haben sich im Kreis seit Beginn der Pandemie 1007 Personen mit Covid-19 angesteckt, 857 gelten inzwischen wieder als genesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Donnerstag (8 Uhr) bei 107,1.

Bestehen bleibt nach den Herbstferien auf jeden Fall die Maskenpflicht im Unterricht.

Update vom 4. November:

Nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) lag die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis am Mittwoch (Stand: 8 Uhr) bei 113,4 und damit wieder etwas höher als am Dienstag (109,5). Das LGL verzeichnete gestern für Bad Tölz-Wolfratshausen im Vergleich zum Vortag 25 neu gemeldete Corona-Fälle.

Update vom 3. November, 15.41 Uhr:

Nach Angaben des Landratsamtes befinden sich nun auch zwei Gruppen des Geltinger Kindergartens St. Benedikt in Quarantäne. Betroffen sind hier 27 Kinder und drei Mitarbeiter. Und auch für das Tölzer Gymnasium gibt es eine Quarantäneanordnung. Nach einem positiven Testergebnis befinden sich derzeit 71 Schülerinnen und Schüler aus der Q12 in Quarantäne. Alle seien bereits abgestrichen, so das Landratsamt. Es liegen aber noch nicht alle Ergebnisse vor.

Update vom 3. November:

Die Zahl der Menschen, die sich im Landkreis mit dem Corona-Virus infiziert haben, ist von Montag auf Dienstag um elf gestiegen. Das teilt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit. Somit steigt die Zahl der nachgewiesenen Fälle im Landkreis seit Beginn der Pandemie auf insgesamt 936. 140 Personen wurden allein innerhalb der letzten Woche positiv auf das Virus getestet. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert sinkt am Mittwoch allerdings leicht und liegt nun bei 109,45 – am Vortag war dieser Wert noch bei 118,1. 

Update vom 2. November:

Der Landkreis hat bei der Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag zum ersten Mal den Schwellenwert von 100 überschritten. Tendenz weiter steigend: Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gab den Wert am Montag (Stand: 8 Uhr) mit 118,1 an. Am Vortag lag er bei 111. Gibt es in einem Landkreis mehr als 100 neue Coronafälle innerhalb von sieben Tagen gerechnet auf 100 000 Einwohner, schaltet die Corona-Ampel auf Dunkelrot. Die Regeln werden verschärft. Im Moment hat das allerdings keine Konsequenzen, „weil seit Montag die 8. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gültig ist. Die 7. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, welche das Ampelsystem regelte, ist außer Kraft“, erklärt Landratsamtssprecherin Sabine Schmid. Damit gelten die bayernweit einheitlichen Regelungen für den Teil-Lockdown. Diese sehen unter anderem die Schließung der Gastronomiebetriebe und der Freizeiteinrichtungen vor. Treffen dürfen sich nur noch zwei Haushalte, maximal aber zehn Personen. Ab 22 Uhr gilt ein Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen und ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen.

Update vom 1. November:

Die Corona-Zahlen im Landkreis steigen weiter. Die Sieben-Tage-Inzidenz für Bad Tölz-Wolfratshausen liegt laut Robert-Koch-Institut an diesem Sonntag bei 103,2 (Stand: 0 Uhr) und damit erneut deutlich höher als am Samstag (90,7). 904 Menschen haben sich laut RKI seit Beginn der Pandemie im Landkreis mit Covid-19 infiziert. Das sind 58 mehr als am Donnerstag, als das Landratsamt zuletzt konkrete Zahlen für den Landkreis vorgelegt hatte. Noch höhere Zahle nennt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Das LGL geht von 914 Fällen (Stand: 8 Uhr) aus. Das ergibt eine Sieben-Tage-Inzidenz von 111. Mit dem Überschreiten der 100er-Marke bei der Sieben-Tage-Inzidenz schaltet die Corona-Ampel auf Dunkelrot. Konsequenzen hat das (erst einmal) wohl nicht. Ab Montag, 2. November, gelten die einheitlichen Regeln des „Lockdown light“.

