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Seit einigen Tagen gibt es im Landkreis unter den nachgewiesenen Corona-Infizierten (rote Kurve) mehr genesene Patienten (grün) als aktuell erkrankte (gelb).

Großer Unterschied zu RKI-Zahlen

Corona im Landkreis: Zahl der aktuell Erkrankten stabilisiert sich

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Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Bad Tölz-Wolfratshausen ist am Mittwoch im Vergleich zum Vortag um 20 angestiegen. Doch es gibt auch eine ermutigende Nachricht.

  • Es gibt weitere Corona-Fälle in Bad Tölz-Wolfratshausen 
  • Die Gesamtzahl steigt nun auf 308
  • Was die Zahlen der an Covid-19 Verstorbenen angeht, hat der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen einen ganz eigenen Weg eingeschlagen.
  • Alle News und Geschichten zur Coronavirus-Krise im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen lesen Sie hier.

Update vom 8. April, 19.10 Uhr:

Insgesamt ist das Coronavirus mittlerweile bei 308 Personen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen nachgewiesen worden. 193 Personen wurden inzwischen aus der Quarantäne entlassen und gelten als genesen, wie das Landratsamt mitteilt. 

Zum heutigen Mittwoch, 8. April werden demzufolge elf der aktuell infizierten Personen stationär behandelt, davon werden drei beatmet.

„Wichtig ist der Blick auf die Zahl der tagesaktuell nachweislich an Corona Erkrankten“, betont Behörden-Sprecherin Marlis Peischer. „Die Entwicklung der Fallzahlen zeigt, dass sich diese Kurve stabilisiert hat.“ 

Seit einigen Tagen gibt es im Landkreis unter den nachgewiesenen Corona-Infizierten (rote Kurve) mehr genesene Patienten (grün) als aktuell erkrankte (gelb).

Die Verdopplungsrate für den Landkreis lag am gestrigen Dienstag bei 8,8 Tagen.

Und so verteilen sich die nachgewiesenen Infektionen auf die einzelnen Städte und Gemeinden im Landkreis: 

Stand: 8. April 2020, 16 Uhr.

Setzt man die Zahl der Infizierten ins Verhältnis zur jeweilen Einwohnerzahl, ergibt sich folgendes Bild:

Stand: 8. April, 16 Uhr.


Update vom 7. April, 18.50 Uhr:

Im Vergleich zum Vortag sind am Dienstag im Landkreis 16 neue bestätigte Corona-Infektionen registriert worden. Damit gibt es nun offiziell 288 Betroffene. 

Laut Landratsamt befinden sich davon 13 in stationärer Behandlung, die übrigen sind in häuslicher Isolation. Drei Erkrankte müssen beamtet werden. 169 Patienten gelten als genesen. 

Insgesamt fünf Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind im Landkreis seit Beginn der Epidemie gestorben. Wie berichtet stellt das Gesundheitsamt aber bei drei von ihnen fest, dass sie keine Covid-19-Symptome hatten und ursächlich an anderen Erkrankungen gestorben seien. 

Warum wurden sie dann auf Corona getestet? Auf Rückfrage erklärt Landratsamts-Sprecherin Sabine Schmid: Jeder Patient, der ins Krankenhaus eingeliefert wird – egal weswegen –, komme dort zunächst einmal in ein Isolierzimmer und werde auf Corona getestet.

Dann könne entschieden werden, ob er auf die normale Station verlegt werden kann oder isoliert bleiben muss. So beuge man der Gefahr vor, dass sich das Virus in einer Klinik ausbreitet, und man schütze die Pflegekräfte und Ärzte.

Update vom 6. April, 19.01 Uhr:

Am Montagnachmittag wurden vom Landratsamt 272 Personen gemeldet, die sich nachweislich mit Covid-19 infiziert haben. Dies sind sechs Personen mehr als am Sonntag. 13 Personen befinden sich in stationärer Behandlung, die übrigen Erkrankten befinden sich zu Hause in Isolation. Drei Erkrankte werden nach wie vor beatmet. Von den Gesamtinfizierten wurden 147 aus der Quarantäne entlassen, sie gelten als genesen.

So verteilen sich die Infizierten und Genesenen auf die Städte und Gemeinden des Landkreises:

Stand: 6. April, 13 Uhr.

Covid-19: Verstorbene werden im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ganz anders gezählt

Update vom 5. April, 16.57 Uhr:

Zum ersten Mal sind am Wochenende zwei Personen im Landkreis erwiesenermaßen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Das teilte das Landratsamt am Sonntagnachmittag in einer Pressemitteilung mit.

Zuvor waren bereits drei Menschen gestorben, bei denen das Virus zwar nachgewiesen worden war – zwei am Donnerstag und einer am Samstag. Das Gesundheitsamt gelangte bei diesen aber zu dem Schluss, dass das Virus nicht die Todesursache war. Das bedeutet: „Sie wurden kurz vor ihrem Tod getestet, wiesen allerdings keinerlei Symptome auf“, so Behörden-Sprecherin Marlis Peischer. „Die Personen starben also nicht an dem Virus, sondern mit dem Virus.“

Stand: 5. April 2020, 16 Uhr.

Um diesem Umstand gerecht zu werden, hat sich das Gesundheitsamt des Landratsamtes Bad Tölz-Wolfratshausen dafür entschieden, nur diejenigen Todesfälle in der Coronastatistik zu erfassen, die nach dem Urteil der behandelnden Ärzte auch an Covid-19 verstorben sind. Anders handhaben dies das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und das Robert-Koch-Instituts (RKI). Dadurch kommt es zu Diskrepanzen zwischen den lokalen und den übergeordneten Statistiken.

Insgesamt wurde bis Sonntagnachmittag bei 266 Personen im Landkreis das Corona-Virus nachgewiesen. Das sind fünf Fälle mehr als noch am Samstag. 14 Personen werden aktuell stationär behandelt, 242 Personen befinden sich zuhause in Isolation. Drei Erkrankte werden weiterhin beatmet. Von den 266 nachgewiesen Infizierten wurden 127 Personen aus der Quarantäne entlassen, sie gelten als genesen. 

