Einen Abstrich nehmen die Mitarbeiter eines Drive-in-Centers, um die Probanden in den Autos auf das Coronavirus zu testen.
+
Mitarbeiter eines Drive-in-Centers nehmen einen Abstrich, um die Probanden in den Autos auf das Coronavirus zu testen.

Entwicklung und Zahlen im News-Ticker

Coronavirus im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen: Infektionsfall in „Zwergenland“ - Besuchsverbot in Kreisklinik

Alle Autoren
    schließen
  • Veronika Ahn-Tauchnitz
    Veronika Ahn-Tauchnitz
  • Melina Staar
    Melina Staar
  • Andreas Steppan
    Andreas Steppan

Wir geben einen Überblick während der Coronavirus-Pandemie im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen in unserem News-Ticker. Aktuelle Zahlen und Entwicklungen lesen Sie hier.

  • Coronavirus-Pandemie im Landkreis Bad-Tölz-Wolfratshausen: Alle News zum Thema lesen Sie hier im Ticker.
  • Wöchentlich gibt es zudem hier aktuelle Zahlen zu Infizierten und Genesenen im Landkreis.
  • Bad-Tölz-Newsletter: Unser brandneuer Bad-Tölz-Newsletter informiert Sie ferner über alle wichtigen Geschichten aus der Region Bad Tölz. Melden Sie sich hier an.

Update vom 20. Oktober, 17 Uhr:

Positiv auf das Coronavirus getestet wurde auch eine Mitarbeiterin im „Kinderhaus Zwergenland“ in Geretsried. Daher müssen laut Mitteilung des Landratsamts nun insgesamt 19 Kinder aus drei Gruppen bis 29. Oktober in Quarantäne. Derzeit recherchiert das Gesundheitsamt, ob es weitere Kontakte insbesondere unter den Mitarbeitern gibt und wie diese gegebenenfalls zu kategorisieren sind.

Besuchsverbot an der Kreisklinik Wolfratshausen

Zusätzliche Einschränkungen gibt es wegen der gestiegenen Fallzahlen an der Kreisklinik in Wolfratshausen. Wie Geschäftsführer Ingo Kühn mitteilt, gilt dort ab Freitag, 23. Oktober, wieder ein absolutes Besuchsverbot. Diese Maßnahme diene sowohl dem Schutz der Patienten als auch der Mitarbeiter, so Kühn. In Ausnahmefällen – etwa bei Patienten, die im Sterben liegen – sei „nach individueller Rücksprache mit dem behandelnden Arzt“ ein Besuch möglich.

In der Asklepios-Stadtklinik in Bad Tölz gilt wie berichtet seit dem vergangenen Samstag die Faustregel „Ein Besucher pro Patient und Tag“.

Infizierte Person hatte in Freizeit „engen Kontakt“ mit 14 Jugendlichen

Was die mit dem Coronavirus infizierte Person am Gymnasium Geretsried betrifft, hat das Gesundheitsamt mittlerweile ermittelt, dass sie auch in der Freizeit „engen Kontakt“ mit weiteren 14 Jugendlichen hatte. Diese sind nun ebenfalls in Quarantäne.

Update 20. Oktober, 13.30 Uhr:

Eine weitere Schulklasse in Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ist in Quarantäne. Betroffen ist dieses Mal das Gymnasium Geretsried.

Das Gesundheitsamt Bad Tölz-Wolfratshausen hat noch am gestrigen Montagabend 35 Schülerinnen und Schüler beziehungsweise deren Erziehungsberechtige darüber informiert, dass sie aufgrund eines positiven Falls in einer neunten Klasse in Quarantäne müssen. Bei den 35 Mädchen und Buben handelt es sich zum einen um eine Klasse mit insgesamt 21 Schülern, zu der auch die infizierte Person gehört, zum anderen um 14 weitere Jugendliche, die mit der infizierten Person eine gemeinsame Unterrichtsstunde hatten.

Alle elf Lehrkräfte, die mit der positiven Person im relevanten Zeitraum im Unterricht zu tun hatten, wurden kontaktiert und sind heute vorsorglich in Quarantäne. Die Recherchen des Gesundheitsamtes haben aber inzwischen gezeigt, dass sie sich strikt an Abstand und Maskenpflicht gehalten hatten. Daher wurden sie als Kontaktpersonen der Kategorie II eingestuft, so dass sie morgen wieder unterrichten dürfen. Zudem ist eine Praktikantin betroffen, sie wird getestet und bleibt daher vorerst in Quarantäne.

Derzeit ermittelt das Gesundheitsamt, ob es im Freizeitumfeld der infizierten Person weitere Kontakte gibt und wie diese ggf. einzustufen sind.

Update vom 20. Oktober:

Auch an diesem Dienstag verharrt die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen bei 32,8. Das geht aus den vom Robert-Koch-Institut veröffentlichten Zahlen (Stand: 20. Oktober, 0 Uhr), hervor. Noch tritt die Corona-Vorwarnstufe (gelbe Ampel) im Landkreis also nicht in Kraft. Laut RKI stieg die Zahl der bestätigten Infektionen heute um drei auf insgesamt 712 seit Beginn der Pandemie.

Update vom 19. Oktober:

Die Corona-Ampel im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen könnte in Kürze auf Gelb springen. Darauf deutet die Entwicklung der Infektionszahlen der vergangenen Tage hin. Laut den vom Robert-Koch-Institut (RKI) und vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) veröffentlichten Zahlen kletterte die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis (Stand Montag um 8 Uhr) auf den Wert von 32,8. Wird ein Wert von 35 Neuinfektion pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen erreicht, verschärfen sich im betroffenen Landkreis automatisch die Corona-Bestimmungen.

Bei privaten Feiern dürfen dann maximal zehn Personen oder zwei Haushalte zusammenkommen. Für Gastronomiebetriebe würde eine Sperrstunde ab 23 Uhr gelten. Ab derselben Uhrzeit gibt es ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen und ein Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen. „Da, wo Menschen dichter und länger zusammen sind, unter anderem in Fußgängerzonen, öffentlichen Gebäuden, in weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe 5 und Hochschulen“, so heißt es auf der Internetseite des bayerischen Gesundheitsministeriums, gilt dann Maskenpflicht. Welche konkreten Örtlichkeiten im Landkreis betroffen sein werden, wird das Landratsamt gegebenenfalls mitteilen.

Sieben-Tage-Inzidenz stieg innerhalb einer Woche von 15,6 auf 32,8

Die Zahl der Neuinfektionen in Bad Tölz-Wolfratshausen hat in den vergangenen Tagen einen merklichen Sprung gemacht. So kamen vom 12. Oktober bis Montag 43 und allein von Sonntag auf Montag elf nachgewiesene neue Fälle hinzu. Seit Beginn der Pandemie haben sich 709 Personen zwischen Icking und Jachenau nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg innerhalb einer Woche von 15,6 auf 32,8.

Weiterhin gilt aber auch: In den beiden Krankenhäusern im Landkreis ist der Anstieg der Covid-19-Patienten aktuell noch nicht angekommen. Wie unsere Zeitung erfragte, wurden am Montag in der Kreisklinik in Wolfratshausen zwei positiv getestete Personen stationär behandelt, die aber keine schweren Symptome aufweisen. Zudem gibt es in der Kreisklinik zwei Patienten, bei denen der Verdacht auf eine Infizierung besteht. In der Asklepios-Stadtklinik Bad Tölz wird nach Aussage von Sprecher Christopher Horn aktuell kein Covid-19-Patient betreut. Laut dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin wird (Stand Montag, 16 Uhr) im Landkreis kein Covid-19-Fall intensivmedizinisch behandelt. Von 28 vorhandenen Intensivbetten sind derzeit sechs frei.

Update vom 18. Oktober:

Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen müssen zwei weitere Klassen in Quarantäne, da bei einem Kind des jeweiligen Klassenverbandes das Coronavirus nachgewiesen wurde. Betroffen sind eine erste Klasse der Grundschule Dietramszell mit 17 Schülerinnen und Schülern sowie eine fünfte Klasse der Realschule Geretsried mit 27 Schülerinnen und Schülern. 

Das Gesundheitsamt ermittelt aktuell die Kontakte und setzt sich am Nachmittag des heutigen Sonntag mit allen Eltern in Verbindung. 

Vorsorglich wurden auch vier Lehrkräfte der Grundschule Dietramszell in Quarantäne geschickt, die zuletzt in der Klasse unterrichtet hatten. Hier wird am Montag ermittelt, wie eng der Kontakt zum Indexfall war. Ebenso wird bei den betroffenen neun Lehrkräften der Realschule in Geretsried verfahren. 

Beide Kinder stammen aus einer Familie, auch ein Elternteil wurde positiv getestet. Beide Elternteile müssen sich ebenfalls in Quarantäne begeben. Weitere Kontaktpersonen werden ermittelt. Man geht davon aus, dass sich die Kinder und der Elternteil im familiären Umfeld angesteckt haben.

Update vom 16. Oktober:

An der Freien Waldorf-Schule Isartal wurde bei einer Person aus der zwölften Jahrgangsstufe das Coronavirus nachgewiesen. Sie zeigte leichte Symptome. Aufgrund dieses Indexfalls wurde nun die Klasse mit elf Schülerinnen und Schülern geschlossen. Alle werden nun getestet und sind bis 27. Oktober in Quarantäne. Zwei der fünf betroffenen Lehrkräfte kommen aus dem Landkreis. Sie wurden gemäß der geltenden Kriterien als Kontaktperson II eingestuft, diese Empfehlung wurde auch für die anderen Lehrkräfte ausgesprochen. Das bedeutet, dass die Lehrkräfte weiter unterrichten dürfen.

Update vom 15. Oktober:

Am heutigen Donnerstag um 12 Uhr sind 24 Personen aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen mit dem Coronavirus infiziert und daher in Isolation. Das teilt das Landratsamt mit. Sieben von ihnen sind symptomfrei, alle anderen zeigen Krankheitsanzeichen. Stationär wird derzeit eine Person behandelt - jedoch aufgrund einer Grunderkrankung und nicht wegen des Coronavirus.