Update von 30. Oktober, 18.47 Uhr:

Das für Samstag, 31. Oktober, anberaumte Eishockey-Spiel der Tölzer Löwen gegen den EV Landshut im Tölzer Eisstadion kann stattfinden - aber ohne Zuschauer. Mit Blick auf das aktuelle Infektionsgeschehen im Landkreis habe sich das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen zu diesem Schritt entschlossen und dies am Freitag dem Club mitgeteilt, so Behörden-Sprecherin Marlis Peischer.

Update vom 30. Oktober, 17.23 Uhr:

In der Fachklinik Lenggries für geriatrische Rehabilitation sind insgesamt acht Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Tölzer Gesundheitsamt geht davon aus, dass sich sieben Patienten bei einer Person aus der Mitarbeiterschaft angesteckt haben.

Genannte Person wurde nach Angaben von Landratsamts-Sprecherin Marlis Peischer am 23. Oktober positiv auf das Coronavirus getestet. Daraufhin erfolgte eine Reihentestung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Patienten. „Dabei stellte sich heraus, dass sieben Patienten ebenfalls infiziert sind“, so Peischer. Die betroffenen Patienten sind laut Peischer „frei von durch Corona verursachten Symptomen“.

Die positiv Getesteten wie auch sechs Kontaktpersonen wurden laut Peischer isoliert beziehungsweise sind in Quarantäne und daher separiert von den übrigen Patienten untergebracht.

In der kommenden Woche werde eine zweite Testung durchgeführt.

Externer Besuch war in der Fachklinik zuletzt am 16. Oktober im Haus, so dass es hier keine weiteren Kontaktpersonen gibt.

Update vom 29. Oktober, 16.31 Uhr:

Das Landratsamt hat sein wöchentliches Corona-Update veröffentlicht: Am heutigen Donnerstag sind demnach 114 Personen aktiv mit dem Coronavirus infiziert und in Isolation. 77 der Infizierten zeigen Krankheitsanzeichen, 37 sind asymptomatisch. Neun der Infizierten werden stationär behandelt, keine Person wird beatmet.

Die mit dem Coronavirus infizierten Personen wohnen im gesamten Landkreis. Insgesamt sind 19 Gemeinden betroffen: Bad Heilbrunn: 3, Bad Tölz: 19, Benediktbeuern: 2, Bichl: 1, Dietramszell: 2, Egling: 2, Eurasburg: 7, Gaißach: 5, Geretsried: 10, Greiling: 1, Icking: 7, Jachenau: 1, Königsdorf: 2, Lenggries: 9, Münsing: 4, Reichersbeuern: 1, Sachsenkam: 5, Walchensee: 1, Wolfratshausen: 32.

Insgesamt haben sich bislang 846 Personen mit dem Coronavirus infiziert (Stand: Donnerstag, 14 Uhr), 722 gelten inzwischen wieder als genesen. Die Zahl derer, die mit oder am Coronavirus gestorben sind, liegt nach wie vor bei zehn.

Im Testzentrum auf der Flinthöhe ließen sich bislang rund 3.150 Personen auf das Coronavirus testen.

Update vom 29. Oktober:

Wie das Landratsamt mitteilt, befindet sich nun auch eine Gruppe des Kindergartens St. Andreas in Wolfratshausen in Quarantäne. Ebenfalls in Quarantäne ist eine Lehrkraft der Grundschule in Waldram. Sie hatte laut Landratsamt Kontakt zu einer mit Corona infizierten Person außerhalb der Schule. Als Kontaktperson I muss sie nun ebenfalls in Isolation.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist laut LGL von Mittwoch auf Donnerstag um einiges gestiegen. Lag sie am Mittwoch bei 65,7 wird sie heute mit 75,8 angegeben. Seit Beginn der Pandemie haben sich im Landkreis 835 Personen mit Covid-19 infiziert (Stand: Donnerstag, 8 Uhr). Das sind 23 Fälle mehr als am Mittwoch.

Update vom 28. Oktober:

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bad Tölz-Wolfratshausen ist am Mittwoch nur leicht angestiegen: Von 64,9 am Dienstag auf 65,7 (Stand: 28. Oktober, 8 Uhr). Das geht aus den vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit veröffentlichten Daten hervor. Demnach haben sich seit Beginn der Pandemie nun insgesamt 812 Personen im Landkreis nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Diese Zahl stieg von Dienstag auf Mittwoch um 16.