Update vom 4. April, 19.38 Uhr: 

Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ist am Samstag um 24 auf jetzt 261 gestiegen. Das hat das Landratsamt am späten Nachmittag mitgeteilt.

14 Personen befinden sich demzufolge in stationärer Behandlung, drei werden beatmet. 126 der 261 infizierten Personen wurden aus der Quarantäne entlassen, sie gelten als genesen.  Damit steigt die Zahl der genesenen Menschen im Landkreis im Vergleich zum Freitag um 32 - und somit deutlicher als die Zahl der Neuinfektionen.

Eine Person wurde kurz vor ihrem Tod positiv getestet, wies jedoch keine Symptome auf

Eine weitere Person ist verstorben, bei der das Virus nachgewiesen wurde, ist laut Mitteilung verstorben. Hier gelangt das Gesundheitsamt Bad Tölz aber zu demselben Schluss wie schon bei zwei anderen Patienten, die am Donnerstag verstorben waren: Sie seien zwar mit, aber nicht an den Virus gestorben.

Das bedeutet: „Sie wurde kurz vor ihrem Tod getestet, wies allerdings keinerlei Symptome auf“, so Behörden-Sprecherin Marlis Peischer. „Die Person starb also nicht an dem Virus, sondern mit dem Virus.“

Um diesem Umstand gerecht zu werden, hat sich das Gesundheitsamt des Landratsamtes Bad Tölz-Wolfratshausen dafür entschieden, nur diejenigen Todesfälle in der Coronastatistik zu erfassen, die nach dem Urteil der behandelnden Ärzte auch an Covid-19 verstorben sind. 

Anders handhaben dies das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und das Robert-Koch-Instituts (RKI). Dort werden Erkrankte, die zu Tode kommen und positiv auf das SARS-CoV-2 getestet wurden, als Covid-19-Todesfälle gezählt. Dadurch kommt es zu Diskrepanzen zwischen den lokalen und den übergeordneten Statistiken.

Seit einigen Tagen gab das Landratsamt auch bekannt, wie sich die Zahl der nachgewiesenen Infektionen auf die einzelnen Städte und Gemeinden verteilten. Dies war am Samstag laut Mitteilung der Behörde aus technischen Gründen nicht möglich.

Bekannt gegeben wurde lediglich der aktuelle Stand, welche Kommune wie intensiv betroffen ist, also wie viele registrierte Infektionen es jeweils pro 1000 Einwohner gibt:

Stand: 4. April 2020, 14 Uhr.

Update vom 3. April. 19 Uhr:

237 Personen im Landkreis waren bis Freitagnachmittag nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, neun mehr als am Vortag. 222 befinden sich laut Mitteilung des Landratsamts daheim in Isolation, 15 Personen werden stationär behandelt. Drei Erkrankte werden beatmet. 94 sind bereits wieder genesen.

Zahlenmäßig die meisten Infektionen sind in Bad Tölz (35) und Geretsried (34) registriert. 

Und so gestaltet sich die Zahl der Infizierten, wenn man sie in den einzelnen Städten und Gemeinden ins Verhältnis zur Einwohnerzahl setzt:

Am Donnerstag starben zwei Personen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde. Sie wurden kurz vor ihrem Tod getestet, wiesen allerdings keine Symptome auf. Sie starben also nicht an dem Virus, sondern mit dem Virus. Daher hat sich das Gesundheitsamt dafür entschieden, nur Todesfälle in der Corona-Statistik zu erfassen, die nach dem Urteil der behandelnden Ärzte auch an Covid-19 verstorben sind.

Anders handhaben dies das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und das Robert-Koch-Instituts (RKI). Dort werden Erkrankte, die zu Tode kommen und positiv auf das SARS-CoV-2 getestet wurden, als COVID-19 Todesfälle gezählt. Dadurch kommt es zu Diskrepanzen zwischen den lokalen und den übergeordneten Statistiken.

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Update vom 2. April, 18.08 Uhr

Einen großen Satz nach oben hat die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen am Donnerstag gemacht. Die offizielle Zahl der Menschen, die sich angesteckt haben, schnellte im Vergleich zum Vortag um 40 nach oben auf jetzt 228.

Laut einer Mitteilung des Landratsamts sind davon 15 Personen in stationärer Behandlung - zwei weniger als am Mittwoch. Drei werden beatmet. Bereits 78 Personen konnten aus der Quarantäne entlassen werden, sie gelten als genesen. Diese Zahl stieg binnen eines Tages um zwölf an.

Stand: 2. April, 2020, 14.45 Uhr

Die Stadt Bad Tölz verzeichnet mittlerweile mit 34 Fällen die meisten Erkrankten unter den Städten und Gemeinden im Landkreis. Hier stieg die Zahl der Infizierten seit Mittwoch um 9. Bad Tölz weist mit 11 gleichzeitig die höchste Zahl an Genesenen auf.

Und so sieht die Statistik der Fallzahlen aus, wenn man sie in jedem Ort ins Verhältnis zur Einwohnerzahl setzt:

Stand: 2. April, 2020, 14.45 Uhr

 

Aktuell keine registrierten Erkrankten in Jachenau, Kochel und Königsdorf

Die Jachenau ist und bleibt die einzige Gemeinde im Landkreis, in der noch keine einzige Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen wurde. Auch in Königsdorf und Kochel am See gibt es aktuell keine bestätigten Erkrankten. Die zwei beziehungsweise der eine Infizierte in diesen Gemeinden sind nämlich beriets genesen.

Update vom 1. April, 19.26 Uhr

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Update vom 1. April, 18.25 Uhr

Die Zahl der Personen im Landkreis, bei denen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen wurde, ist bis Mittwoch, 14 Uhr, auf 188 angestiegen. Das sind elf mehr als am Vortag. 

Nach Angaben von Landratsamts-Sprecherin Marlis Peischer befinden sich 171 der Infizierten in häuslicher Isolation, 17 Personen sind in stationärer Behandlung. Bei sechs Erkrankten ist der Zustand kritisch. 

Bereits 66 Personen konnten aus der Quarantäne entlassen werden, sie gelten als genesen. Im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung haben sich im Landkreis nun 1,47 Menschen pro 1000 Einwohner nachweislich mit dem Virus angesteckt.