Ebenfalls bei sieben der 24 infizierten Personen handelt es sich um Reiserückkehrer aus den Ländern Bosnien (3) sowie Italien (1), Griechenland (1), Portugal (1) und Polen (1).

Die 24 infizierten Personen wohnen in den Gemeinden Eurasburg (2), Geretsried (8), Reichersbeuern (1), Wolfratshausen (4), Schlehdorf (2), Wackersberg (1), Gaißach (2), Münsing (1), Icking (2) und Bad Tölz (1).

Insgesamt wurde das Coronavirus bei bislang 681 Personen aus dem Landkreis nachgewiesen. 647 Personen wurden inzwischen wieder aus der Quarantäne entlassen, sie gelten als genesen. Weiterhin liegt die Zahl derer, die an oder mit dem Coronavirus verstorben sind, bei zehn.

Im Testzentrum auf der Flinthöhe ließen sich bislang rund 2.170 Personen auf das Coronavirus testen.

Update vom 9. Oktober:

Am Günther-Stöhr-Gymnasium in Icking ist nach Angaben des Landratsamts in einer zehnten Klasse eine Person positiv auf das Coronavirus getestet worden, sie besuchte am 7. Oktober zuletzt die Schule. Deshalb wird die Klasse mit 23 Schülerinnen und Schülern nun bis einschließlich 20. Oktober geschlossen. Die betroffene Person zeigt Symptome.

Derzeit ermittelt das Gesundheitsamt, woher die Schülerinnen und Schüler der Klasse stammen, um gegebenenfalls andere Gesundheitsämter in Kenntnis setzen zu können. Zudem wird recherchiert, ob und welche Lehrkräfte betroffen sind. Sie werden umgehend kontaktiert, um sie zu informieren und um sie als Kontaktpersonen I oder II einstufen zu können. Aus der Kategorisierung ergibt sich, ob die Lehrkräfte weiter unterrichten dürfen oder nicht. Im Fall dessen, dass sie Kontaktpersonen der Kategorie II sind, dürfen sie unterrichten. Zusätzlich wird abgefragt, ob es weitere Kontakte des Indexfalls in der Freizeit gab.

Schließung der achten Klasse der Realschule Wolfratshausen gilt bis 18. Oktober

Aufgrund eines weiteren Coronafalls in der bereits geschlossenen Klasse der Realschule Wolfratshausen wurde die Quarantäne für die betroffenen Schülerinnen und Schüler verlängert, sie gilt nun bis einschließlich 18. Oktober

Update vom 8. Oktober:

Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen befinden sich am heutigen Donnerstag (17. Oktober), Stand 12 Uhr, 15 Personen, bei denen das Coronavirus nachgewiesen wurde, in Isolation. 13 Betroffene zeigen Symptome, zwei sind asymptomatisch. Niemand ist in stationärer Behandlung. Dies teilt Landratsamt-Sprecherin Marlis Peischer mit.

Die 15 Personen wohnen demzufolge in folgenden Städten und Gemeinden: Icking (2), Schlehdorf (1), Lenggries (1), Wolfratshausen (3), Geretsried (4), Königsdorf (1), Egling (1), Dietramszell (2).

Unter den positiv Getesteten ist nur mehr ein Reiserückkehrer aus Bosnien.

Im Testzentrum auf der Flinthöhe wurden bisher 2000 Menschen auf Corona getestet

Die Gesamtzahl derer, die sich nachweislich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, liegt nunmehr bei 656 Personen. 631 Personen sind inzwischen wieder aus der Quarantäne entlassen worden, sie gelten als genesen.

Weiterhin liegt die Zahl derer, die in Bad Tölz-Wolfratshausen mit oder am Coronavirus verstorben sind, bei zehn.

Das Testangebot im Testzentrum auf der Flinthöhe in Bad Tölz haben seit der Inbetriebnahme am 1. September insgesamt circa 2000 Personen in Anspruch genommen. Wer symptomfrei ist, sich aber testen lassen möchte, wird dringend darum gebeten, die Onlineanmeldung unter www.coronatest-toelz.de zu nutzen.

Alle Presseinformationen zu Corona sind auf unserer Homepage abrufbar unter:
www.lra-toelz.de/presseinformationen-zu-corona

Update vom 7. Oktober:

Im Zusammenhang mit der Schließung einer achten Klasse an der Realschule Wolfratshausen aufgrund eines Coronafalls hat das Gesundheitsamt heute die ersten Tests vorgenommen.

Elf Schüler aus dem Landkreis befinden sich aktuell in Quarantäne.

Von den insgesamt 25 Schülerinnen und Schülern der betroffenen Klasse wohnen 15 im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Vier von ihnen besuchten während des infektiösen Zeitraums den Unterricht nicht, so dass aus dem Landkreis nun elf Kinder aufgrund des Coronafalls in Quarantäne sind. Das infizierte Kind stammt nicht aus dem Landkreis. Für dieses wie auch für neun weitere Schülerinnen und Schüler der Klasse, die ebenfalls nicht im Landkreis zuhause sind, sind andere Gesundheitsämter zuständig.

Lehrer müssen nicht in Quarantäne

Aus der Lehrerschaft wurden im Zuge der Recherchen drei im Landkreis wohnhafte Lehrkräfte als Kontaktpersonen der Kategorie II eingestuft, fünf weitere wurden, da sie nicht im Landkreis wohnen, ebenfalls an andere Gesundheitsämter übergeben – mit der Empfehlung, diese als Kontaktpersonen II zu kategorisieren. In diesem Fall können alle Lehrkräfte weiter unterrichten.

Die Kategorisierung als Kontaktperson II ergibt sich dadurch, dass die Lehrkräfte sich nur in einem abgegrenzten Bereich aufhielten, sie mindestens zwei Meter Abstand zu den Schülerinnen und Schülern hatten und bei offenem Fenster unterrichteten. Das alles entspricht den Maßgaben, nach denen eine Kontaktperson in die Kategorie II einzustufen ist.

Die Klasse bleibt nun geschlossen. Die zweiwöchige Quarantäne gilt zunächst bis 14. Oktober 2020, da der letzte Kontakt am 1. Oktober stattgefunden hatte.

Am Freitag sollen dann die zweiten Tests stattfinden, über die Ergebnisse wird das Landratsamt nächste Woche informieren.

Update vom 6. Oktober:

Eine achte Klasse der Isar-Loisach-Realschule in Wolfratshausen ist ab Mittwoch (7. Oktober) in häuslicher Isolation. Bei einem Schüler sei das Coronavirus nachgewiesen worden, teilte am Dienstag die Sprecherin des Landratsamt, Marlis Peischer, mit. „Die gesamte Klasse mit 25 Schülerinnen und Schülern wird geschlossen.“ Ob weitere Personen wie Lehrkräfte betroffen sind, ermittelt zurzeit das Gesundheitsamt.

Die Behörde steht in engem Kontakt mit der Schulleitung sowie den Eltern besagter achter Klasse. Alle Kontaktpersonen Grad 1 werden zweimal zum Test eingeladen, zudem müssen sie ihren Gesundheitszustand täglich dokumentieren. Die infizierte Person, so Peischer, zeigt Symptome und hatte sich am 2. Oktober testen lassen. Das mit Covid 19 infizierte Kind „hat seit dem Test den Unterricht nicht mehr besucht“.

Weitere Informationen liegen laut Behördensprecherin noch nicht vor. Sollte es neue Entwicklungen geben, „wird das Landratsamt darüber informieren“.

Außer der genannten Klasse befindet sich laut Peischer aktuell keine Schulklasse im Landkreis mehr in Quarantäne.

Update vom 1. Oktober:

Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis liegt weiterhin auf niedrigem Niveau. Wie Landratsamts-Sprecherin Marlis Peischer am Donnerstag mitteilte, befinden sich im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen zurzeit elf Menschen, die sich nachweislich angesteckt haben, in Quarantäne. Von ihnen zeigen drei Personen Krankheitsanzeichen, bei den anderen sind keine Symptome feststellbar. Im Krankenhaus behandelt wird kein Covid-19-Patient.

Von den elf Infizierten wohnen drei in Geretsried und je einer in Kochel, Icking, Egling, Wolfratshausen, Bad Heilbrunn, Königsdorf, Bad Tölz und Bichl. Darunter sind zwei Reiserückkehrer aus dem Kosovo sowie je einer aus Tirol und der Türkei. Das Testzentrum auf der Flinthöhe in Bad Tölz nahmen seit 1. September, als es startete, insgesamt 1607 Personen in Anspruch. Wer dieses Angebot nutzen möchte, kann sich auf www.coronatest-toelz.de anmelden

Update vom 24. September:

Während München weiterhin als Corona-Hotspot gilt, hält sich die Zahl der Infektionen im Landkreis aktuell in Grenzen. Wie das Landratsamt am Donnerstagnachmittag mitteilte, befinden sich in Bad Tölz-Wolfratshausen zurzeit 14 Personen, bei denen eine Ansteckung nachgewiesen wurde, in Quarantäne.

Davon sind drei in Wolfratshausen wohnhaft, zwei in Geretsried, drei in Egling, zwei in Kochel am See und je eine in Eurasburg, Münsing, Icking und Lenggries. Neun der Betroffenen haben leichte Symptome, fünf Personen sind asymptomatisch, niemand ist in stationärer Behandlung. Bei vier der positiv Getesteten handelt es sich laut Behördensprecherin Marlis Peischer um Reiserückkehrer aus dem Kosovo, Bosnien und Wien.

Ein Wert, der viel in der Diskussion ist, ist die Sieben-Tage-Inzidenz: die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Sie lag in München laut Robert-Koch-Institut zuletzt über dem als kritisch definierten Wert von 50, sank am Donnerstag aber auf 45,1. In Bad Tölz-Wolfratshausen betrug der Wert am Donnerstag genau 11,8.

Landratsamts-Sprecherin Peischer teilt unterdessen noch einen weiteren Wert mit: Im Testzentrum auf der Flinthöhe in Bad Tölz, das Anfang September eröffnet wurde, ließen sich seither 1243 Personen einen Abstrich nehmen. Die Kapazitäten dieser Einrichtung sind somit bei Weitem nicht ausgeschöpft.