Update vom 27. Oktober, 13.04 Uhr:

Zeigt die Corona-Ampel wie im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Rot, gilt unter anderem eine Maskenpflicht im Unterricht in allen Schularten, eine Sperrstunde in Gaststätten ab 22 Uhr und ein Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen ab 22 Uhr. Treffen dürfen sich nur fünf Personen oder maximal zwei Haushalte. Das ist übrigens eine Vorgabe, die durchaus einige Menschen verwirrt. „Tatsächlich fragen bei uns viele Menschen nach, ob sie dieses oder jenes noch dürfen“, sagt Marlis Peischer, Sprecherin des Landratsamts. Zur Konkretisierung: Es dürfen sich privat, im öffentlichen Raum oder in der Kneipe fünf Personen treffen, die auch aus fünf Haushalten kommen dürfen. Keine zahlenmäßige Beschränkung gibt es, wenn sich Angehörige aus nur zwei Haushalten treffen – solange es eben nur zwei Haushalte sind. Wie lange gelten diese verschärften Regeln nun eigentlich? Werden sie aufgehoben, sobald die Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 fällt? „Nein“, sagt Peischer. „Nehmen wir konkret unsere derzeitige Situation: Der Inzidenzwert von 50 muss sieben Tage unterschritten sein. Dann erst wird der Landkreis auf der Seite des Gesundheitsministeriums heruntergestuft. Erst ab diesem Zeitpunkt gilt die neue Ampelfarbe.“ 

Update vom 27. Oktober:

792 Menschen haben sich seit Beginn der Pandemie im Landkreis mit dem Corona-Virus infiziert. Diese Zahl meldet das Robert-Koch-Institut (Stand: Dienstag, 0 Uhr). Das sind 17 Fälle mehr als am Montag. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg am Dienstag auf 61,8 (Montag: 51,6). Das bedeutet, dass es innerhalb von sieben Tagen 61,8 Neuinfektionen gerechnet auf 100.000 Einwohner gab. Die Corona-Ampel zeigt für Bad Tölz-Wolfratshausen damit weiterhin Rot. Sogar noch etwas höher sind die Zahlen, die das LGL meldet (Stand: Dienstag, 8 Uhr). Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 796 Fälle registriert. Die 7-Tage-Inzidenz liegt dort bei knapp 65.

In Geretsried sind unterdessen seit Montag 23 weitere Schüler in Quarantäne. Es handelt sich um eine Klasse der Waldorfschule. Damit sind im Landkreis aktuell insgesamt 185 Schüler aus sieben verschiedenen Schulen in Quarantäne.

Update vom 26. Oktober, 15.23 Uhr:

Mit Blick auf die steigenden Corona-Zahlen im Landkreis gilt ab Mittwoch, 28. Oktober, in der Tölzer Asklepios-Klinik wieder ein Besuchsverbot. Ausnahmen sind möglich, etwa beim Besuch von Kindern oder in der Versorgung von Sterbenden. Im Einzelfall sei das mit dem behandelnden Arzt zu klären, heißt es in einer Pressemitteilung. In der Wolfratshauser Stadtklinik besteht dieses Verbot bereits seit dem vergangenen Freitag.

Update vom 26. Oktober:

Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen an diesem Montag einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 51,6 (Stand: Montag, 0 Uhr) Dieser liegt zwar leicht unter dem Wert vom Sonntag, das könnte aber auch daran liegen, dass viele Gesundheitsämter am Wochenende nicht melden. 775 Fälle gab es seit Beginn der Pandemie im Landkreis. Das sind drei mehr als am Vortag. Die Corona-Ampel steht weiterhin auf Rot.

Während eine Maskenpflicht im Unterricht für alle Schularten, eine Sperrstunde und ein Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen ab 22 Uhr gilt und sich maximal noch fünf Personen oder maximal zwei Hausstände treffen dürfen, verzichtet das Tölzer Landratsamt weiterhin darauf, für konkrete öffentliche Plätze eine Maskenpflicht anzuordnen. In einer Videokonferenz mit den Vertretern der Städte und Gemeinden, kam man gemeinsam zu dem Ergebnis, dass keiner der öffentlichen Plätze so stark frequentiert ist, dass eine Maskenpflicht angeordnet werden muss. „Wir behalten das aber im Auge“, sagt Niedermaier. Vor allem die Tölzer Marktstraße und der Wolfratshauser S-Bahnhof stehen hier im Fokus. Sein Appell lautet, genau darauf zu achten, die Mindestabstände von 1,50 Meter einzuhalten.

