Ingolstadt entlässt Walpurgis - Interims-Nachfolger steht fest

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Im Bereich des Atriumbaus könnte die Hochgarage entstehen.

Kreis-Schulausschuss

Eine Hochgarage für die Berufsschule?

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Der Zustand der Gymnasiums-Tiefgarage ist verheerend. Ein Neubau neben der Berufsschule könnte Abhilfe schaffen.

Bad Tölz– Die Parkplatzsituation rund ums Tölzer Schulzentrum ist prekär. Im Schulausschuss des Kreistag ging es am Montag um die Frage, wie man sie verbessern könnte. „Es geht allerdings nicht darum, heute etwas zu beschließen, sondern um Überlegungen, die wir zur Diskussion stellen würden“, sagte Landrat Josef Niedermaier (Freie Wähler) zur Einleitung.

Ursprünglich geplant war, auf der Südseite der Berufsschule an der Gudrunstraße Parkflächen zu schaffen – sobald der Ersatzneubau fertig ist und der Atriumsbau abgerissen werden kann. Das Problem: Der Container, der auf einem Teil des Areals steht und Integrationsklassen beherbergt, werde nun doch weiterhin gebraucht, erklärte Hauptamtsleiter René Beysel.

Irgendwo aber müssen die 60 Parkplätze, die für die Berufsschule mindestens nachgewiesen werden müssen, hin. Und es ist nicht die einzige Baustelle. Denn auch am benachbarten Gymnasium fehlen Parkplätze. 41 hat die Schule in einer Tiefgarage unter dem alten Hausmeisterhaus. Eigentlich. Denn tatsächlich ist die Parkgarage aus den 70er-Jahren in desolatem Zustand. Beysel hatte Fotos mitgebracht. Wasser und Salz haben sich ins Mauerwerk gefressen. Auch von oben dringt Feuchtigkeit ein. An den Stützen gibt es Korrosionsschäden. Der Zustand ist „ziemlich verheerend“, sagte Beysel. 2021/22 steht die Sanierung im Investitionsplan. „Da funktioniert keine Sanierung, da bleibt nur ein Neubau“, befand Alois Bauer (FW).

Als Alternative schlägt Architekt Thomas Baldauf den Bau einer Hochgarage mit zwei Parkdecks vor – zu errichten in zwei Abschnitten. Im Bereich des Atriumsbaus könnte der erste Teil entstehen, der auf zwei Ebenen 34 Parkplätze bietet. Wird der Interims-Container nicht mehr benötigt, wird an die Hochgarage angebaut, die am Ende 104 Stellplätze bietet. Dazu kommen weitere 35 auf den Freiflächen – genug für Berufsschule und Gymnasium. „Wir würden beim Bau das natürliche Niveau ausnutzen“, sagte Baldauf. Das heißt, das obere Parkdeck könnte von der höher gelegenen Förderschulseite angefahren werden, das untere von der Gudrunstraße.

Landrat Niedermaier fand den Vorschlag „interessant“, war aber auch skeptisch. „Wir müssen immer auf das gesamte Schulzentrum schauen.“ Und dort, wo die Parkdecks gebaut werden sollen, „sind unsere letzten Erweiterungsflächen“. Und auf die könne man eigentlich nicht verzichten, ergänzten Franz Schöttl (CSU) und Klaus Trischberger (CSU). Letzterer regte an, die Stadt Tölz mit ins Boot zu holen. „Vielleicht ist es ja möglich, etwas außerhalb Parkraum zu schaffen und über einen Shuttledienst zu erschließen.“ Thomas Gründl (CSU) wünschte sich zudem eine Kostengegenüberstellung, was Sanierung beziehungsweise Neubau der Gymnasiums-Tiefgarage und der Bau der Parkdecks kosten würden.

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