Falschgeld am Tölzer Gymnasium

Konkreter Hinweis auf Herkunft der falschen Banknoten

Bad Tölz – Die Kripo Weilheim geht derzeit einem konkreten Hinweis nach, woher die zehn 50-Euro-Blüten stammen könnten, die im März in Bad Tölz in Umlauf gebracht worden sind.

Mehr will Polizei-Sprecher Jürgen Thalmeier aus ermittlungstaktischen Gründen aktuell nicht verraten. Nur so viel: Hauptverdächtiger bleibt ein Schüler des Gabriel-von-Seidl-Gymnasiums. Wie berichtet, waren die falschen Fünfziger dort Mitte März erstmals aufgetaucht. Im gleichen Zeitraum wurde in einer Bäckerei und in einer Gaststätte in Bad Tölz mit Falschgeld bezahlt.

Sobald das Ermittlungsverfahren abgeschlossen ist, wird der Fall der Staatsanwaltschaft übergeben. Die muss dann prüfen, ob ein Verfahren eröffnet wird oder nicht. In diesem Zusammenhang spielt es eine wichtige Rolle, ob der mutmaßliche Täter die Blüten selbst hergestellt hat oder über Dritte daran gelangt ist. Genau diese Frage versuchen die Beamten der Kripo Weilheim derzeit zu klären.  sis

Rubriklistenbild: © dpa

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