Update vom 25. Oktober:

Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen liegt am heutigen Sonntag der Sieben-Tage-Inzidenzwert laut Robert-Koch-Institut bei 52,4 (Stand 25. Oktober, 0 Uhr). Der Schwellenwert von 50 wird damit überschritten. Die Corona-Ampel springt damit von Gelb auf Rot Ab Montag, 26. Oktober, gelten nun laut Landratsamt folgende Maßnahmen:

  • - Private Feiern und Kontakte werden auf maximal 5 Personen oder 2 Haushalte begrenzt.
  • - Sperrstunde, Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen sowie Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen ab 22 Uhr
  • - Maskenpflicht, wo Menschen dichter bzw. länger zusammenkommen, unter anderem auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen, in öffentlichen Gebäuden, Arbeitsstätten, Freizeiteinrichtungen, Kulturstätten, auch am Platz in Hochschulen und in Schulen aller Jahrgangsstufen - und damit auch auch an Grundschulen.

Dazu sagt Landrat Josef Niedermaier: „Heute hat auch unser Landkreis den Inzidenzwert von 50 gerissen. Das bedeutet weitere Einschränkungen, denn – und das habe ich schon einmal gesagt – es muss unser aller Ziel sein, den Wert wieder nach unten zu bringen und das Infektionsgeschehen abzuschwächen. Ja, die Pandemie dauert schon lange und sie ist für unsere Gesellschaft eine schwierige Herausforderung. Ungewissheit mögen wir Menschen nun einmal in der Regel gar nicht. Trotzdem – lassen Sie uns gemeinsam diese Situation meistern. Wir sind alle betroffen und alle gefordert! Ich will nicht, dass wir in die Lage kommen, uns über eine nochmalige Verschärfung auch nur unterhalten zu müssen. Das, was wir jetzt sehen, ist das Infektionsgeschehen von vor zehn Tagen bis einer Woche. Halten wir uns jetzt an die Hygieneregeln und an den Abstand zueinander! Es hat uns schon einmal geholfen, es kann uns auch ein zweites Mal und den ganzen Winter über helfen.“ 

Update vom 24. Oktober:

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit registriert für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen an diesem Samstag (Stand: 8 Uhr) neun Coronafälle mehr als am Freitag. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt damit von 45,3 am Freitag auf 48,47 am Samstag. Seit Beginn der Pandemie haben sich laut LGL im Landkreis 761 Menschen mit Covid-19 infiziert.

Update vom 23. Oktober:

Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen lag laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Freitag (Stand: 8 Uhr) bei 45,3. Das ist zwar ein leichter Anstieg im Vergleich zum Donnerstag, als der Wert mit 44,6 angegeben wurde. Es bedeutet aber auch, dass die Corona-Ampel für Bad Tölz-Wolfratshausen noch nicht auf Rot gestellt wurde. Das geschieht erst, wenn es mehr als 50 Neuinfektionen innerhalb von einer Woche je 100.000 Einwohner gab.

Update vom 22. Oktober, 17 Uhr:

Das Landratsamt liefert sein wöchentliches Corona-Update: Die Zahl der Menschen, die sich mit Landkreis mit dem Coronavirus infiziert haben, steigt weiter. Am Donnerstag um 12 Uhr waren laut Landratsamt 69 Personen aus dem Landkreis mit dem Virus infiziert und daher in Quarantäne. Stationär werden derzeit drei Personen behandelt, müssen jedoch nicht beatmet werden. Die 69 Betroffenen wohnen in Bad Heilbrunn (1), Bad Tölz (5), Benediktbeuern (2), Bichl (1), Dietramszell (10), Egling (3), Eurasburg (3), Gaißach (5), Geretsried (11), Icking (2), Jachenau (1), Kochel am See (1), Königsdorf (1), Lenggries (2), Münsing (5), Reichersbeuern (1), Sachsenkam (1), Schlehdorf (1) und Wolfratshausen (13). Insgesamt wurde das Coronavirus seit Beginn der Pandemie bei 751 Personen aus dem Landkreis nachgewiesen. 672 von ihnen wurden inzwischen wieder aus der Quarantäne entlassen, sie gelten als genesen. Die Zahl derer, die an oder mit dem Coronavirus verstorben sind, liegt weiterhin bei zehn.

Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) von 38,3 (am Mittwoch) auf 44,6. Allerdings ist das der Wert von Donnerstag um 0 Uhr. Da ging das RKI davon aus, dass sich im Landkreis insgesamt 737 Menschen angesteckt haben – also 14 weniger als vom Landratsamt am Mittag gemeldet. Daher ist es durchaus wahrscheinlich, dass die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag auf über 50 klettern wird. Damit wäre Warnstufe Rot auf der Corona-Ampel erreicht. Das würde unter anderem bedeuten, dass für die Gastronomie eine Sperrstunde ab 22 Uhr gilt. Ab dieser Uhrzeit besteht dann auch ein Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen und ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen. Treffen dürfen sich dann nur noch maximal fünf Personen oder zwei Hausstände. Und: Die Maskenpflicht im Unterricht gilt dann auch für Grundschüler. Diese Pflicht haben allerdings einige Landkreise, die bereits über der kritischen Marke liegen, ausgesetzt. Wie Bad Tölz-Wolfratshausen damit umgehen wird, werde man entscheiden, wenn die 50er-Marke tatsächlich überschritten ist, so Sabine Schmid, Sprecherin des Landratsamts.

Update vom 22. Oktober, 9.13 Uhr:

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt auch im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen weiter. Laut Robert-Koch-Institut haben sich seit Beginn der Pandemie im Landkreis 737 Menschen mit Covid-19 infiziert (Stand: 22. Oktober, 0 Uhr). Das sind 12 Fälle mehr als am Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt damit von 38,3 auf 44,6 und liegt damit noch unter der Warnstufe Rot auf der Corona-Ampel. Mit Blick auf die Nachbar-Kreise ist das noch ein relativ niedriger Wert. In Weilheim-Schongau stieg die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag auf 96, in Miesbach liegt sie bei 58, in Starnberg bei 56,3. Am geringsten betroffen ist derzeit der Landkreis Garmisch-Partenkirchen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 21,5.

Update vom 21. Oktober, 17.03 Uhr:

Heute sind dem Tölzer Gesundheitsamt weitere positive Fälle an Schulen beziehungsweise an der bereits gestern betroffenen Kindertagesstätte Kinderhaus Zwergenland in Geretsried gemeldet worden.

Am Lenggrieser St.-Ursula-Gymnasium in Hohenburg  wurde das Coronavirus bei einer Schülerin der Oberstufe nachgewiesen, derzeit informiert das Gesundheitsamt die Eltern der Schülerinnen aus der Q12 und ermittelt weitere Kontaktpersonen.

Nach dem positiven Fall im Geretsrieder „Zwergenland“ am Dienstag haben die Recherchen des Gesundheitsamts ergaben, dass alle Gruppen betroffen sind. Bislang wurde das Virus bei zwei Mitarbeitern nachgewiesen. Die gesamte Einrichtung wurde geschlossen. Wie viele Kinder nun von der Quarantäne betroffen sind beziehungsweise nicht betroffen sind, weil sie im infektiösen Zeitraum die Einrichtung nicht besucht haben, recherchiert derzeit das Gesundheitsamt.

Auch am Gymnasium Geretsried wurde ein Klasse geschlossen. Nach der weitergehenden Recherche des Gesundheitsamts hat sich herausgestellt, dass eine zweite Klasse komplett betroffen ist. Dadurch sind nun statt bislang 35 Schülerinnen und Schüler 46 in Quarantäne.

Update vom 21. Oktober; 15.25 Uhr:

Das Landratsamt Bad Tölz hat nun bekannt gegeben, welche Regeln am Donnerstag, 22. Oktober, in Bad Tölz-Wolfratshausen in Kraft treten. Nachdem der Signalwert von 35 Infizierten pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten wurde und die Corona-Ampel auf Gelb gesprungen ist, gilt:

1. Private Feiern und Kontakte werden auf maximal zehn Personen oder zwei Haushalte begrenzt.

2. Es gilt eine Sperrstunde, Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen sowie Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen von 23 bis 6 Uhr.