Seit Beginn der Pandemie haben sich im Landkreis nun 636 Menschen nachweislich mit dem neuartigen Virus angesteckt. Davon wurden 614 wieder aus Quarantäne entlassen und gelten somit offiziell als genesen.

Update vom 17. September:

Der Anstieg der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat sich im Landkreis in den vergangenen sieben Tagen verlangsamt. Wie das Landratsamt am Donnerstag mitteilte, liegt die Summe der Menschen, die sich seit der Pandemie nachgewiesenermaßen angesteckt haben, nun bei 623 – das sind sechs mehr als eine Woche zuvor. Acht Personen befinden sich laut Behörden-Sprecherin Sabine Schmid derzeit in Quarantäne, fünf haben leichte Symptome, keiner muss stationär behandelt werden.

Weitere Reiserückkehrer wurden positiv auf das Coronavirus getestet.

Von den Quarantäne-Patienten wohnen drei in Wolfratshausen und je eine Person in Benediktbeuern, Dietramszell, Egling, Eurasburg und Kochel am See. Bei zwei der neuen positiv Getesteten handelt es sich um Reiserückkehrer aus den Ländern Bosnien und Kosovo. Das Testangebot auf der Tölzer Flinthöhe haben seit 1. September 935 Personen in Anspruch genommen.

Vorübergehend auf seine Auszubildenden verzichten muss unterdessen wohl die ein oder andere Kfz-Werkstatt im Landkreis. Nachdem ein Schüler aus dem Kfz-Zweig an der Berufsschule Weilheim positiv getestet wurde, musste laut dem Gesundheitsamt Weilheim eine Klasse mit 31 Schülern in Quarantäne. Die Betroffenen – einige auch aus Bad Tölz-Wolfratshausen – wurden am Donnerstag aus ihren Betrieben geholt.

Update vom 10. September:

25 nachweislich mit dem Coronavirus infizierte Frauen und Männer im Landkreis befinden sich aktuell in Quarantäne. Diesen Stand von Donnerstag, 12 Uhr, teilte das Tölzer Landratsamt am Nachmittag mit.

Bei etwas mehr als der Hälfte handelt es sich demzufolge um Reiserückkehrer: 13 Personen, hatten sich vor dem positiven Coronatest im Ausland aufgehalten. Davon wiederum hatten sich nach Auskunft von Behördensprecherin Sabine Schmid die meisten auf dem Balkan aufgehalten: vier in Bosnien und Herzegowina, drei im Kosovo, eine Person in Kroatien und zwei in Nordmazedonien, außerdem zwei in Rumänien und eine in der Türkei.

Corona-Testzentrum in Bad Tölz bisher von 627 Personen in Anspruch genommen

Die Wohnorte der 25 in Quarantäne befindlichen Frauen und Männer sind Geretsried (10), Wolfratshausen (7), Egling (3), Bad Tölz (2), Icking (2) und Eurasburg (1). Laut Landratsamt befindet sich aktuell eine an Covid-19 erkrankte Person in stationärer Behandlung. Sieben Betroffene zeigen leichte Symptome, alle übrigen sind nach Behördenangaben symptomfrei.

Im Landkreis ist die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie positiv auf das Coronavirus getestet wurden, nun auf insgesamt 617 angestiegen. Von ihnen konnten 582 Personen wieder aus der Quarantäne entlassen werden, sie gelten als genesen. Die Zahl der Menschen in Bad Tölz-Wolfratshausen, die an oder mit dem Coronavirus verstorben sind, liegt weiterhin bei zehn. Dieser Wert hat sich seit vielen Wochen nicht erhöht.

Auf der Tölzer Flinthöhe wurde wie berichtet am 1. September ein Corona-Testzentrum in Betrieb genommen. Hier können sich alle Bewohner des Landkreises kostenlos nach Terminvereinbarung einen Abstrich nehmen lassen, auch wenn die Einrichtung in erster Linie für Reiserückkehrer sowie pädagogisches Personal in Kindertageseinrichtungen oder Lehrkräfte gedacht ist. Laut Sabine Schmid wurden dort bis dato 627 Tests durchgeführt. Es gibt also noch Luft nach oben, denn die Kapazität würde für bis zu 200 Tests am Tag reichen.

Update vom 3. September:

Im Landkreis befinden sich derzeit – Stand: Donnerstag, 3. September, 12 Uhr – 35 Personen, bei denen das Coronavirus nachgewiesen wurde, in Quarantäne. Sechs der Betroffenen haben laut Landratsamt leichte bis mittelschwere Symptome, alle anderen sind asymptomatisch. Stationär wird niemand behandelt. Die Gesamtzahl derer, die sich nachweislich seit Beginn der Pandemie mit Covid-19 infiziert haben, liegt nunmehr bei 593 Personen. Das sind 24 mehr als vor einer Woche. 548 Personen sind inzwischen wieder aus der Quarantäne entlassen worden, sie gelten als genesen.

Die 35 Menschen, die neu oder noch in Quarantäne sind, leben in folgenden Städten und Gemeinden: Geretsried (24), Wolfratshausen (4), Bad Tölz (2) Eurasburg (2) Egling (1) Gaißach (1) Königsdorf (1). Bei 26 der positiv Getesteten handelt es sich um Reiserückkehrer aus den Ländern: Bosnien (3), Frankreich (3), Kosovo (6), Kroatien (4), Mazedonien (2), Nordmazedonien (6), Portugal (1) und Rumänien (1).

Update vom 27. August:

Reiserückkehrer sorgen auch im Landkreis weiterhin für ein Ansteigen der Corona-Fälle. 29 neue Infizierte gab es in den vergangenen sieben Tagen. 28 davon sind Reiserückkehrer aus Kroatien (8), Kosovo (8), Bosnien (5), Rumänien (4) und Frankreich (3). Insgesamt befinden sich derzeit aber noch 33 Menschen in Quarantäne, da es noch „vier Alt-Fälle“ gebe, wie Sabine Schmid, Pressesprecherin am Landratsamt, erklärt. Vier Personen wurden demnach am Ende der 14-tägigen Quarantänezeit erneut positiv getestet.

Fünf der aktuell Erkrankten haben laut Schmid leichte Symptome, der Rest ist asymptomatisch. Stationär behandelt wird niemand. Fälle gibt es derzeit in folgenden Gemeinden: Geretsried (15), Wolfratshausen (6), Bad Tölz (5), Königsdorf (2) sowie je einen Fall in Gaißach, Kochel am See, Bad Heilbrunn, Wackersberg und Eurasburg.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie im Landkreis 569 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. 526 sind aus der Quarantäne entlassen, sie gelten als genesen. Die Zahl der Menschen, die mit oder an Covid-19 verstorben sind, liegt bei zehn. Hier gab es seit Längerem glücklicherweise keinen Anstieg mehr zu verzeichnen.

Update vom 20. August:

Auch im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen steigt die Zahl der Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, wieder deutlich an. Innerhalb der vergangenen sieben Tage wurden 14 Menschen positiv auf Covid-19 getestet. Sie befinden sich laut Landratsamt in Quarantäne. Von den 14 Personen leben fünf in Wolfratshausen, je drei in Bad Tölz und in Geretsried, und je eine Person in Königsdorf, Kochel am See und Gaißach. Drei der Betroffenen haben leichte Symptome, die anderen sind asymptomatisch. Stationär wird niemand behandelt. Bei 13 der positiv Getesteten handelt es sich um Reiserückkehrer aus Bosnien (6), Kroatien (2), Serbien (1), Slowakei (1), Kosovo (2) und Griechenland (1).

Auf der Internetseite des Landratsamts www.lra-toelz.de/coronainfo stehen Formulare zur Verfügung, über die Kontaktpersonen von positiv Getesteten erfasst und ans Gesundheitsamt Bad Tölz übermittelt werden können. Das Amt braucht diese Daten schnellstmöglich, um eine Weiterverbreitung des Virus zu verhindern. Wer aus einem Land nach Deutschland einreist, das laut Robert-Koch-Institut (www.rki.de) als Risikogebiet eingestuft wird, findet dort ebenfalls ein Formular, das er mit seinen persönlichen Daten befüllen kann. Auch dieses wird automatisch an das Gesundheitsamt gesendet. Das Contact-Tracing-Team setzt sich dann zur Absprache weiterer Schritte mit den Betroffenen in Verbindung.

Die Gesamtzahl derer, die sich seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, liegt im Landkreis nun bei 540 Personen. 516 sind inzwischen wieder aus der Quarantäne entlassen worden, sie gelten als genesen. Zehn Menschen sind an oder mit dem Virus gestorben.

Vier Jugendliche aus Geretsried haben vorbildliches Verhalten bewiesen. Als ein Bengale von einem anderen Mann angegriffen wurde, gingen die Freunde beherzt dazwischen.

Update vom 13. August:

Sechs weitere Menschen aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen haben sich bis Donnerstag, Stand 12 Uhr, mit dem Coronavirus infiziert. Sie befinden sich nach Angaben des Landratsamts in Quarantäne. Zwei Personen stammen aus Geretsried und je eine Person aus Dietramszell, Wolfratshausen, Münsing und Bad Tölz. Zwei der Betroffenen haben leichte Symptome, die anderen sind asymptomatisch. Stationär wird derzeit niemand behandelt. Bei drei der positiv Getesteten handelt es sich um Reiserückkehrer aus den Ländern Nordmazedonien und Bosnien. Die Gesamtzahl derer, die sich im Landkreis seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, liegt nunmehr bei 526 Personen. 510 Menschen sind inzwischen wieder aus der Quarantäne entlassen, sie gelten als genesen. Zehn Menschen sind an oder mit dem Coronavirus gestorben. Diese Zahl ist seit Wochen unverändert.

Plant der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen bereits ein Testzentrum?