Erneut hat das Landratsamt auch die Zahlen der Infektionen in den einzelnen Städten und Gemeinden veröffentlicht und diese jeweils ins Relation zu den Einwohnerzahlen gesetzt. Hier der Überblick:

 Und so sehen die Zahlen der bestätigten Infektionen im Verhältnis zur jeweiligen Einwohnerzahl aus:

Update vom 31. März, 19.25 Uhr:

177 am Corona-Virus erkrankte Personen sind nun im Landkreis bestätigt. Das berichtet Sabine Schmid, Pressesprecherin des Landratsamts. Die meisten, nämlich 163 Menschen, befinden sich in häuslicher Isolation, aber 14 seien in stationärer Behandlung. Mittlerweile werden drei der stationär behandelten Personen beatmet.

Erneut hat das Landratsamt heute die Fallzahlen nach den einzelnen Städten und Kommunen aufgeschlüsselt und diese Zahlen auch jeweils ins Verhältnis zu den Einwohnerzahlen gesetzt (Fallzahlen pro 1000 Einwohner). Hier die Übersicht:

Update vom 30. März, 19.04 Uhr:

Zum ersten Mal gibt es vom Landratsamt eine Aufschlüsselung der Corona-Fälle nach Orten: „Positiv getestet wurden Personen in allen Kommunen des Landkreises mit Ausnahme in der Jachenau“, heißt es in der Pressemitteilung.  Entscheidend für die Einordnung der Zahlen ist die Anzahl der Infizierten pro 1000 Einwohner. Sie zeigt die Zahl der Infektionen in Relation zur Einwohnerzahl pro Kommune. Gerade am Beispiel Bad Tölz wird im Vergleich mit der absoluten Zahl der infizierten Personen deutlich, warum diese Einordnung unbedingt beachtet werden sollte: absolut gesehen sind 22 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert, Bad Tölz wäre damit ein Hotspot im Landkreis, auf 1000 Einwohner gesehen liegt die Kreisstadt aber im unteren Bereich und ist damit nicht als Hotspot zu bewerten.

Unabhängig von absoluten Zahlen oder Infektionen pro 1000 Einwohner zeigt sich, dass der Norden stärker betroffen ist als der Süden. In Münsing war und ist es immer noch in zwei Arztpraxen möglich, eine große Anzahl an Personen zu testen.

Um auch im übrigen Teil des Landkreises die kassenärztliche Vereinigung als auch die Hausarztpraxen, die zunächst die Tests machten, zu entlasten und um die Tests optimaler zu strukturieren, initiierte das Gesundheitsamt bereits vor knapp zehn Tagen die Drive-In-Teststation auf der Flinthöhe. Zusätzlich wird seit dem heutigen 30. März der Hausbesuchsdienst von Landratsamt in Kooperation mit dem ärztlichen Kreisverband und den Feuerwehren organisiert. Mit diesen Maßnahmen ist die Hoffnung verbunden, infizierte Personen zügig zu finden und auch ärztlich zu begutachten. 

Immer öfter erreichen das Bürgertelefon Nachfragen dazu, wann mit Testergebnis gerechnet werden kann. Die Wartezeiten liegen hier aktuell bei teilweise fünf bis sieben Tagen. Die lange Wartezeit entsteht durch die hohe Anzahl an Tests, die durch die Labore abgearbeitet werden müssen. Vor allem die positiv Getesteten sollen so schnell wie möglich informiert werden. Das Gesundheitsamt informiert - zuverlässig über alle positiven Befunde - sobald sie uns von den Laboren übermittelt werden - zuverlässig über alle positiven wie negativen Ergebnisse der Personen, die in der Drive-In-Teststation abgestrichen wurden. Deshalb ein Appell des Gesundheitsamtes: „Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger darum, von Nachfragen abzusehen, wann das Ergebnis eines Tests vorliegt“. 

Update vom 30. März, 18.18 Uhr:

162 Coronafälle gab es bis Montagnachmittag im Landkreis. Zwölf Menschen werden laut Landratsamt stationär behandelt, ein Patient wird weiterhin beatmet. Derweil gibt es Entlastung für die Teststation auf der Tölzer Flinthöhe: In Münsing entsteht am Dienstag der zweite Drive-in für Corona-Tests. Über Details informieren  am Dienstagnachmittag Bürgermeister Michael Grasl und der Münsinger Hausarzt Dr. Jörg Lohse. Wichtig für die Bürger: Auch in Münsing kann man sich nur mit Termin testen lassen. Es sei, so Grasl, eine ärztliche Zuweisung der zu testenden Personen erforderlich.

Update vom 29. März, 17.36 Uhr:

Auch am Sonntag meldet das Landratsamt weitere Corona-Infektionen. Die Zahl der positiv Getesteten ist bis zum Nachmittag auf  148 gestiegen. Neun Menschen befinden sich derzeit in stationärer Behandlung, ein Patient wird weiterhin beatmet.

Update vom 29 März, 12.45 Uhr:

Auch bis Samstagnachmittag ist die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis weiter gestiegen: Nun werden 140 nachgewiesene Coronafälle gezählt. 132 Personen befinden sich in häuslicher Isolation, acht Personen in stationärer Behandlung. Eine der stationär behandelten Personen wird weiterhin beatmet.

Update vom 27. März, 16.39 Uhr:

Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ist bei insgesamt 135 Personen das Coronavirus nachgewiesen worden. Das ist der Stand vom heutigen Freitag, 27. März, wie das Landratsamt berichtet. Sechs Personen werden stationär behandelt, eine Person wird beamtet, alle anderen sind stabil.

Update vom 27. März, 12.37 Uhr:

Das Landratsamt startet ab Montag einen ärztlichen Hausbesuchsdienst (HBD), um Krankenhäuser und stationäre Einrichtungen zu entlasten. Der HBD richtet sich ausschließlich an nachweislich Corona-Infizierte oder begründete Verdachtsfälle. „Damit soll ein Ansteckungsweg ausgeschlossen und die Bevölkerung geschützt werden, denn durch den Hausbesuch des Arztes können Infizierte in häuslicher Quarantäne bleiben und kommen nicht in Kontakt mit z. B. anderen Patienten im Wartezimmer der Praxen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamts. Auch wird infizierten Patienten  beziehungsweise Verdachtsfällen geholfen, denen es nicht möglich ist, eine Praxis aufzusuchen.