3. Es besteht Maskenpflicht dort, wo Menschen dichter beziehungsweise länger zusammenkommen: zum Beispiel in öffentlichen Gebäuden, Schulen, bei Veranstaltungen (auch für Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen) aber auch in Fahrstühlen.

4. Auch auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte besteht eine Maskenpflicht, insbesondere in Fahrstühlen, Fluren, Kantinen und Eingängen; Gleiches gilt für den Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann.

In Bezug auf die Maskenpflicht an stark frequentierten öffentlichen Plätzen stimmte sich das Landratsamt nach Angaben von Behördensprecherin Marlis Peischer mit den Städten in Gemeinden am Montag per Videoschalte ab. „Dabei kam man gemeinsam zu dem Ergebnis, dass keiner der öffentlichen Plätze so stark frequentiert ist, dass eine Maskenpflicht angeordnet werden muss“, so Peischer.

Die Erfahrung der vergangenen Tage zeige, „dass bei der normalerweise vorherrschenden Frequenz die geltenden Abstände von 1,5 Metern gut eingehalten werden können“. In diesem Zusammenhang geht aber der Appell an die Bevölkerung, die Abstände konsequent einzuhalten und eine Maske zu tragen, wenn es eng werden könnte.

Update vom 21. Oktober, 10 Uhr:

Die Corona-Ampel in Bad Tölz-Wolfratshausen springt auf Gelb. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die das Robert-Koch-Institut heute Morgen veröffentlicht hat, liegt für den Landkreis nun bei 38,3 - und damit über dem Grenzwert zur ersten Corona-Vorwarnstufe (35). Seit Dienstag kamen laut RKI 13 neue bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus hinzu. Die Zahl der Personen, die sich seit Beginn nachgewiesenermaßen angesteckt haben, liegt somit (Stand: Mittwoch, 0 Uhr) bei 725.

Voraussichtlich am Donnerstag dürften nun im Landkreis verschärfte Regeln in Kraft treten, etwa eine erweiterte Maskenpflicht und eine Sperrstunde um 23 Uhr.

Update vom 20. Oktober, 17 Uhr:

Positiv auf das Coronavirus getestet wurde auch eine Mitarbeiterin im „Kinderhaus Zwergenland“ in Geretsried. Daher müssen laut Mitteilung des Landratsamts nun insgesamt 19 Kinder aus drei Gruppen bis 29. Oktober in Quarantäne. Derzeit recherchiert das Gesundheitsamt, ob es weitere Kontakte insbesondere unter den Mitarbeitern gibt und wie diese gegebenenfalls zu kategorisieren sind.


Besuchsverbot an der Kreisklinik Wolfratshausen

Zusätzliche Einschränkungen gibt es wegen der gestiegenen Fallzahlen an der Kreisklinik in Wolfratshausen. Wie Geschäftsführer Ingo Kühn mitteilt, gilt dort ab Freitag, 23. Oktober, wieder ein absolutes Besuchsverbot. Diese Maßnahme diene sowohl dem Schutz der Patienten als auch der Mitarbeiter, so Kühn. In Ausnahmefällen – etwa bei Patienten, die im Sterben liegen – sei „nach individueller Rücksprache mit dem behandelnden Arzt“ ein Besuch möglich.

In der Asklepios-Stadtklinik in Bad Tölz gilt wie berichtet seit dem vergangenen Samstag die Faustregel „Ein Besucher pro Patient und Tag“.

Infizierte Person hatte in Freizeit „engen Kontakt“ mit 14 Jugendlichen

Was die mit dem Coronavirus infizierte Person am Gymnasium Geretsried betrifft, hat das Gesundheitsamt mittlerweile ermittelt, dass sie auch in der Freizeit „engen Kontakt“ mit weiteren 14 Jugendlichen hatte. Diese sind nun ebenfalls in Quarantäne.

Einen Rückblick auf die Entwicklung der Pandemie im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen in den vergangenen Monaten gibt es hier.

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