Und was ist eigentlich mit den Testzentren, die Ministerpräsident Markus Söder in jedem Landkreis etablieren möchte und in dem sich Menschen schnell und unbürokratisch testen lassen können? Hier warte der Landkreis noch auf genauere Vorgaben, sagt Landratsamtssprecherin Sabine Schmid auf Anfrage. Momentan sei völlig unklar, wer diese Zentren betreiben und das Personal dafür stellen soll. Der Landkreis unterhält derzeit noch eine Drive-in-Station im Tölzer Farchet. Dort testet das Gesundheitsamt aber nur direkte Kontaktpersonen von nachgewiesenen Coronafällen.

Update vom 6. August:

Zwei Reiserückkehrer im Landkreis wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Wie das Landratsamt mitteilt, hatten sie sich zuvor in Nordmazedonien beziehungsweise Bosnien aufgehalten.

Die Gesamtzahl der Personen in Bad Tölz-Wolfratshausen, die ich seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, liegt damit nun bei 521 und ist seit dem vergangenen Donnerstag (30. Juli) um zwei gestiegen. Aktuell in Quarantäne befinden sich vier Menschen, wohnhaft in Bad Tölz, Münsing, Wackersberg und Geretsried.

Laut Behörden-Sprecherin Marlis Peischer sind drei von ihnen symptomfrei. Die vierte betroffene Person zeigt leichte Krankheitsanzeichen. Stationär behandelt wird keiner von ihnen.

Die Zahl der mit oder am Coronavirus verstorbenen Landkreis-Bürger liegt weiterhin bei zehn.

Update vom 3. August:

Die Erzieherin des Kindergartens Oberfischbach (Gemeinde Wackersberg), die sich mit dem Coronavirus infiziert hatte, hat dort offenbar niemanden angesteckt. Die Pädagogin hatte leichte Symptome gezeigt und sich daraufhin untersuchen und testen lassen. Davor hatte sie drei Tage, an denen sie im Nachhinein als infektiös eingestuft wurde, in der Einrichtung gearbeitet und dabei zwei verschiedenen Gruppen betreut und beim gemeinsamen Singen im Garten auch mit Mädchen und Buben einer dritten Gruppe Kontakt gehabt. Wie das Landratsamt heute (3. August) mitteilt, wurden alle 60 Kinder sowie zwei weitere Erzieherinnen je zweimal negativ getestet.

Nach Angaben von Behörden-Sprecherin Marlis Peischer fand der zweite Test am vergangenen Freitag statt. Obwohl demnach klar ist, dass die betroffene Erzieherin das Virus in der Einrichtung nicht weitergegeben hat, müssen alle 60 Kinder und die Kolleginnen, die als „Kontaktpersonen I“ eingestuft wurden, trotzdem weiter in Quarantäne bleiben, bis 14 Tage verstrichen sind. „Erst wenn das Gesundheitsamt die Quarantäne aufhebt, ist die Zeit der häuslichen Isolation vorüber. Die Maßnahme dient dazu, die Infektionskette sicher zu durchbrechen", so Peischer.

Drive-In-Teststation zieht um

Peischer teilt außerdem mit, dass die Corona-Teststation des Tölzer Gesundheitsamtes den Standort gewechselt hat. Sie sei von der Flinthöhe ins Farchet in Bad Tölz umgezogen. „Damit ist der Test-Drive-In wetterfester und bietet sowohl bei heißen Tagen als auch mit Blick auf den Winter gute Bedingungen für die Arbeit in Schutzanzügen“, so die Sprecherin. In der Teststation des Gesundheitsamtes werden derzeit ausschließlich asymptomatische „Kontaktpersonen I“ getestet, die durch das Gesundheitsamt zum Test eingeladen werden. „Bürgerinnen und Bürger ohne Einladung des Gesundheitsamtes können dort nicht abgestrichen werden.“

Update vom 30. Juli:

Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen wurde mit Stand heute, 30. Juli 2020, 12 Uhr, bei 519 Personen das Coronavirus nachgewiesen. 500 Personen wurden bislang aus der Quarantäne entlassen, sie gelten als genesen. Aktuell befinden sich neun Personen in häuslicher Isolation, eine davon zeigt leichte Symptome, die anderen sind symptomfrei. 

Von den neun Personen leben sechs in Bad Tölz, eine in Egling, eine in Münsing sowie eine in Wackersberg. Stationär wird niemand behandelt. 

Die Zahl derer, die an dem Coronavirus beziehungsweise mit dem Virus verstorben sind, liegt weiterhin bei zehn. 

Kindergarten in Oberfischbach:

Nachdem das Coronavirus bei einer Erzieherin im Kindergarten in Oberfischbach nachgewiesen wurde, wurden bis Mitte der Woche 60 Kinder und zwei weitere Erzieherinnen getestet. Der Test ergab bei 55 Kindern ein negatives Ergebnis, aktuell stehen noch die Ergebnisse von fünf Kindern und zwei Erwachsenen aus. Alle Betroffenen werden zeitnah ein zweites Mal getestet.

Update vom 28. Juli:

Eine Mitarbeiterin des Kindergartens in Oberfischbach ist laut Landratsamt positiv auf das Coronavirus getestet worden. Da sie mit drei Kindergartengruppen sowie mit weiteren Beschäftigten während des infektiösen Zeitraums in Kontakt war, werden alle betroffenen Gruppenkinder und alle Mitarbeiter dieser Einrichtung getestet und befinden sich aktuell in Quarantäne.

Das Gesundheitsamt hat bereits alles Nötige veranlasst und steht mit der Einrichtung in engem Kontakt.

Update vom 23. Juli:

Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen befanden sich am Donnerstag 49 Personen in Quarantäne, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamts hervor. Unter ihnen sind eine Person in Egling, eine in Greiling, eine in Wolfratshausen und 41 in Bad Tölz – wobei hier 28 auf die Gemeinschaftsunterkünfte zurückzuführen sind. Von den 13 davon unabhängigen Fällen in Bad Tölz haben neun Personen eine gemeinsame Infektionskette, wie das Landratsamt auf Nachfrage erklärt. Fünf aktuell Infizierte leben in Geretsried – zwei Fälle resultieren aus dem Ausbruch in der Gemeinschaftsunterkunft. Insgesamt wurde das Coronavirus bei 511 Personen aus dem Landkreis nachgewiesen. Das sind 15 mehr als vor einer Woche. 452 Personen gelten als genesen, das sind 23 mehr als vergangenen Donnerstag. Die Zahl der an beziehungsweise mit dem Coronavirus Verstorbenen liegt weiterhin bei zehn.

Update vom 20. Juli:

Drei Schüler der Realschule Bad Tölz sind am Wochenende positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie besuchten jedoch im infektiösen Zeitraum nicht den Unterricht, so dass keine Klasse  beziehungsweise Lerngruppe geschlossen werden müssen, teilt das Landratsamt in einer Pressemitteilung mit. Alle drei Betroffenen seien asymptomatisch.  Die Kinder, die außerhalb der Schule mit den infizierten Schülern Kontakt hatten, wurden durch das Gesundheitsamt umgehend ermittelt. Sie werden nun ebenfalls getestet und stehen unter Quarantäne.

Update vom 17. Juli:

Nach den größeren Corona-Ausbrüchen im Landkreis befürchtet der eine oder andere schon, dass es regional zu Beschränkungen kommen könnte. Davon sei man aber noch weit entfernt, so das Landratsamt. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner lag  im Landkreis nach den Daten des Landesamtes für Gesundheit- und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Donnerstag bei zirka 26.

Diese Zahl ist für das Gesundheitsamt maßgeblich. Denn in Bayern gibt es neben dem Schwellenwert von 50 Fällen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen den sogenannten Signalwert (35 Fälle pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen). „Beim Erreichen dieses Signalwerts informiert das LGL die zuständige Regierung und nachrichtlich das bayerische Gesundheitsministerium, damit rechtzeitig die Zunahme der Fallzahlen analysiert und Maßnahmen zur Gegensteuerung ergriffen werden können“, erklärt Landratsamts-Pressesprecherin Marlis Peischer.

Das Gesundheitsamt sei dann verpflichtet, dem Ministerium die steigenden Fallzahlen zu begründen. Außerdem müssten Maßnahmen zur Eindämmung des lokalen Infektionsgeschehens getroffen oder geplant werden. „Wenn der Signalwert überschritten wird, heißt das für uns im Gesundheitsamt primär Meldung und Erklärung“, sagt Benedikt Greutélaers, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes. Mit den Ausbrüchen in den Asylunterkünften gebe es aber klar begrenzte Geschehen – und lokale Beschränkungen, sprich die Quarantäne für die GU. Mit weiteren Maßnahmen sei „vorerst nicht zu rechnen“. 

Auch beim Überschreiten des Schwellenwerts von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern muss nur mit flächendeckenden Einschränkungen gerechnet werden, wenn es ein „verteiltes regionales Ausbruchsgeschehen und unklare Infektionsketten“ gebe. Greutélaers: „Davon sind wir aktuell weit entfernt.“

Update vom 16. Juli:

Nach der Gemeinschaftsunterkunft (GU) in der Peter-Freisl-Straße sind nun in einer weiteren Asyl-Unterkunft der Regierung von Oberbayern Corona-Fälle aufgetreten: Zwei Bewohner der GU auf der Flinthöhe wurden nach Angaben des Landratsamts positiv getestet. Beide standen in Kontakt mit einem der insgesamt 26 Infizierten aus der Peter-Freisl-Straße.

Die gute Nachricht: Offenbar haben sie das Virus in der GU nicht weiterverteilt: Die Testungen aller etwa 150 Bewohnerinnen und Bewohner an der Anton-Höfter-Straße ergaben ausschließlich negative Befunde. Die beiden infizierten Asylbewerber wurden in eine Unterkunft außerhalb des Landkreises verlegt. 

