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Beim Brand eines Garagen- und Werkstattgebäudes auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Bad Tölz entstand Ende Januar hoher Sachschaden.

Kripo ermittelt

Feuer im Ratzenwinkl und der Jachenau: Keine Brandstiftung

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Zwei größere Brände hielten die Feuerwehren in der Region in den vergangenen Wochen auf Trab. Zur jeweiligen Ursache ermittelt die Kripo Weilheim - mit ersten Erkenntnissen. 

Bad Tölz/Jachenau– Zwei größere Brände hielten die Feuerwehren in der Region in den vergangenen Wochen auf Trab. Zur jeweiligen Ursache ermittelt die Kripo Weilheim. Sowohl beim Feuer auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Tölzer Ratzenwinkl als auch im Fall des alten Holzhauses in der Jachenau heißt es von Seiten der Polizei: Vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung seien ausgeschlossen.

Wie es zum Brand im Jachenauer Ortsteil Wieden kam, davon hat die Kripo eine etwas genauere Vorstellung. Hier sei wohl das Alter des Materials in den betroffenen Holzböden ausschlaggebend, erklärt Alexander Huber, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern in Rosenheim, auf Anfrage. „Bei so altem Holz ist es wahrscheinlicher, dass es sich durch die Hitzeentwicklung des Kamins entzündet.“

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Wie berichtet war die Feuerwehr am 3. März alarmiert worden, weil ein Passant aus dem Dachstuhl Rauch aufsteigen sah. Wie die Feuerwehr vor Ort mit Hilfe von Wärmebildkameras feststellte, schwelte das Feuer in den Fehlböden auf allen Stockwerken des Hauses. Das war vermutlich vorher schon längere Zeit der Fall, ohne dass es jemand bemerkt hatte. Der Schaden lag bei rund 80 000 Euro.

Noch keine gesicherten Erkenntnisse gibt es laut Huber zu der Frage, warum am 30. Januar im Ratzenwinkl ein Garagen- und Werkstattgebäude abbrannte und ein Schaden von 100.000 Euro entstand. Auch hier sieht die Polizei keine Anhaltspunkte für Brandstiftung. Ob zum Beispiel ein technischer Defekt für das Feuer verantwortlich war, dazu laufen Huber zufolge noch weitere Untersuchungen.

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