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Vor wenigen Tagen haben die Tiefbauarbeiten für die eMotion-Base auf der Flinthöhe begonnen. 

Neues Tölzer Wahrzeichen

Eine runde Sache mit 25 Ecken

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Bad Tölz - Auf der Flinthöhe hat der Bau der eMotion-Base begonnen Im November soll die ungewöhnliche Halle fertig werden.

In Bad Tölz geht’s rund. Das gilt nicht nur in Bezug auf den Bau von Kreisverkehren am Berliner Platz sowie am Max-Höfler-Platz (wir berichteten), sondern jetzt auch, was die Form einer neuen Turnhalle betrifft. Obwohl Bauamtsleiter Christian Fürstberger zugeben muss: „Die eMotion-Base wird nur von Weitem rund aussehen.“ Genau genommen habe die neuartige Bewegungshalle neben der Sportjugendherberge 25 Ecken. Dieser Tage haben auf der Flinthöhe die Bauarbeiten begonnen.

Der Name eMotion-Base steht für einen „multifunktionalen Bewegungsraum“, wie das Projekt einst vorgestellt wurde. Man könne sie auch als Mischung aus Turnhalle und Pavillon bezeichnen, die unter anderem den Rahmen für sportkinesiologische Übungen bieten soll. Architektonisch wird das „jurtenförmige Gebäude“, so Fürstberger, wohl ein echter Hingucker – auch wegen eines ausgeklügelten Konzepts aus dem Tölzer Lichtplanungsbüro Späth. „LED-Lampen lassen sich so einstellen, dass das Gebäude in verschiedenen Farben leuchtet“, so Fürstberger. Auch nach innen erstrahlt das Licht nach einem bestimmten System.

Die Halle bekommt einen Durchmesser von 15 Metern und einen umlaufenden Balkon. In der Mitte gibt es laut Fürstberger eine Kuppel, über die auch die Belüftung erfolgt. Eine externe Heizung gibt es nicht, bei Bedarf wird die Halle per Luftwärmepumpe leicht erwärmt. Die Baukosten von rund einer Million Euro teilen sich die Stadt und die Jugendherberge, die laut dem Bauamtsleiter wiederum mit Zuschüssen vom Freistaat rechnen kann. Anschließend übernimmt die Sport-Jugendherberge Betrieb und Verwaltung.

„Inwieweit die eMotion-Base auch für externe Nutzer zur Verfügung steht, werden wir noch sehen“, sagt Fürstberger. „Man wird sie sicher nicht für Geburtstage mieten können. Aber es ist unter anderem vorstellbar, dass sie zum Beispiel für Seminare genutzt wird, die die Tourist-Info anbietet.“

Wie Fürstberger berichtet, haben vor wenigen Tagen die Tiefbauarbeiten begonnen. Anschließend werde eine Bodenplatte betoniert, bevor mit dem Baukörper begonnen wird. Die Fertigstellung ist für November geplant. Zu Leonhardi könnte das neue Wahrzeichen also stehen.  

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