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Der Dauerregen hat die Isar anschwellen lassen. In Lenggries wurde am Mittwoch gegen 17 Uhr die erste Meldestufe erreicht.
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Der Dauerregen hat die Isar anschwellen lassen. In Lenggries wurde am Mittwoch gegen 17 Uhr die erste Meldestufe erreicht.
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Der Dauerregen hat die Isar anschwellen lassen. In Lenggries wurde am Mittwoch gegen 17 Uhr die erste Meldestufe erreicht.
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Der Dauerregen hat die Isar anschwellen lassen. In Lenggries wurde am Mittwoch gegen 17 Uhr die erste Meldestufe erreicht.
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Der Dauerregen hat die Isar anschwellen lassen. In Lenggries wurde am Mittwoch gegen 17 Uhr die erste Meldestufe erreicht.
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Der Dauerregen hat die Isar anschwellen lassen. In Lenggries wurde am Mittwoch gegen 17 Uhr die erste Meldestufe erreicht. In Tölz wurde der Isarweg überspült.
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Der Dauerregen hat die Isar anschwellen lassen. In Lenggries wurde am Mittwoch gegen 17 Uhr die erste Meldestufe erreicht.
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Der Dauerregen hat die Isar anschwellen lassen. In Lenggries wurde am Mittwoch gegen 17 Uhr die erste Meldestufe erreicht.

Pegel im Tölzer Land sinken

Hochwasser: Lage an der Isar entspannt sich

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Der ergiebige Dauerregen in den vergangenen Stunden hat die Isar anschwellen lassen. Am Mittwoch gegen 17 Uhr hat sie in Lenggries die erste Hochwasser-Meldestufe erreicht.

+++ Update: Nachdem die Regenfälle in der Nacht  aufgehört haben, sinken die Pegel kontinuierlich. Die Lage entspannt sich, nachdem in der Nacht nicht nur in Lenggries, sondern auch in Bad Tölz die erste Meldestufe erreicht worden war. Bei der Messstelle  in Lenggries liegt die Isar mit 2,27 Meter derzeit (11.15 Uhr) noch leicht über der ersten Hochwassermarke. Nach wie vor werden aus dem Sylvensteinsee 125 Kubikmeter Wasser pro Sekunde an die Isar abgegeben. Der Seepegel stagniert derzeit bei 754,56 Meter über NN. Der Gesamtzufluss ist auf 151 Kubikmeter pro Sekunde gefallen. Der Spitzenwert am Vorabend lag bei 351. 

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Bad Tölz/Lenggries - Die erste Meldestufe liegt beim Isar-Messpunkt in Lenggries bei einem Wasserstand von 2,20 Meter. Um 19.45 Uhr war das Wasser an dieser Stelle 2,65 Meter tief - Tendenz steigend. Gefährlich ist das  im Prinzip nicht. Zum Vergleich: Beim August-Hochwasser 2005 lag die Wassertiefe in Lenggries bei 4,21 Meter. 

Trotzdem rückte am späten Nachmittag die Polizei an die Isar aus. Der Grund: Auf Höhe von Gaißach nutzen einige Surfer den hohen Wasserstand für ihr Hobby. Die Beamten machten ihnen klar, dass das bei drohendem Hochwasser eher keine so gute Idee ist. Die Freizeitsportler verließen den Fluss, der sich seinen Beinamen „die Reißende“ am Mittwoch wirklich verdiente.

Am Nachmittag stellten Mitarbeiter des Tölzer Betriebshofs vorsorglich schon mal Warnschilder am Isarweg auf. Tatsächlich schwappte der Fluss auf Höhe des Wohnmobil-Parkplatzes an der Königsdorfer Straße gegen 18 Uhr über den Fußweg. „Kommt das in Tölz öfter vor?“, wollten drei Urlauber aus Nürnberg wissen, die die Isar skeptisch beäugten. Eigentlich wollten die drei eine Woche hier bleiben. „Aber wir haben beschlossen, dass wir morgen nach Mailand weiterfahren.“

Ansonsten waren bei der Polizei bis zum Abend nur zwei leichte Fahrbahnüberflutungen gemeldet:  Auf Höhe des Lenggrieser Ortsteils Hohenwiesen floss Hangwasser über die Fahrbahn der B13 zur Isar und sorgte für Aquaplaning. Auch im Jachenauer Ortsteil Tannern sei es zu Ausuferungen gekommen, so die Polizei.

Am Sylvensteinspeicher war im Lauf des Tages die Wasserabgabe an die Isar erhöht worden. Strömten am Mittwoch um 8 Uhr 24 Kubikmeter aus dem Stausee in die Isar, wurden am Abend 125 Kubikmeter abgegeben. Da der Zufluss zum See gegen 20 Uhr aber bei 351 Kubikmeter lag, stieg der Seepegel kontinuierlich an. Um 20 Uhr lag der bei 753,27 Meter über Meereshöhe. Das sind gut drei Meter mehr als sonst um diese Jahreszeit. Allerdings gibt es noch viel Platz im Stausee. Beim bisher gemessenen Höchststand am 3. Juni 2013 lag der  Wasserstand bei  762,95 Metern über NN. 

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