Insgesamt haben sich bis zum Donnerstag (Stand 12 Uhr) im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen 496 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 429 wurden bereits aus der Quarantäne entlassen, sie gelten als genesen. Zehn Menschen sind an oder mit dem Virus gestorben. Die 57 aktuell infizierten Personen setzen sich zusammen aus dem Infektionsgeschehen in den beiden Unterkünften in Bad Tölz sowie der GU in Geretsried. Hier hat das Landratsamt eine Zahl korrigiert: Betroffen sind dort 19 Bewohner (nicht 18) sowie zwei Mitarbeiter und zwei Familienangehörige dieser Mitarbeiter. 

Bei vier weiteren Personen aus Tölz sowie je einer aus Dietramszell und Wolfratshausen wurde ebenfalls eine Infektion nachgewiesen. Eine Person davon befindet sich in stationärer Behandlung.

Update vom 15. Juli:

Im Zusammenhang mit den Coronafällen in den Gemeinschaftsunterkünften (GU) in Geretsried und in  Bad Tölz  ist das Coronavirus bis zum heutigen Mittwoch, 15. Juli, Stand 16 Uhr bei keiner weiteren Person nachgewiesen worden. Aktuell sind damit 48 Personen im Landkreis im Zusammenhang mit den Ausbrüchen in diesen beiden GU der Regierung von Obernayern  infiziert.

Von diesen 48 nachweislich Infizierten leben 26 Personen in der GU in der Peter-Freisl-Straße in Bad Tölz. Die übrigen 22 Fälle haben mit dem Infektionsgeschehen in der GU in Geretsried zu tun. Hier handelt es sich bei 18 Personen um Bewohner, zwei Infizierte sind Mitarbeiter, zwei weitere Personen Familienangehörige dieser Mitarbeiter. Alle infizierten Bewohner beider GU wurden in Quarantäneunterkünfte nach Wackersberg beziehungsweise  außerhalb des Landkreises verlegt. 

Vier der infizierten Personen zeigen leichte, zwei mittelschwere grippale Symptome, sie werden medizinisch versorgt.

Update vom 14. Juli:

Keinen neuen Corona-Fall gab es bis heute (14. Juli) Nachmittag im Landkreis. Damit bleibt es bei den 26 Infizierten in der Asyl-Gemeinschaftsunterkunft (GU) in Bad Tölz und 22 Infizierten (Bewohner und Mitarbeiter) in der GU in Geretsried. Bei den Kontaktpersonen, die in Tölz ermittelt wurden, stehen allerdings noch einige Testergebnisse aus. „Inzwischen konnte aber die gesamte Lerngruppe der Berufsschule, die Kontakt zu einer der infizierten Personen hatte, informiert werden. Alle stehen unter Quarantäne und sind abgestrichen worden“, sagt Landratsamts-Sprecherin Sabine Schmid. 

Zwei der Betroffenen in Bad Tölz sind zudem in Betrieben tätig. In beiden Fällen handelt es sich um Pflegeheime. „Allerdings war eine Person im infektiösen Zeitraum nicht im Dienst, sodass hier keine Infektion zu befürchten ist“, erklärt Schmid. „Die andere hat in einem Pflegeheim im Landkreis Miesbach gearbeitet. Der Fall wurde an das zuständige Gesundheitsamt weitergegeben.“ Insgesamt sei man derzeit vom kritischen Schwellenwert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen „noch deutlich entfernt“, so Schmid. Beim Überschreiten dieses Werts könnte das Gesundheitsamt regional begrenzte Maßnahmen ergreifen.

Update vom 13. Juli:

In der Gemeinschaftsunterkunft (GU) für Asylbewerber der Regierung von Oberbayern in der Peter-Freisl-Straße in Bad Tölz sind bis zum heutigen Montag, 13. Juli, Stand 17 Uhr insgesamt 26 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. „Alle Betroffenen zeigen keine Symptome und wurden bereits abverlegt in die Quarantäne-Unterkunft in Wackersberg sowie in Unterkünfte außerhalb des Landkreises“, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamts.

Zwei der 26 Personen arbeiteten im infektiösen Zeitraum in zwei Betrieben im Landkreis. Die Kontakte wurden in diesem Punkt bereits ermittelt und abgestrichen. Betroffen ist auch die Berufsschule in Bad Tölz, hier läuft noch die Kontaktermittlung, eine Lehrkraft wurde bereits abgestrichen, sie steht unter Quarantäne.

Durchsuchungsaktion der Polizei in betroffener Einrichtung

Informiert worden sei auch die Polizei, sagt Landratsamts-Sprecherin Marlis Peischer. Wie berichtet hatte es am vergangenen Mittwoch eine große Durchsuchungsaktion in der Unterkunft gegeben. 75 Beamte waren vor Ort. „Die Einsatzkräfte waren aber mit entsprechenden Schutzanzügen ausgestattet.“ Selbstverständlich sei  die Polizei aber durch das Gesundheitsamt über das aktuelle Geschehen informiert worden. Informiert wurde auch die Justizvollzugsanstalt, in die die beiden verhafteten Bewohner gebracht worden seien, so Peischer. 

In der zweiten Testung der Bewohnerinnen und Bewohner der GU in Geretsried wurde eine weitere Person positiv getestet, die Unterkunft steht daher für weitere 14 Tage unter Quarantäne. Die Ergebnisse aller Schülerinnen und Schüler, die in diesem Kontext abgestrichen worden waren, sind negativ, die Quarantäne gilt noch bis Ende der Woche.

Update vom 12. Juli:

Nachdem am Donnerstag, 9. Juli, das Coronavirus bei einer Person nachgewiesen worden war, die in der Gemeinschaftsunterkunft (GU) für Asylbewerber der Regierung von Oberbayern in der Peter-Freisl-Straße lebt, wurden bis Samstag, 11. Juli, Stand 16 Uhr weitere 15 Personen auf das Virus positiv getestet. Die gesamte GU in der Peter-Freisl-Straße in Bad Tölz sowie das Personal vor Ort stehen nun unter Quarantäne, die Bewohnerinnen und Bewohner wurden durch das Gesundheitsamt persönlich informiert. Die infizierten Personen werden nach Angaben des Landratsamts durch die Regierung von Oberbayern in andere Unterkünfte abverlegt.

Update vom 9. Juli:

Auch in der Tölzer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber a

n der Peter-Freisl-Straße wurde nun eine Person positiv auf das Coronavirus getestet. Das teilte das Landratsamt am Donnerstagnachmittag mit. 

Der oder die Betroffene wurde nach Angaben von Behörden-Sprecherin Marlis Peischer umgehend nach Mitteilung des Befundes am Donnerstag unter Quarantäne gestellt und in die Quarantäne-Unterkunft verlegt, die die Regierung von Oberbayern in Wackersberg betreibt. 

Als sogenannte „Kontaktpersonen I“ des oder der Infizierten wurden neun Menschen aus der Gemeinschaftsunterkunft ermittelt. Sie wurden ebenfalls unter Quarantäne gestellt und in eine andere Unterkunft außerhalb des Landkreises verlegt. 

Noch für den Donnerstagabend war laut der Mitteilung vom Nachmittag die Testung von 104 weiteren Bewohnern der Asylbewerberunterkunft sowie der Mitarbeiter der Einrichtung angekündigt – „als Vorsichtsmaßnahme“, so Peischer.

Alle Corona-Tests an Isardamm-Grundschule Geretsried negativ

Ansteckungen mit Covid-19 hatte es zuletzt auch in einer Gemeinschaftsunterkunft (GU) in Geretsried beziehungsweise in deren Umfeld gegeben. Laut Peischer wurden in diesem Zusammenhang bis zum Donnerstag 108 Personen getestet. „Weitere Tests wurden nach Kenntnis des Gesundheitsamts durch Hausärzte durchgeführt“, so Peischer.

Ergebnis: Bei 21 Menschen wurde wie berichtet eine Infektion nachgewiesen. Es handelt sich laut Peischer um 17 Bewohner, zwei Mitarbeiter sowie zwei Angehörige dieser Mitarbeiter. 

„Das Gesundheitsamt testete in diesem Kontext auch 38 Schülerinnen und Schüler der Isardammschule in Geretsried“, erklärt Peischer. Denn unter den Infizierten waren auch drei Schulkinder. Deswegen waren wie berichtet drei Klassengruppen an der Isardammschule unter eine 14-tägige Quarantäne gestellt worden. Ein Großteil der Testergebnisse liege mittlerweile vor. Alle seien negativ, es hat sich also offenbar niemand angesteckt. 

Letzte Tests für Menschen aus Umfeld der Geretsrieder GU am Donnerstag

Lediglich bei einer weiteren Person, die die Geretsrieder Unterkunft bewohnt, sei eine Infektion festgestellt worden. Diese habe sich allerdings als Angehöriger eines nachweislich infizierten Menschen zum Zeitpunkt des Tests bereits in Quarantäne in der Funkkaserne in München befunden. 

Am Donnerstag sollten noch die letzten Menschen aus dem Umfeld der GU beziehungsweise der Isardamm-Grundschule getestet werden, die als „Kontaktperson I“ ermittelt worden waren.

Zahl der Infizierten im Landkreis auf insgesamt 461 gestiegen

Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie nunmehr bis Donnerstag, 15 Uhr, 461 Personen im Landkreis mit dem Coronavirus infiziert. 425 von ihnen gelten als genesen. Aktuell sind laut Landratsamt 26 Personen aktiv erkrankt. Sie kommen aus Wolfratshausen (1), Bad Tölz (2) und Geretsried (6), dazu kommen die 17 Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft (GU), die bereits alle verlegt wurden. Eine Person wird stationär behandelt.

Update vom 6. Juli:

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Bewohner der Geretsrieder Gemeinschaftsunterkunft an der Jahnstraße steigt auf 21, teilt das Landratsamt mit. Darunter ist ein weiteres Kind, das die Isardamm-Grundschule in Geretsried besuch. Nun stehen die Kinder aus drei Schulklassen unter Quarantäne.

Update vom 5. Juli:

In Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen in der Gemeinschaftsunterkunft der Regierung von Oberbayern in Geretsried sind weitere 13 Fälle aufgetreten.  Das teilte das Landratsamt am Sonntag (5. Juli) mit. Insgesamt seien in diesem Umfeld nunmehr 19 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 

Es handele sich dabei um 15 Bewohner sowie zwei Mitarbeiter und zwei Familienangehörige dieser Mitarbeiter. Die Bewohner, bei denen das SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde, wurden nach Angaben von Behörden-Sprecherin Marlis Peischer in eine separate Unterkunft in München gebracht und unter Quarantäne gestellt. 

