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Stadtpfarrer Peter Demmelmair und Diakon George Papp spendeten den kirchlichen Segen für das Löschfahrzeug.

Segnung des neuen Fahrzeugs

Viel Weihwasser für die Feuerwehr

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Kirchlichen Segen gab es nun für das neue Einsatzfahrzeug und den Anbau ans Gerätehaus der Ellbacher Feuerwehr. Damit es dazu kommen konnte, hatten die Kameraden viele Stunden Eigenleistung erbracht.

Ellbach – Doppelten Grund zur Freude gab es für die Feuerwehr Ellbach. Stadtpfarrer Peter Demmelmair segnete zusammen mit Diakon George Papp das neue Löschfahrzeug sowie den Anbau am Feuerwehrhaus. Mit dabei waren nicht nur die Ellbacher Floriansjünger, sondern auch Kameraden der Nachbarwehren, zahlreiche Ehrengäste und selbstverständlich ein großer Teil der Ellbacher Bürger.

Angeführt vom Spielmannszug ging es zur Feier des Gottesdienstes im Gerätehaus. Bei herrlichem Herbstwetter sparte Demmelmair nicht mit Weihwasser. „Die Feuerwehr mag Wasser ja gern“, meinte er mit einem verschmitzten Lächeln.

Anschließend dankte Vorstand Peter Bohnleitner zunächst zahlreichen Helfern für das Anpacken beim Bau, der Stadt Bad Tölz für die gewährten Zuschüsse und den Ellbacher Landwirten, die durch Holzspenden für rund 50 000 Euro Einsparung bei den Baukosten gesorgt hatten. Abgeschlossen wurden die Arbeiten bereits im Herbst 2016. Die Weihe war parallel mit dem damals bereits bestellten Fahrzeug geplant. Doch dessen Auslieferung ging nicht reibungslos über die Bühne, wie Kommandant Thomas Jaud erklärte. Bereits 2015 war das Fahrzeug in Auftrag gegeben worden, doch gleich zwei Hersteller mussten Insolvenz anmelden. „Und als wir dann schon fest mit der Auslieferung gerechnet haben, ging auch noch der Fensterhersteller pleite“, setzte Jaud die scheinbar „unendliche Geschichte“ fort. Mittlerweile ist das Mittlere Löschfahrzeug (MLF) freilich schon im Einsatz. Der 7,2- Tonner besticht durch seine Geländegängigkeit, bietet neben dem Fahrzeugführer für weitere fünf Personen Platz und ist mit einem 680 Liter-Löschwasser-Tank ausgestattet.

Dritter Bürgermeister Christof Botzenhart zollte den Ellbachern in seinem Grußwort Anerkennung für den guten Zusammenhalt und die erbrachte Eigenleistung. „Zusammengerechnet waren es 1100 freiwillige Stunden unserer Kameraden“, hatte Vorstand Peter Bohnleitner eine feste Zahl dafür parat. Dann setzte sich der Festzug durchs Dorf in Bewegung. Im „Schützenwirt“ wurde gefeiert.

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