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Unterwegs in der Karwendel-Siedlung: CSU-Ortsvorsitzender Carsten Bauer (Mitte) begrüßte die Teilnehmer beim Stadtteil-Spaziergang.

Stadtteil-Spaziergang

CSU unterwegs in Karwendel-Siedlung: Von der Fußgängerbrücke bis zum Parkproblem

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Die CSU hatte zum nächsten Stadtteil-Spaziergang eingeladen. Ziel war dieses Mal die Tölzer Karwendel-Siedlung.

Bad Tölz – Sich mehr an den Bedürfnissen und Sorgen der Bürger orientieren, das will die Tölzer CSU und hatte deshalb in die Karwendel-Siedlung zu ihrem nächsten „Stadtteil-Spaziergang“ eingeladen. Dass die Kommunalwahlen im März 2020 ihre Schatten vorauswerfen, zeigte sich schon daran, dass nicht weniger als neun „neue“ CSU-Stadtratskandidaten am Samstag mit dabei waren.

„Es ist insgesamt ein sehr wichtiger Stadtteil mit Wohnen und Gewerbe ziemlich problemfrei nebeneinander“, befand Bürgermeisterkandidat Ingo Mehner, der die Gruppe anschließend durch die Karwendel-Siedlung führte. In Sachen Planung des Hochwasserschutzes an der Großen Gaißach gebe es nichts Neues, das sei Sache des Wasserwirtschaftsamts Weilheim. Und zum Wunsch nach einer kleinen Fußgängerbrücke über den Bach, damit die Siedlungsbewohner leichter ins Gewerbegebiet in Untergries kommen, meinte Mehner: „Da haben wir nichts mitzuschnabeln, das ist bereits Gaißacher Flur.“ Annehmen will sich Mehner aber dem einzigen Spielplatz in der Siedlung der sich „in einem erbärmlichen Zustand“ befindet.

Im weiteren Verlauf des Spaziergangs ging es in erster Linie um Verkehrsprobleme. Angesprochen wurden dabei die geplante Umgehungsstraße genauso wie der angedachte Turbo-Kreisel an der Einmündung der Lenggrieser Straße in die B 13. „Auch da hat die Stadt kaum Mitspracherecht“, so der Bürgermeisterkandidat, „das liegt in den Händen des Staatlichen Bauamts Weilheim. Allerdings fehlt mir jegliches Verständnis, dass man nach so langer Zeit nicht einmal mit der Planung fertig wird.“

Von einer „Horrorsituation für anliefernde Lkw“, sprach Georg Rinner und verwies auf die Gegebenheiten an der südlichen Demmeljochstraße. Dort sind mehrere Großbetriebe angesiedelt, auf der Straße allerdings einige Parkflächen für Pkw eingezeichnet: „Wenn die zugeparkt sind, können die Lkw-Fahrer kaum mehr ein- und ausfahren.“ Hier müsse für Abhilfe gesorgt werden, so Mehner: „Da wir hier in einem Gewerbegebiet sind, müssen die Pkw-Fahrer zurückstehen.“

Auf der anderen Seite sorgen dauerparkende Lastwagen in der Karwendelstraße immer wieder für Gefahrensituationen für Fußgänger und Radfahrer. Hier soll, so der Bürgermeisterkandidat, die rechtliche Situation überprüft werden. Insgesamt freilich befand Ingo Mehner: „Offensichtlich ist das hier der zufriedenste Stadtteil von ganz Bad Tölz.“  esc

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