Hausbesuchsdienst soll Ressourcen der Krankenhäuser schonen

„Ich bin froh, dass mit diesem Hausbesuchsdienst sichergestellt wird, dass infizierte Patienten wenn notwendig zu Hause ärztlich begutachtet werden können.“, sagt Landrat Josef Niedermaier. „Mir ist es wichtig, an den Stellen, wo ein offensichtlicher Bedarf besteht, neue Strukturen aufzubauen. Neben all dem, was auf Bundes- und Landesebene unternommen wird, suchen wir auf lokaler Ebene mit engagierten Mitarbeitern Lösungen.“ Man sei nun in einer Phase, wo  es um den gezielten Schutz und die Unterstützung für besonders anfällige und von schweren Verläufen betroffene Personengruppen geht. „Insbesondere geht es um Menschen, die mit Covid-19 infiziert, aber noch kein Fall für eine stationäre Behandlung sind und trotzdem unbedingt ärztlich begutachtet werden müssen“, so Niedermaier. „Wir müssen alles dafür tun, dass die Betreuung der Betroffenen soweit möglich im häuslichen Bereich, also ambulant, erfolgt. Dies geschieht letztlich auch, um die Ressourcen in den Krankenhäusern zu schonen."

Den Besuchsdienst organisieren Katastrophenschutz, Feuerwehren und ärztlicher Kreisverband in Kooperation. Insgesamt werden im Landkreis drei Abschnitte gebildet: Süd, Mitte und Nord. Der Katastrophenschutz organisiert in Kooperation mit dem ärztlichen Kreisverband die benötigten Ärzte für jeden Abschnitt. Über die Feuerwehren werden Fahrer und Fahrzeuge gestellt, um die Ärzte zu den Patienten zu bringen.

Wie kann ich einen Hausbesuch beantragen?

Die Indikation wird beim Hausarzt festgestellt, sprich der Patient meldet sich telefonisch bei seinem Hausarzt. Dieser meldet den Patienten dann im Landratsamt. Das heißt für die Patienten ist der erste Ansprechpartner der Hausarzt. Wenn dieser nicht erreichbar ist, dann bleibt weiterhin die 116 117 des ärztlichen Bereitschaftsdienstes als Anlaufstelle bestehen.

Update vom 26. März, 15.25 Uhr:

Die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen steigt weiter an. Bis Donnerstagnachmittag wurden nach Mitteilung des Landratsamts 120 mit Covid-19 infizierte Personen gezählt. Das sind 30 mehr als am Vortag. Alle neu Betroffenen – neun Frauen und 21 Männer im Alter von 20 bis 79 Jahren – sind stabil. Insgesamt vier Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen Betroffenen befinden sich in häuslicher Isolation. Dass die Zahlen im Landkreis seit einigen Tagen so rasant steigen, sei zu erwarten gewesen, sagt Sabine Schmid, Pressesprecherin am Landratsamt, auf Anfrage. „Das ist der Effekt, den das Virus hat.“ Es sei nun erst einmal damit zu rechnen, dass es täglich in dieser Größenordnung weitergehe.

Update vom 25. März, 18.15 Uhr:

90 Menschen im Landkreis waren bis Mittwochnachmittag mit dem Coronavirus infiziert, 16 mehr als am Vortag. Laut Landratsamt werden fünf Personen stationär behandelt, die übrigen befinden sich in häuslicher Isolation. Der Zustand aller Betroffenen sei stabil.

Update vom 24. März, 16.20 Uhr:

Die Corona-Zahlen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen steigen weiter an. Seit Montag sind laut Landratsamt elf weitere bestätigte Coronavirus-Fälle hinzugekommen (Stand: Dienstag, 16 Uhr). Insgesamt haben sich nun 74 Personen im Landkreis mit dem Virus infiziert.

Bei den neuen Fällen handelt es sich um vier Frauen und sieben  Männer im Alter zwischen 29 und 74 Jahren. Drei der neu Erkrankten sind in stationärer Behandlung, die weiteren Patienten befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Update, 24. März, 13.16 Uhr:

Die Wolfratshauser Polizei meldet, dass am Montagabend fünf junge Leute  gegen die geltenden Ausgangsbeschränkungen verstoßen haben. Die Geretsrieder und Wolfratshauser hatten sich  gegen 18  Uhr im Park des Kreiskrankenhauses auf einen kleinen „Schwatz“ und eine Zigarette getroffen. Aufgrund der derzeitig gültigen Allgemeinverfügung musste ihr Treffen seitens einer Streifenbesatzung der Wolfratshauser Polizeiinspektion aufgelöst werden. Die fünf jungen Leute im Alter zwischen 18 und 25 wurden über die derzeitige Rechtslage belehrt, ihre Personalien festgestellt und sie im Anschluss getrennt nach Hause geschickt. Sie erwartet eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

Update, 23. März, 16.54 Uhr:

Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen sind an diesem Montag acht weitere bestätigte Coronavirus-Fälle hinzugekommen. Insgesamt haben sich nun 63 Personen im Landkreis mit dem Virus infiziert, wie das Landratsamt soeben mitteilt. Bei den neuen Fällen handelt es sich demzufolge um sieben Männer und  eine Frau im Alter zwischen 30 und 84 Jahren. „Alle Neuerkrankten sind stabil und befinden sich in häuslicher Quarantäne“, so Behördensprecherin Sabine Schmid.

Aus der Quarantäne entlassen wurden heute  vier Personen.

Update, 22. März, 16.40 Uhr: Seit Samstagnachmittag sind laut Mitteilung des Landratsamts sechs weitere Personen am Coronavirus erkrankt. Die Gesamtzahl der Fälle beläuft sich nun auf 55 positiv getestete. „Die neu Erkrankten haben überwiegen leichte Erkrankungssymptome, alle befinden sich in häuslicher Qurantäne“, erklärt Behördensprecherin Sabine Schmid.