Alle Kinder aus zwei Grundschul-Klassen unter Quarantäne

Unter den Infizierten sind vier Kinder. Sie gehen an der Isardammschule in Geretsried zur Grundschule. „Die Kinder zeigen keine Symptome“, so Peischer.

Unmittelbare Auswirkungen hat der Nachweis des Coronavirus‘ für zwei Klassen der Jahrgangsstufen 1 und 2, da hier jeweils eine Infektion nachgewiesen wurde. Derzeit werden die Eltern der betroffenen Mitschülerinnen und -schüler durch das Gesundheitsamt informiert sowie in den nächsten beiden Tagen getestet. Alle Kinder dieser beiden Klassen werden ab sofort unter Quarantäne gestellt, die Klassen wurden entsprechend geschlossen. 

Corona-Test für weitere Kinder angeboten

Zwei der insgesamt vier infizierten Kinder besuchten im infektiösen Zeitraum die Schule nicht. Ihre Klassen stehen nicht unter Quarantäne. Dennoch werden auch die Eltern der Kinder aus diesen Klassen vom Gesundheitsamt über die Sachlage informiert. Den Eltern wird hierbei auch angeboten, die Kinder durch das Gesundheitsamt testen zu lassen. 

Für alle anderen Kinder der Grundschule findet der Unterricht an der Schule weiterhin statt.

Update vom 3. Juli:

Insgesamt haben sich bis heute (3. Juli) laut Landratsamt 441 Personen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Damit stieg die Zahl derer, die positiv auf das Virus getestet wurden, im Vergleich zur vorigen Woche um sechs Personen an. Derzeit werden zwei erkrankte Personen stationär behandelt. 418 Personen wurden bislang aus der Quarantäne entlassen, sie gelten als genesen. Sechs Menschen sind an dem Virus, vier weitere mit dem Virus verstorben. 

Die Neuinfektionen traten in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber der Regierung von Oberbayern in Geretsried auf. Als am Dienstag der erste positive Befund an das Gesundheitsamt gemeldet wurde, wurden alle Bewohner und als Kontaktperson I eingestufte Mitarbeiter der Unterkunft, die aus zwei Gebäuden besteht, umgehend unter Quarantäne gestellt und dann damit begonnen, Abstriche zu nehmen. Weitere Kontaktpersonen wurden ermittelt. Heute nun wurden die letzten Tests durchgeführt. In dem Haus, in dem der erste positive Fall auftrat, wurde das Coronavirus bei vier Bewohnern und zwei Mitarbeitern nachgewiesen. Die Verpflegung und die kurative Versorgung der Bewohner wurden sichergestellt, ein Sicherheitsdienst ist vor Ort.

Update von 25. Juni:

Eine Reihentestung in Alten- und Pflegeheimen sowie in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung hat die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen im Landkreis wieder ansteigen lassen. Wie das Landratsamt mitteilt, fielen die Tests bei sieben Tölzer Beschäftigten in drei Einrichtungen positiv aus. Sie hatten keine Symptome gezeigt. 

Seit der letzten Meldung am 18. Juni kamen außerdem noch zwei weitere Neuinfektionen dazu, sodass die Gesamtzahl der nachgewiesen Ansteckungen im Landkreis nun bei 435 liegt. 

Rund 1320 Mitarbeiter in 27 Einrichtungen werden regelmäßig getestet

Das Gesundheitsamt hat nach Angaben von Behörden-Sprecherin Sabine Schmid am 3. Juni damit begonnen, rund 1320 Mitarbeiter in 27 Einrichtungen regelmäßig zu testen. Die sieben positiven Testergebnisse lagen am Mittwoch vor. Noch am gleichen Tag wurden laut Schmid alle Bewohner der drei betroffenen Einrichtungen abgestrichen. Auch die Ermittlung sämtlicher Kontaktpersonen sei bereits abgeschlossen. Sie sind alle informiert, auch ihre Testung wurde veranlasst.

Durch Reihentests wird Zahl der gemeldeten Neuinfektionen im Landkreis wieder steigen 

Gesundheitsamtschef Dr. Stephan Gebrande geht davon aus, dass die Reihentests noch weitere positive Ergebnisse erbringen werden und so die offizielle Zahl der Neuinfektionen im Landkreis wieder ansteigt. „Aber nur so werden durch angeordnete Quarantänemaßnahmen Infektionen bei stark gefährdeten Risikogruppen verhindert“, betont er. 

Neben den sieben Einrichtungs-Mitarbeitern in Bad Tölz gelten nun zwei Personen in Dietramszell sowie je eine in Gaißach und Lenggries als akut erkrankt. 413 Infizierte sind wieder genesen. 

Landratsamt schaltet Corona-Bürgertelefon ab

Das Bürgertelefon, das das Landratsamt zu Fragen zum Umgang mit dem Coronavirus eingerichtet hatte, wird unterdessen an diesem Freitag um 12 Uhr eingestellt. Zur Verfügung steht nun noch die Hotline der Staatsregierung (089/122220). 

Auskunft zum Management von Kontaktpersonen und Fällen oder zur Hygiene gibt das gesundheitsamt (08041/505-483; E-Mail: g-amt@lra-toelz.de). Fragen zu Regelungen für Betriebe, Selbstständige, Kunst- und Kulturschaffende oder zu Veranstaltungen sind per E-Mail an wifoe@lra-toelz.de zu richten.

Update vom 18. Juni:

Im Vergleich zur letzten Meldung vom 10. Juni ist die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Personen im Landkreis um zwei auf 426 gestiegen. Das meldet das Tölzer Landratsamt am Donnerstag in einer Pressemitteilung. 

Die Zahl derer, die aus der Quarantäne entlassen wurden, liegt aktuell bei 413. Sie gelten als genesen. 

Lesen Sie auch: Hygiene-Vorschriften statt Geselligkeit: Schwere Zeiten für Jugendherbergen

Aktiv erkrankt sind momentan eine Person in Bad Tölz und zwei in Dietramszell.

Die Zahl der an Covid-19 Verstorbenen liegt weiterhin bei sechs. Bei vier weiteren Toten wurde das Coronavirus zwar nachgewiesen, sie verstarben aber nur mit, jedoch nicht an dem Virus, so das Landratsamt

Update vom 12. Juni:

Nach mehr als zehn Tagen ohne eine durch Test bestätigte Neuinfektion mit dem Coronavirus im Landkreis vermeldet das Landratsamt nun erneut einen Fall einer Ansteckung. Der Neuinfizierte stammt demzufolge aus dem Gemeindebereich Dietramszell. 

Die Gesamtzahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Personen liegt somit bei 424 Personen. Die Zahl derer, die aus der Quarantäne entlassen wurden, bleibt bei 413. Sie gelten als genesen. An Corona sind im Landkreis sechs Personen gestorben. Bei vier weiteren Personen wurde das Coronavirus zwar nachgewiesen, sie verstarben mit dem Virus, jedoch nicht an dem Virus.  

Update vom 8. Juni:

Das ist wirklich mal eine gute Nachricht:  Heute, 8. Juni, ist der erste Tag, an dem kein Coronavirus-Patient im Landkreis mehr in Quarantäne ist. Insgesamt wurde in den vergangenen Monaten bei 423 Personen nachweislich das Coronavirus festgestellt. 413 Personen wurden aus der Quarantäne entlassen, sie gelten als genesen. Die Zahl der an  Corona Verstorbenen liegt bei sechs. Vier weitere Personen verstarben zwar mit dem Virus, jedoch nicht an dem Virus.

Sollte es eine zweite Welle geben, wäre der Landkreis aber gerüstet. In Wolfratshausen wurde eine Schwerpunktpraxis Corona eingerichtet.

Update vom 5. Juni:

Erfreuliche Nachrichten aus dem Landkreis: Seit der letzten Meldung vom 28. Mai sind laut Landratsamt keine neuen Corona-Fälle registriert worden. Es bleibt somit weiterhin bei 423 Personen, bei denen das Coronavirus durch einen Test nachgewiesen worden ist. Die Zahl derer, die aus der Quarantäne entlassen wurden, liegt heute bei 409 Personen. Sie gelten als genesen. Derzeit befindet sich niemand wegen Covid-19 in stationärer Behandlung. Aktiv erkrankt sind momentan jeweils eine Person in Bad Tölz, Egling, Lenggries und Wolfratshausen. Die beiden Drive-in-Teststationen auf der Flinthöhe und in Münsing sind weiterhin in Betrieb. In Bad Tölz wurden in den vergangenen drei Wochen zwischen 17 und 32 Personen pro Woche getestet.

Die Zahl der an Corona Verstorbenen liegt im Landkreis weiterhin bei sechs. Bei vier weiteren Personen wurde das Virus nachgewiesen, sie verstarben zwar mit dem Virus, jedoch nicht an dem Virus.

Update vom 28. Mai:

Im Vergleich zur letzten Meldung (Mittwoch, 20. Mai) ist die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Personen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen bis zum heutigen Donnerstag um sechs auf 423 gestiegen. Die Zahl derer, die aus der Quarantäne entlassen wurden, liegt aktuell bei 405. Sie gelten als genesen. Derzeit werden drei Person stationär behandelt, meldet das Landratsamt. Aktuell erkrankt sind momentan noch jeweils zwei Personen in Bad Tölz und Lenggries und jeweils eine Person in Dietramszell, Egling, Geretsried und Wolfratshausen.

Die Zahl der an Corona verstorbenen liegt weiterhin bei sechs. Bei vier weiteren Personen wurde das Coronavirus nachgewiesen, sie verstarben daher zwar mit dem Virus, jedoch nicht an dem Virus.

