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Die besten bei den Winterspielen der Genossenschaftsbanken: Mittendrin Josef Reiter (mit Vollbart) und Stefan Adler (mit Mütze) von der Raiffeisenbank im Oberland.

Abschluss mit Festabend und Siegerehrung

Geno-Winterspiele in Bad Tölz und Lenggries: Mit alten Knochen und Kampflinie aufs Podium

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Eine Veranstaltung von beträchtlicher Dimension ist in Bad Tölz und Lenggries zu Ende gegangen. Bei den Organiaatoren ist die Erleichterung groß, dass die Geno-Winterspiele mit 1000 Sportlern und zwei Festabenden mit je 2000 Gästen so reibungslos über die Bühne gegangen sind und die Stimmung so gut war.

Lenggries/Bad Tölz – 1000 Sportler, fünf Disziplinen, zwei Festabende mit jeweils 2000 Gästen: Eine Veranstaltung in dieser Größenordnung muss man erst mal bewältigen. Entsprechend erleichtert war Manfred Klaar, als sich abzeichnete, dass die Winterspiele der Genossenschaftsbanken wie erhofft über die Bühne gingen. Während die Haushamer Faschingsgesellschaft Crachia in der Tölzer Wee-Arena über die Tanzfläche wirbelte, bilanzierte Klaar: „Alles hat super hingehauen.“

Dabei hatte das Organisationsteam unzählige kleine und große Probleme lösen müssen. Klaar gab einen Einblick. So existieren für die Wee-Arena sechs genehmigte Sitzpläne. Die Banker hatten aber andere Vorstellungen, wie die Bestuhlung aussehen sollte. Vor allem legten sie Wert auf eine große Tanzfläche vor der Bühne. Die geänderten Fluchtwege mussten sie erst behördlich genehmigen lassen. Selbst mit den kleinsten Details mussten sich die Organisatoren auseinandersetzen. Eine Teilnehmerin hatte im Oktober für den Festabend Schnitzel mit Kartoffelsalat bestellt. Nun teilte sie Klaar mit, dass sie ihre Bestellung ändern müsse, da sie zum Jahreswechsel Vegetarierin geworden ist. 

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Steffi Karl von der Raiffeisenbank im Oberland hat in den vergangenen Jahren etliche Male an Winterspielen teilgenommen. Die Besonderheit bei der jüngsten Auflage sei die geringe Entfernung zwischen den Wettkampfstätten gewesen. Rodeln, Skifahren, Snowboarden und Biathlon fanden am Brauneck in Lenggries statt, die Festabende und das Eisstockschießen in der nicht allzu weit entfernten Tölzer Arena: „Sonst sind die Wettkampfstätten immer irgendwo gewesen“, erinnert sich Karl. 

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Gleich doppelten Grund zur Freude hatte Josef Reiter, der zum einen beim Organisationsteam dabei war, zum anderen die Bestzeit im alpinen Ski-Wettbewerb fuhr und den Zweitplatzierten um 25 Hundertstelsekunden distanzierte: „Ich hätte nicht gedacht, dass es mit meinen alten Knochen noch mal klappt.“ Am vorletzten Tor sei es „ziemlich eng“ geworden: „Da musste die Kampflinie her, damit ich durchkomme.“ Ein „bisserl Glück“ habe er auch gehabt, gibt Reiter (Jahrgang 1982) zu: „Ein paar gute Junge sind ausgeschieden oder ihnen ist der Ski davongeflogen.“ 

Der zweite Wettkampf-Tag ging ohne größere Blessuren zu Ende. Einzige Ausnahme: Ein Teilnehmer zog sich eine stark blutende Platzwunde am Knie zu.

Banker in Party-Stimmung

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