Update, 21. März, 19.42 Uhr: Die Zahl der Coronafälle im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ist bis Samstagnachmittag auf 49 gestiegen. Alle Personen sind stabil. Eine Person wird stationär behandelt - die anderen befinden sich in häuslicher Isolation, teilt das Landratsamt mit. Aus der Isolation entlassen wurden bereits drei Personen. Sie sind wieder genesen.

Corona-Krise in Bad Tölz-Wolfratshausen: Landrat sendet Video-Botschaft

Update, 21. März, 15.58 Uhr: Mit einer Video-Botschaft wandte sich Landrat Josef Niedermaier an die Bürger. Die Zahl der Coronavirus-Fälle im Landkreis ändere sich täglich, sagte er in der Aufzeichnung von Freitag (20. März) - die Zahlen seien leider weiter steigend. Am Freitagnachmittag lagen sie bei 38 Corona-Fällen (siehe vorheriges Update) Niedermaier äußerte sich auch zu der nun geltenden Ausgangsbeschränkung in Bayern

Coronavirus-Krise im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen - die Lage am Freitag

18.28 Uhr: Am Freitagnachmittag liegt die Anzahl nachgewiesener Coronafälle im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen bei 38. „Alle Patientinnen und Patienten zeigen keine bis milde Symptome und befinden sich nun in häuslicher Isolation“, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamts.

In der Tölzer  Buchberg-Klinik wurde eine Person der Belegschaft positiv getestet. Kontaktpersonen wurden ermittelt, isoliert und nach Risikoeinschätzung getestet. Die anderen Patienten der Buchberg-Klinik wurden entlassen oder in andere Einrichtungen verlegt.

Corona-Fall in der Asklepios -Stadtklinik Bad Tölz

Auch eine Person der Belegschaft der Asklepios-Stadtklinik Bad Tölz wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Sie war vor einer Woche zuletzt im Dienst, klagte kurz darauf über starke Erkältungssymptome und hat sich daher in häusliche Quarantäne begeben und eine ambulante Testung auf das Coronavirus durchführen lassen. Dieser Test ist positiv. Gemäß der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zum Management von Kontaktpersonen wurden von Seiten der Stadtklinik sowohl die Kontaktpersonen ermittelt und kontaktiert. Betroffene Mitarbeiter wurden daher ebenfalls in Quarantäne geschickt. Bislang zeigt keiner von Ihnen Symptome.

„Der Schutz unserer Mitarbeiter vor einer Ansteckung mit dem Virus hat ebenso oberste Priorität, wie der Schutz und die Versorgung unserer Patienten. Im Umgang mit möglichen Verdachtsfällen setzt unser Personal auf die entsprechende Schutzausrüstung. Zudem haben wir gemäß der Empfehlungen des RKI festgelegt, wie wir verfahren, falls ein Mitarbeiter sich im Risikogebiet aufgehalten hat, Kontakt mit einem positiv getesteten Coronafall hatte, oder selbst Symptome entwickelt“, betont der Geschäftsführer der Asklepios-Klinik,  Felix Rauschek.

Der Krankenhausbetrieb läuft ohne Einschränkungen weiter. Die Patienten und deren Angehörige können zudem beruhigt sein: Dringende, nicht aufschiebbare Eingriffe würden weiterhin durchgeführt. Andere unter Umständen von einer Terminverschiebung betroffene Patienten werden rechtzeitig telefonisch informiert, wenn man einen anderen Termin vereinbaren muss.

17.01 Uhr: Aufgrund der aktuellen Situation müssen nach der Tafel Tölz auch die Tafeln in Lenggries (Lebensmittel-Ausgabe samstags) und Kochel (Lebensmittel-Ausgabe montags) vorübergehend den Betrieb einstellen. Die Tafel in Geretsried bleibt geöffnet.

13.01 Uhr: Auch im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ist seit gestern eine neue Teststation in Betrieb. Eine so genannte Mobile oder Drive-Through-Station. Die neue Station im Landkreis steht am Tölzer Eisstadion.

Aber Achtung: Keiner kann dort einfach hinfahren. Auch einen Termin kann man nicht selbst ausmachen. Die Behörden entscheiden, wer getestet wird und vergibt dann die Termine. Zwischenzeitlich sind das meist nur noch Personen, die mit einem Infizierten Kontakt hatten und Symptome aufweisen. Ausführliche Infos zu den Bestimmungen folgen im Laufe des Tages.

Möglicherweise auch wegen der Inbetriebnahme der neuen Station sind die Coronavirus-Fälle im Landkreis stark angewachsen - auf 31 bestätigte Fälle. Also ein Anstieg um über 30 Prozent binnen zwei Tagen.

Coronavirus-Krise im Landkreis Bad Tölz-Wolfrathausen - die Lage am Donnerstag

14.02 Uhr: Auch unsere Supermärkte spüren die Auswirkungen der Coronakrise: Kundenanstürme auf Nudeln und Klopapier gehören hier mittlerweile zum Alltag. Daraus ziehen manche Geschäfte bereits Konsequenzen.

10.01 Uhr: Den neunten Fall gibt es seit heute in der Asylbewerberunterkunft Geretsried. Dort hat das Gesundheitsamt das Virus bei einem Asylbewerber festgestellt, der nun in Quarantäne außerhalb der Unterkunft verbracht wird. Vorsorglich müssen daher alle anderen 165 Personen, darunter auch Familien, ebenfalls getestet werden. Sie müssen zur Sicherheit in der Unterkunft zur häuslichen Quarantäne verbleiben, bis die medizinischen Untersuchungsergebnisse vorliegen. Darüber hinaus ermittelt das Landratsamt, welche ehrenamtlichen Betreuer direkten persönlichen Kontakt zu dem erkrankten Asylbewerber hatten.

Coronakrise im Landkreis Bad Tölz-Wolfrathausen - Update, 18. März:

19.02 Uhr: Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen sind neun weitere bestätigte Coronavirus-Fälle hinzugekommen, wie  das Landratsamt gerade meldet. Insgesamt haben sich nun 20 Personen im Landkreis mit dem Virus infiziert.

Bei den neuen Fällen handelt es sich um drei Frauen im Alter zwischen 19 und 42 Jahren sowie um sechs Männer im Alter zwischen 25 und 64 Jahren. Sowohl die Patienten als auch die Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Bei einem Teil der Kontaktpersonen wurden bereits Abstriche vorgenommen, die restlichen Personen werden noch getestet.