Update vom 21. Mai:

Gegenüber dem Stand von Donnerstag, 14. Mai, ist die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Personen im Landkreis bis zum Mittwoch um drei auf nun 417 gestiegen. Die Zahl der Menschen, die aus der Quarantäne entlassen wurden, liegt aktuell bei 403. Sie gelten als genesen. 

Derzeit wird nach Angaben des Landratsamts noch eine Person stationär behandelt. 

An Covid-19 erkrankt waren am Mittwoch je eine Person in Dietramszell, Greiling, Lenggries und Wolfratshausen. 

Die Zahl der am Coronavirus Verstorbenen liegt weiterhin bei sechs. Bei vier weiteren Personen wurde das Coronavirus nachgewiesen, sie verstarben daher zwar mit dem Virus, jedoch nicht an dem Virus.

Update vom 14. Mai:

Aktuell sind im Landkreis noch sieben Personen nachgewiesen an Covid-19 „aktiv erkrankt“, wie das Tölzer Landratsamt am Donnerstagnachmittag mitteilte. Eine davon ist in Geretsried ansässig, zwei in Bad Tölz, drei in Wolfratshausen und eine in Dietramszell. 

Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie 414 Menschen in Bad Tölz-Wolfratshausen durch Test bestätigt mit dem Coronavirus infiziert. Seit der letzten Meldung des Landratsamts am Montag sind zwei hinzugekommen. 

397 Patienten gelten als genesen. Sechs Landkreis-Bürger sind an Covid-19 verstorben, bei vier weiteren Personen erklärt das Landratsamt, dass bei ihnen zwar das Coronavirus nachgewiesen wurde, sie aber an anderen Ursachen gestorben seien. Ein Corona-Patient werde noch stationär behandelt.

Update vom 11. Mai:

Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen sind bis zum heutigen Montag insgesamt 388 Personen aus der Quarantäne entlassen worden, sie gelten als genesen. Die Zahl der mit Covid-19 Infizierten liegt bei 412 Personen insgesamt. Da ein Testergebnis zurückgenommen wurde, wurde diese Zahl im Vergleich zum vergangenen Freitag um eins nach unten korrigiert. Es ist keine weitere Person hinzugekommen. Von den aktuell noch erkrankten Personen werden drei stationär behandelt, eine Person wird beatmet.

Da die Zahl der Neuinfektionen seit Tagen sehr gering ist beziehungsweise derzeit bei Null liegt, stellt das Landratsamt vorerst die täglichen Meldungen ein. Die aktuelle Entwicklung – auch für den Landkreis – findet man aber auch auf der Seite des Robert-Koch-Instituts www.rki.de. Verkleinert wurde im Lauf des Montags auch die Drive-in-Teststation auf der Tölzer Flinthöhe. Im Bedarfsfall können die Kapazitäten aber jederzeit wieder erhöht werden.

Update vom 8. Mai:

Bis zum heutigen Freitagmittag sind im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen 386 Personen aus der Quarantäne entlassen worden, sie gelten als genesen. Neuinfektionen gibt es im Vergleich zum gestrigen Donnerstag zwei, so dass die Gesamtzahl der mit dem Coronavirus Infizierten auf 413 steigt. Aktuell werden noch drei Personen stationär behandelt, zwei davon werden beatmet. Wie der Tölzer Gesundheitsamtsleiter Dr. Stephan Gebrande die Lage einschätzt, lesen Sie im Interview mit dem Tölzer Kurier.

Die Infizierten in den Gemeinden pro 1000 Einwohner

Update vom 7. Mai:

Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen haben sich im Vergleich zum Vortag vier weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Die Gesamtzahl der nachweislich Infizierten beläuft sich somit am heutigen Donnerstag,  auf 411 Personen. 386 Personen sind mittlerweile aus der Quarantäne entlassen worden, sie gelten als genesen. Aktuell befinden sich drei Personen in stationärer Behandlung, eine davon muss weiterhin beatmet werden.

Die zahl der Infizierten in den Gemeinden im Landkreis pro 1000 Einwohner

Update vom 6. Mai:

Nach dem aktuellen Stand vom Mittwoch haben sich im Landkreis bislang 407 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das ist eine Person mehr als am Dienstag. 383 Menschen wurden aus der Quarantäne entlassen, sie gelten als genesen. Derzeit werden fünf Personen stationär behandelt, eine davon muss beatmet werden. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiter bei sechs.

Stand: 6. Mai 2020

Update vom 5. Mai:

Die Zahl der nachgewiesen mit dem Coronavirus infizierten Personen im Landkreis liegt am Dienstag bei 406. Zwei weitere Fälle kamen dazu, dafür wurden zwei Personen aus der Quarantäne entlassen - insgesamt nun 382. Fünf Personen werden stationär behandelt, zwei davon müssen beatmet werden. 

Stand: 5. Mai 2020

Update vom 4. Mai:

Derzeit werden im Landkreis kaum noch neue bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus registriert. In den vergangenen vier Tagen ist laut den aktuellen Zahlen aus dem Landratsamt lediglich eine nachgewiesene Ansteckung hinzugekommen.

Demzufolge hatten sich bis Montag insgesamt 404 Personen in Bad Tölz-Wolfratshausen infiziert. Davon wurden 380 bereits wieder aus der Quarantäne entlassen, sie gelten als geheilt. 

Stand: 4. Mai 2020

Berücksichtigt man ferner, dass insgesamt neun Menschen im Landkreis gestorben sind, die mit dem Coronavirus infiziert waren, bleiben 15 positiv getestete Frauen und Männer, die aktuell an Covid-19 erkrankt sind. 

Stand: 4. Mai 2020

Stationär behandelt werden nach Angaben von Behörden-Sprecherin Marlis Peischer acht Personen, eine wird weiterhin beamtet.

Update vom 1. Mai:

Bis zum Donnerstag, 30. April, wurden im Landkreis 403 Personen gezählt, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon wurden insgesamt 369 Personen bereits wieder aus der Quarantäne entlassen, sie gelten als genesen. Zehn Personen werden laut einer Mitteilung des Landratsamts aktuell stationär behandelt, eine davon muss weiterhin beatmet werden. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiter bei sechs.

So verteilen sich die Zahlen der infizierten und Genesenen auf die einzelnen Städte und Gemeinden:

Stand: 30. April 2020

Die Entwicklungskurven der Infizierten (rot), der Genesenen (grün) und der aktuell Erkrankten (gelb) zeigen: In den vergangenen Tagen kamen kaum noch bestätigte Neuinfektionen dazu. Die Zahl der Genesenenen hingegen stieg deutlich an. Somit bleiben im Landkreis mittlerweile nur noch etwa 30 Personen übrig, die aktuell an Covid-19 erkrankt sind.

Stand: 30. April 2020

Update vom 29. April:

Aktuell werden am heutigen Mittwochmittag im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen insgesamt 402 Personen gezählt, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben. Das ist ein Fall mehr als am Dienstag. 355 Personen wurden bislang laut Landratsamt aus der Quarantäne entlassen, sie gelten als genesen. Elf Personen befinden sich in stationärer Behandlung, eine von ihnen wird beatmet. Im Landkreis sind bislang sechs Personen an Corona verstorben.

Update vom 28. April:

Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen sind zwei weitere Menschen an Covid-19 gestorben, wie das Landratsamt am Dienstag mitteilt. Die Gesamtzahl der Verstorbenen liegt nunmehr bei sechs Personen. Das Robert-Koch-Institut gibt drei Verstorbene mehr an. Der Landkreis hat sich aber dazu entschlossen, nur die Verstorbenen in die Statistik aufzunehmen, die vor ihrem Tod auch tatsächlich Corona-Symptome aufwiesen. 

Die Gesamtzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen  liegt im Landkreis am Dienstag, 28. April, bei 401. Das sind zwei mehr als am Montag. Mittlerweile wurden aber auch 347 Personen aus der Quarantäne entlassen, sie gelten als genesen. 13 Personen werden derzeit stationär behandelt, vier davon beatmet.

Die rote Linie zeigt die Entwicklung bei der Gesamtzahl der Infizierten im Landkreis, die grüne die Zahl der Genesenen. Gelb steht für die Zahl der aktuell Infizierten, schwarz für die Verstorbenen.

Update vom 27. April:

Die Gesamtzahl der im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen mit dem Coronavirus infizierten Personen lag am Montagmittag weiterhin bei 399. Das heißt, dass im Vergleich zum Sonntag keine weitere Ansteckung mit Covid-19 nachgewiesen wurde. Gleichzeitig ist die Zahl der Menschen, die als genesen gelten, gegenüber dem Vortag um 26 angestiegen: 336 Personen wurden nach Angaben des Landratsamts mittlerweile aus der Quarantäne entlassen.

In fünf Gemeinden – Bad Heilbrunn, Gaißach, Reichersbeuern, Sachsenkam und Wackersberg – gibt es laut den offiziell erfassten Zahlen derzeit keine aktuell Erkrankten. Stationär werden weiterhin 14 Personen behandelt, die unter Covid-19 leiden. Vier von ihnen werden beatmet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei vier.

Von 1000 Landkreis-Einwohnern haben sich statistisch gesehen bisher 3,13 mit dem Coronavirus infiziert.

Update vom 26. April:

399 Menschen im Landkreis haben sich Stand Sonntagmittag mit dem Coronavirus infiziert. Das sind vier mehr als am Freitag. Wie das Landratsamt mitteilt, wurden insgesamt 310 Personen aus der Quarantäne entlassen, sie gelten als genesen. Damit sind aktuell 89 Personen erkrankt. Von diesen werden 14 stationär behandelt, vier davon müssen beatmet werden.

Die Zahl der aufgrund einer Covid-19-Infektion Verstorbenen liegt weiterhin bei vier.

Update vom 24. April:

Die Zahl der Menschen im Landkreis, die laut den offiziellen Zahlen aktuell an Covid-19 erkrankt sind, ist erstmals seit dem 29. März auf unter 100 gesunken. 

Stand: 24. April 2020

Wie das Landratsamt am Freitag mitteilte, haben sich insgesamt 395 Personen zwischen Icking und der Jachenau nachgewiesenermaßen mit dem Coronavirus angesteckt. Somit ist seit Donnerstag nur eine bestätigte Neuinfektion hinzugekommen. 

