Reichsbürger baut Erdbunker und versteckt sich monatelang mit Kindern - Festnahme

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Auf dem Hof von Museumsleiterin Elisabeth Hinterstocker wachsen die Küken nun auf. 

Osterprojekt in Bad Tölz

Flauschiger Nachwuchs im Stadtmuseum - und ein Küken namens Rennstreifen

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Sie haben sich an den Zeitplan gehalten: Die Küken, die im Tölzer Stadtmuseum ausgebrütet wurden, sind geschlüpft.

Bad Tölz –  „Die meisten sind am Samstag und Sonntag geschlüpft“, sagt Museumsleiterin Elisabeth Hinterstocker. 34 Küken haben sich den Weg durch die Eierschalen gebahnt. Die restlichen fünf oder sechs werden wohl nicht mehr schlüpfen. „Aber die Quote ist relativ gut“, sagt Hinterstocker. „Wir sind gut bedient.“

Am Samstag sei jede Menge los gewesen im Stadtmuseum. Menschen aller Altersgruppen hätten sich um den Brutkasten geschart. Einige seien immer wieder gegangen und gekommen, bis sie endlich ein Küken beim Schlüpfen beobachten konnten. Die Besucher durften die Tiere auch in den Händen halten. Erfreut war Hinterstocker über die Erwachsenen, denen anzumerken war, dass es sie glücklich machte, an etwas so Besonderem teilhaben zu können. „Viele hatten das ja noch nie gesehen.“

Küken ziehen nun auf den Hühnerhof um

Als die Tiere getrocknet waren, wunderten sich viele, wie denn ein so großes Küken Platz in dem relativ kleinen Ei finden konnte. Während sie solche Fragen beantwortete, betreute Hinterstocker auch die Kinder, die am Samstag zum Eier-Färben und Körbchen-Basteln ins Stadtmuseum gekommen waren.

Im vergangenen Jahr hatten die Gäste den Küken Namen gegeben. Das war auch diesmal so. „Aber es ist nicht so einfach, weil viele ziemlich gleich aussehen“, sagt Hinterstocker. Die, die herausstechen, haben Namen erhalten wie „Tüpfelchen“, „Pharao“ oder „Rennstreifen“. Die Küken hat Hinterstocker bereits auf ihren Hühnerhof gebracht. Über Nacht wollte sie die Tiere auch nicht im Brutkasten im Stadtmuseum lassen, das sei ihr mit der Rotlichtlampe zu gefährlich. Die Küken, die als erstes geschlüpft sind, haben laut der Museumsleiterin schon kleine Federn bekommen.

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