15.57 Uhr: Tölzer Land Tourismus weist darauf hin, dass aufgrund der aktuellen Geschehnisse um das Corona-Virus nun auch der Betrieb von Hotels und Beherbergungsbetrieben und die Zurverfügungstellung jeglicher Unterkünfte zu privaten touristischen Zwecken untersagt ist. Hiervon ausgenommen sind Hotels, Beherbergungsbetriebe und Unterkünfte jeglicher Art, die ausschließlich Geschäftsreisende und Gäste für nicht private touristische Zwecke aufnehmen.

Grundlage hierfür ist Ergänzung der Allgemeinverfügung des Freistaats Bayern, welche ab dem 18. März 2020 in Kraft getreten ist.

Tölzer Land Tourismus bittet alle Gastgeber, diese Untersagung ernst zu nehmen. Denn abgesehen von drohenden Sanktionen bei Missachtung ist es gerade die Tourismusbranche, die einerseits mit am heftigsten und schnellsten von der Krise getroffen wurde, andererseits aber auch immens viel zu einer baldigen Eindämmung des Virus beitragen kann.

12.37 Uhr: Zwischenzeitlich erreicht uns ein Bild von Tölzer PflegerInnen, mit einem deutlichen Aufruf:

12.15 Uhr: Am Dienstag gab es im Landkreis keinen weiteren Corona-Fall, bestätigt das Landratsamt auf Anfrage. Möglicherweise könnte es aber auch daran liegen, dass die Testergebnisse derzeit eher zögerlich eingehen.

Update, 17. März:

16.08 Uhr: Zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der Besucherinnen und Besucher und auch zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes wird das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen mit all seinen Außenstellen ab Mittwoch, 18. März, bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Ein Zugang ist dann nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung und in dringenden und unaufschiebbaren Fällen möglich. Kfz-Zulassungs- und Fahrerlaubnisvorgänge werden momentan nur in Bad Tölz und auch nur mit einem entsprechenden Termin vorgenommen.

Es wird darauf hingewiesen, dass Termine nur für Fälle vergeben werden, die eine persönliche Vorsprache erfordern. „Um das Coronavirus einzudämmen, bitten wir auf persönliche Vorsprachen derzeit zu verzichten. Viele Angelegenheiten erfordern nicht zwingend eine persönliche Vorsprache und kann entweder telefonisch oder auf dem Postweg erledigt werden“, heißt es in einer Pressemitteilung. Terminvereinbarungen können telefonisch oder elektronisch per Email getroffen werden. Die Ansprechpartner der Fachbereiche können unter www.lra-toelz.de/kontakt abgerufen werden.

Auch die Rathäuser im Landkreis stellen den Publikumsverkehr ein, sind aber telefonisch oder per Mail erreichbar.

Update, 16. März:

17.43 Uhr: Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ist am Sonntag ein weiterer bestätigter Coronavirus-Fall hinzugekommen. Es handelt sich um einen 71-Jährigen, der als Kontaktperson getestet wurde, aber keine Symptome aufweist. Eine Person, die mit dem Betroffenen in Kontakt war, hat einen Abstrich bekommen. Sowohl Patient als auch die Kontaktperson befinden sich laut Pressemitteilung des Landratsamts in häuslicher Quarantäne. Insgesamt haben sich nun elf Personen aus dem Landkreis mit dem Virus infiziert.

10.08 Uhr: Die Asklepios-Stadtklinik Bad Tölz hat gemäß der Allgemeinverfügung des Gesundheitsministeriums zur Einschränkung der Besuchsrechte für Krankenhäuser, Pflege- und Behinderteneinrichtungen und angesichts der auch im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen weiterhin steigenden Zahl der Coronafälle ein generelles Besuchsverbot beschlossen. Ausnahmen sind möglich, etwa beim Besuch von Kindern, im Notfall oder in der Versorgung von Sterbenden und sind im Einzelfall mit dem behandelnden Arzt zu klären. „Wir haben uns zu diesem drastischen Schritt entschieden, um unsere Patienten und Mitarbeiter zu schützen und um zu verhindern, dass das Virus in unser Krankenhaus gelangt. Leider können wir Angehörigen und Besuchern vor dem Hintergrund der Infektionsschutzmaßnahmen vor dem Coronavirus bzw. COVID-19 daher derzeit nicht erlauben unser Haus zu betreten. Wir bitten dafür herzlich um Ihr Verständnis“, betont Geschäftsführer Felix Rauschek.

Update, 15. März:

Im Zuge der Corona-Krise plant Ministerpräsident Söder drastische Schritte. Das öffentliche Leben kommt dadurch zum Erliegen

Update, 14. März, 17.34 Uhr:

Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen sind seit Freitagabend vier weitere Fälle hinzugekommen. Es handelt sich dabei laut Landratsamt um eine 30- und eine 35-jährige Frau sowie um einen 77- und einen 44-jährigen Mann. Alle vier zeigen leichte Symptome, ihr Gesundheitszustand sei stabil, heißt es in der Pressemitteilung. Die Personen stehen unter häuslicher Quarantäne. Das Gesundheitsamt ermittelt die Kontaktpersonen. Insgesamt haben sich nun zehn Personen aus dem Landkreis mit dem Coronavirus infiziert.

Das Landratsamt weist zudem darauf hin, dass auch die Turnhallen in der Trägerschaft des Landkreises geschlossen bleiben. Die Allgemeinverfügung zur Schulschließung ab Montag sieht auch für die Hallen ein Betretungsverbot vor.

Skigebiet am Brauneck schließt

Auch die Verantwortlichen im Skigebiet am Brauneck reagieren auf die Corona-Gefahr: Ab Montag, 16. März, ist das Skigebiet geschlossen.

Update, 13. März, 16.55 Uhr:

Das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen hat zum Thema Corona für Samstag, 14. März, und Sonntag, 15. März, ein Bürgertelefon eingerichtet. Dieses ist von 10 bis 12 Uhr unter Telefon 08041/505-595 erreichbar. Für die Abklärung medizinischer Symptome sollen sich Bürgerinnen und Bürger weiter unter Telefon 116 117 an den Bereitschaftsdienst der kassenärztlichen Vereinigung oder an ihren Hausarzt wenden.