Stand: 24. April 2020

Von den Infizierten gelten 298 als genesen. Sie wurden aus der Quarantäne entlassen. Vier Menschen sind an ihrer Corona-Infektion gestorben. Nach Angaben der Behörde werden derzeit 16 Covid-19-Patienten im Landkreis stationär behandelt, vier davon werden beatmet.

Update vom 23. April:

Im Landkreis gibt es – Stand Donnerstag – 394 bestätigte Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus. Das sind fünf mehr als am Vortag. Noch stärker stieg im gleichen Zeitraum die Zahl der Covid-19-Patienten, die aus der Quarantäne entlassen wurden und als genesen gelten: Das sind nun 284, 16 mehr als am Mittwoch. 

Stand: 23. April 2020

17 Infizierte werden laut Mitteilung des Landratsamts derzeit stationär behandelt, vier davon müssen weiterhin beatmet werden. Die höchsten Fallzahlen gibt es in den Städten Geretsried (67), Bad Tölz (62) und Wolfratshausen.

Stand: 23. April 2020

Setzt man die Anzahl der Infektionen ins Verhältnis zur Einwohnerzahl, so sind Münsing (6,96 Fälle pro 1000 Einwohner), Schlehdorf (6,32) und Dietramszell (5,63) am stärksten betroffen. 

Stand: 23. April 2020

Die Verlaufskurve über einen längeren Zeitraum zeigt, dass sie Zahl der jeweils aktuell Erkrankten seit Ende März ungefähr gleich ist und aktuell noch knapp über 100 liegt.

Mundschutz-Pflicht ab Montag: Wo gibt es Masken zu kaufen? Das Angebot in der Region im Überblick

Update vom 22. April:

Die Zahl der Landkreisbürger, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, ist wieder gestiegen. Nach Mitteilung des Landratsamtes waren am Mittwoch 389 Personen infiziert, das sind sechs mehr als am Vortag.

Die gute Nachricht: 268 Personen (zehn mehr als am Vortag) wurden aus der Quarantäne entlassen, sie gelten als genesen. 

16 an Covid-19 erkrankte Patienten werden stationär behandelt, vier davon müssen weiterhin beatmet werden. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt weiter bei vier. 

Nicht mehr angegeben wird von der Kreisbehörde die sogenannte Verdoppelungsrate. Sie ist nach fachlicher Einschätzung des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit „keine geeignete Methode mehr, um die aktuelle Entwicklung der Fallzahlen darzustellen, da kein exponentielles Wachstum der Fallzahlen mehr vorliegt“, schreibt das Landratsamt.

Stand: 22. April 2020.

Update vom 21. April: 

Das Landratsamt meldet im Vergleich zu Montag keine neuen Coronafälle. Die Zahl der bestätigten Infektionen ist bei 383 geblieben. Unverändert in stationärer Behandlung sind 13 Personen, vier davon müssen weiterhin beatmet werden. 258 Personen wurden aus der Quarantäne entlassen, sie gelten als genesen. Das sind vier mehr als am Montag.  Die Zahl der Verstorbenen ist bei vier Personen geblieben.

Die Verdoppelungszahl liegt aktuell bei 19,8 Tagen.

Stand: 21. April

Update vom 20. April: 

Die Gesamtzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen liegt im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen am heutigen Montag bei 383. Das sind lediglich zwei Fälle mehr als am Sonntag. Allerdings hat sich die Zahl der Toten auf vier erhöht. Bereits am Samstag ist nach Angaben des Landratsamts eine weitere  Person an den Folgen der Corona-Infektion gestorben. Insgesamt 254 Personen wurden aus der Quarantäne entlassen, sie gelten als genesen. 13 Personen werden derzeit stationär behandelt, vier davon beatmet.  Die Verdopplungszahl beträgt aktuell 18,8 Tage.

Stand: 20. April

Update vom 19. April:

Am heutigen Sonntag werden im Landkreis 381 Personen gezählt, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Das teilt das Landratsamt mit. Seit Freitag ist die Zahl der bestätigten Infektionen somit um elf gestiegen.

250 Personen wurden laut Behörden-Sprecherin Marlis Peischer aus der Quarantäne entlassen, sie gelten als genesen.

Zwölf Personen werden derzeit stationär behandelt, vier davon beatmet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiter bei drei. 

So verteilen sich die bestätigten Fälle von Infektionen und Genesenen auf die einzelnen Städte und Gemeinden:

Stand: 19. April

Die Verdopplungszeit liegt heute Mittag bei 17,8 Tagen.

Infizierte Asylbewerber ziehen in Container in Wackersberg ein 

In der zuletzt leer stehenden Asylbewerberunterkunft an der Steinsäge in Wackersberg sind unterdessen an Covid-19 erkrankte Menschen untergebracht worden.

 „In Wackersberg werden Asylbewerber aus den Gemeinschaftsunterkünften der Regierung von Oberbayern im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen sowie den angrenzenden Landkreisen im südlichen Oberbayern vorübergehend untergebracht, die aufgrund des Coronavirus unter häuslicher Quarantäne stehen“, erklärt Verena Gros, Pressesprecherin der Regierung von Oberbayern. 

Es handle sich um Menschen, die keine oder leichte Krankheitssymptome aufweisen, für die aber eine häusliche Isolation in ihrer bisherigen Unterkunft nicht möglich ist. 34 Plätze stehen dort zur Verfügung, 17 Infizierte sind aktuell untergebracht. „Die Personen werden nach Ende der jeweiligen Quarantänezeit in ihre alten Unterkünfte zurückkehren, also nicht dauerhaft in Wackersberg verbleiben“, so Gros. 

Die Regierung von Oberbayern habe einen Sicherheitsdienst beauftragt, der die Einhaltung der Quarantänevorgaben überwache – und zwar rund um die Uhr. „Die Bewohnerinnen und Bewohner werden durch die Regierung von Oberbayern mit Essen, Hygienepaketen und allem sonst Notwendigen versorgt. Der Zugang zu kurativer Versorgung ist ebenfalls gesichert“, so die Pressesprecherin. 

Das Tölzer Gesundheitsamt sei in alle Prozesse „eng eingebunden“, betont Gros. Auch mit der Polizei sowie der Flüchtlings- und Integrationsberatung sei „die besondere Nutzung der Unterkunft abgestimmt.

Update vom 17. April:

Im Landkreis wurden bis Freitagmittag 370 Personen gezählt, bei denen bislang das Coronavirus nachgewiesen wurde, drei mehr als am Vortag. Das teilte das Landratsamt mit. Die höchste Fallzahl pro Kommune wird in Geretsried verzeichnet, nämlich 63. 

235 Patienten im Landkreis wurden inzwischen aus der Quarantäne entlassen, sie gelten als genesen, neun mehr als am Donnerstag. Aktuell werden zwölf Personen stationär behandelt, vier beatmet. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei drei. 

Die Verdoppelungszahl lag am Freitag bei 18,2 Tagen.

Und so verteilen sich die Fallzahlen der Infizierten und Genesenen auf die einzelnen Kommunen:

Stand: 17. April

Setzt man die Infektionszahlen in Relation zur Einwohnerzahl der jeweiligen Städte und Gemeinden, ergibt sich folgendes Bild: 

Stand: 17. April

Die Kurven für die Entwicklung der Zahlen von Infizierten (rot), Genesenen (grün) und aktuell Erkrankten (gelb) seit Mitte März zeigt: Von denjenigen Landkreis-Bürgern, die sich bis jetzt nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, hat die Mehrzahl die Erkrankung bereits überstanden. Die Zahl der jeweils aktuell Erkrankten ist seit Anfang April ungefähr konstant.

Stand: 17. April

Coronavirus im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen - die Zahlen vom Donnerstag

Update vom 16. April: Am Donnerstagmittag wurden im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen insgesamt 367 Personen gezählt, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben. Das sind 16 mehr als am Vortag. 226 Personen wurden inzwischen aus der Quarantäne entlassen. Das sind 14 mehr als gestern. Sie gelten als genesen. Aktuell werden 13 Personen stationär behandelt, drei davon werden beatmet. Die übrigen Patienten, bei denen Covid-19 nachgewiesen wurde, befinden sich in häuslicher Isolation. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei drei. 

Die Verdopplungszahl lag am heutigen Mittag bei 15,9 Tagen.

Update vom 15. April: Die Gesamtzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen lag am Mittwochmittag bei 351 Personen, das sind fünf mehr als am Dienstag. Gleichzeitig stieg auch die Zahl der Genesenen auf 212. Das sind sieben mehr als am Vortag. Aktuell sind 136 Personen mit Covid-19 infiziert, 14 Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Drei davon werden beatmet. Die Zahl der Verstorbenen in Verbindung mit Corona liegt weiterhin bei drei. Die Verdopplungszeit beträgt mit Stand Mittwochmittag 15,8 Tage.

Update vom 14. April, 15.36 Uhr: Es gibt einen weiteren Todesfall durch Corona im Landkreis zu beklagen. Somit sind nach Angaben des Landratsamts bislang drei Menschen an Covid-19 gestorben. Die Zahl des Robert-Koch-Instituts liegt höher. Der Landkreis hat sich aber wie berichtet dazu entschlossen, nur die Menschen in die Statistik aufzunehmen, die vor ihrem Tod tatsächlich Symptome aufwiesen.

Die Gesamtzahl der bislang mit dem Coronavirus infizierten Personen liegt im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen am heutigen Dienstag bei 346. Das ist ein Fall mehr als am Montag. Aktuell befinden sich 119 Personen in häuslicher Isolation, 22 erkrankte Personen sind in stationärer Behandlung, drei von ihnen werden beatmet.

205 Personen wurden inzwischen aus der häuslichen Quarantäne entlassen, sie gelten als genesen.

Die Verdoppelungszahl betrug am Ostermontag 13,8 Tage.

Eine Chronik der Ereignisse zur Corona-Krise mit bisherigen News und Zahlen im Landkreis lesen Sie hier.

Auch interessant

Kommentare