Update, 13. März, 16.39 Uhr:

Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen steigt auf sechs. Am Freitag kamen zwei weitere bestätigte Coronavirus-Fälle hinzu.

Es handelt sich laut Landratsamt zum einen um einen 17-jährigen Patienten mit grippalen Symptomen, der sich wahrscheinlich bei einem Auslandsaufenthalt angesteckt hat. Die Kontaktpersonen sind in der eigenen Familie, die aktuell einen Abstrich bekommen.

Bei der zweiten Person handelt es sich um eine 62-Jährige mit milden grippalen Symptomen. Die Frau hatte sich im Skiurlaub im Ausland angesteckt. Die Kontaktpersonen sind informiert und bekommen ebenfalls einen Abstrich.

Beide Patienten und die Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Update, 13. März, 16.20 Uhr:

Neben der Allgemeinverfügung zur Schulschließung ab Montag und den Einschränkungen, die beim Betreten von Krankenhäusern und Altenheimen gelten, weist das Landratsamt auf folgende Regelungen für den Landkreis hin:

Der MVV stellt am Montag, 16. März, auf den Ferienfahrplan um, der RVO macht selbiges am 23. März. Bei den Bussen des MVV wird bereits ab Samstag, 14. März, bei den Bussen des RVO dann ab Montag, 16. März, kein Einstieg vorne erfolgen und somit kein Fahrkartenverkauf im Bus mehr durchgeführt werden. Trotzdem gilt: Fahren darf man nur mit einem gültigen Ticket.

Veranstaltungen: Die aktuelle Empfehlungist dem entsprechenden Hinweisblatt des Gesundheitsamtes zu entnehmen. Maßgeblich dafür ist die Empfehlung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, Veranstaltungen, die nicht wirklich zwingend notwendig sind, abzusagen oder zu verschieben. Der Schutz der Gesundheit insbesondere von Risikogruppen muss an oberster Stelle stehen.
Bäder: Medizinisch ist es nach momentanem Kenntnisstand nicht notwendig, Bäder zu schließen, da das Virus nach aktuellem Wissen durch das Chlor abgetötet wird. Zudem werden gerade in Schwimmbädern die Flächen intensiv und stetig gereinigt. Dennoch handelt es sich dabei um eine öffentliche Einrichtung, die nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt über die Schließung bzw. Öffnung entscheiden kann. Am bevorstehenden Wochenende ist das Bad in Geretsried geschlossen. Auch die Gemeinde Lenggries hat die Isarwelle bis auf Weiteres geschlossen.

Update 13. März, 13.26 Uhr:

Auf Basis der Risikobewertung des Robert-Koch-Institutes (RKI) empfiehlt das Gesundheitsamt Bad Tölz-Wolfratshausen, Veranstaltungen, die nicht wirklich zwingend notwendig sind, abzusagen oder zu verschieben. Der Schutz der Gesundheit insbesondere von Risikogruppen muss an oberster Stelle stehen.

Risikogruppen sind:

Das Risiko einer schweren Erkrankung steigt ab 50 bis 60 Jahren stetig mit dem Alter an. Insbesondere ältere Menschen können, bedingt durch das weniger gut reagierende Immunsystem, nach einer Infektion schwerer erkranken.

Auch verschiedene Grunderkrankungen wie z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen scheinen unabhängig vom Alter das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu erhöhen.

Landrat: Wir werden im Landkreis alles dafür tun, um  Risikogruppen zu schützen

Bei älteren Menschen mit vorbestehenden Grunderkrankungen ist das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf höher als wenn nur ein Faktor (Alter oder Grunderkrankung) vorliegt. 

Für Patienten mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken, wie z.B. Cortison) besteht ein höheres Risiko.

Landrat Josef Niedermaier sagte dazu: „Wir werden im Landkreis alles dafür tun, um unsere Risikogruppen zu schützen und gleichzeitig handlungsfähig zu bleiben. An jede und jeden einzelnen appelliere ich, verantwortungsvoll zu handeln, damit wir gemeinsam die Verbreitung des Virus im Rahmen unserer Möglichkeiten eindämmen können. All jenen, die gerade im Gesundheitsbereich, bei der Polizei aber auch z.B. in den Verwaltungen am Limit arbeiten, um den Betrieb aufrecht zu erhalten, danke ich ganz außerordentlich für Ihren Einsatz.“ Niedermaier ruft weiter dazu auf, angemessen und überlegt zu handeln.

Update 13. März, 8.30 Uhr:

Ministerpräsident Markus Söder hat angekündigt, dass ab Montag, 16. März, alle Schulen, Kitas und Krippen bis zu den Osterferien geschlossen bleiben. Zur Pressekonferenz geht es hier

Bereits an diesem Freitag sind die Fünftklässler der Grund- Und Mittelschule Dietramszell vom Unterricht freigestellt. Die Schule schreibt auf ihrer Homepage: „Dies ist eine reine Vorsichtsmaßnahme, die durch die Amtsleitung des Gesundheitsamts Bad Tölz-Wolfratshausen angeordnet wurde. In der Familie eines Mitschülers wurde ein Familienmitglied positiv auf COVID-19 getestet. Der Mitschüler, der bereits seit einer Woche die Schule nicht besucht, ist nun selbst getestet worden. Das Ergebnis erwarten wir bis Montag. Die Schüler der 5. Klasse gelten nicht als Verdachtspersonen. Sollten jedoch Symptome, die einer Grippe ähneln, auftreten, kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt und auch die Schule, dies gerne per Email. Sobald wir weitere Anordnungen des Gesundheitsamtes erhalten, stellen wir die Information hier ein. Wir bitten von Anrufen abzusehen, da wir erst tätig werden können, wenn wir Ergebnisse durch das Gesundheitsamt mitgeteilt bekommen.“

Update, 12. März, 16.45 Uhr:

Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen sind zu den am Mittwoch bekannt gewordenen zwei Corona-Fällen zwei weitere hinzugekommen, wie das Landratsamt bekannt gibt. 

Es handelt sich bei den Personen um einen 25-Jährigen, der sich wahrscheinlich in einer Berufsschule außerhalb des Landkreises angesteckt hat. Bei der zweiten Person handelt es sich um eine 30-jährige Frau, die sich möglicherweise bei einem Aufenthalt in Italien infiziert hat. Beide zeigen milde Symptome und befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Die Kontaktpersonen werden durch das Gesundheitsamt ermittelt.

Coronavirus: Noch keine Schulschließung am Freitag

Schulschließungen sind im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen für Freitag, 13. März, nicht angezeigt. Sollte es jedoch zu Schulschließungen kommen, ruft das Gesundheitsamt dazu auf, die Kinder nicht von Personen der Risikogruppe wie beispielsweise von den Großeltern betreuen zu lassen. Dazu hat das Landratsamt ein Merkblatt zusammengestellt. Dieses ist auch auf  www.lra-toelz.de/coronavirus abrufbar.

Update, 11. März, 17.28 Uhr:

Nachdem ersten positiven Testergebnis bei einem rund 50-jährigen Mann wurde im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen zwischenzeitlich eine weitere Person positiv auf das Coronavirus getestet.

Der 51-Jährige hat nach Angaben des Landratsamts leichte grippale Symptome und war bereits in häuslicher Quarantäne. Außer seiner Familie gibt es keine Kontaktpersonen. Seine Familie wird aktuell getestet und steht bis auf Weiteres ebenfalls unter häuslicher Quarantäne.

Der Mann hatte sich an seinem Arbeitsplatz außerhalb des Landkreises mit dem Virus angesteckt.

Die ursprüngliche Meldung von 13 Uhr

Bad Tölz-Wolfratshausen - Es war nur eine Frage der Zeit: Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ist am 11. März 2020 das Coronavirus (SARS-CoV-2) bei einem knapp über 50-Jährigen nachgewiesen worden. Der Patient zeigt nach Angaben des Landratsamts aktuell keine Symptome und bleibt in häuslicher Quarantäne.

Coronavirus Bad Tölz: Betroffener steckte sich bei Auslandsaufenthalt an

Der allein lebende Mann hatte sich bei einem Auslandsaufenthalt angesteckt und war noch während der Heimfahrt darüber informiert worden, Kontakt mit einer infizierten Person gehabt zu haben. Der Mann verhielt sich vorbildlich. Er begab er sich direkt selbst in Quarantäne, so dass er ab dem Abreisezeitpunkt keinen Kontakt zu einer anderen Person hatte – auch nicht im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen.

Landrat Bad Tölz zum Coronavirus: „Wir sind jedoch gut vorbereitet“

In Anbetracht des ersten Falles sagte Landrat Josef Niedermaier: „Wir waren lange verschont, doch nach der immensen Zunahme der Fälle in den vergangenen Tagen, war es nur eine Frage der Zeit, bis das Virus auch unseren Landkreis erreicht. Wir sind jedoch gut vorbereitet und agieren mit Bedacht.“

Dr. Stephan Gebrande, Leiter des Gesundheitsamtes, ruft wie schon in den vergangenen Tagen die Menschen dazu auf, insbesondere auf Hand-, Hust- und Nieshygiene zu achten.

Momentan wird die sogenannte Eindämmungsstrategie verfolgt. Das heißt, der öffentliche Gesundheitsdienst verfolgt das Ziel, einzelne Infektionen so früh wie möglich zu erkennen und die weitere Ausbreitung des Virus dadurch soweit wie möglich zu verhindern. Der Fokus richtet sich nun aber auch darauf, insbesondere Personen zu schützen, die ein Risiko für schwere Krankheitsverläufe aufweisen.

Das Risiko einer Erkrankung, die einen schwereren Verlauf nimmt, steigt ab 50 bis 60 Jahren mit zunehmendem Alter an. Auch Grunderkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen könnten zu einem schweren Verlauf führen. Auch für Patienten mit unterdrücktem Immunsystem bestehe ein erhöhtes Risiko. Dagegen seien nach derzeitigen Erkenntnissen unter 20-Jährige mit nur 2,4 Prozent Anteil an den nachgewiesenen Infizierten kaum betroffen. „Auch Schwangere scheinen kein erhöhtes Erkrankungsrisiko zu haben“, so das Landratsamt.

Angehörige der Risikogruppen sollten Kontakte meiden

Gerade aber für Menschen, die zu den Risikogruppen gehören, empfiehlt das Gesundheitsamt, „weitere Maßnahmen der Kontaktreduktion zu ergreifen“. Wer Symptome hat, sollte rasch Kontakt zur Hausarztpraxis aufnehmen – allerdings erst einmal telefonisch –, insbesondere wenn im privaten oder beruflichen Umfeld Corona-Fälle bekannt werden.

 Wichtig sei aber vor allem, dass Erkrankte oder Personen, die aus Risikogebieten wie Italien kommen oder Kontakt zu sicher diagnostizierten Corona-Fällen hatten, Menschen, für die eine Ansteckung gefährlich werden kann, mindestens 14 Tage meiden. „Hier kann ich nur an die Verantwortung und Solidarität jedes einzelnen appellieren“, so Niedermaier.

Blick in die umliegenden Landkreise

In den benachbarten Landkreisen sind die Fallzahlen ebenfalls noch gering. In Garmisch-Partenkirchen gibt es zwei Erkrankte, in Miesbach sechs. In Weilheim-Schongau wurden drei Fälle bestätigt. Die Erkrankung eines 80-Jährigen hat dort allerdings einen so schweren Verlauf genommen, dass er intensivmedizinisch versorgt werden muss. Im Kreis Starnberg sind 18 Fälle erfasst. Dazu zählen aber auch die ersten Fälle, die bereits im Januar bei dem dort ansässigen Autozulieferer auftraten. In Bayern gibt es laut Robert-Koch-Institut bislang – Stand: Dienstagabend – 314 Corona-Fälle

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Etwa 30 Anfragen pro Tagen gehen derzeit beim Tölzer Gesundheitsamt zum Thema Coronavirus ein. Der Leiter Dr. Stephan Gebrande erklärt, was jetzt zu beachten ist.

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