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Dass im Tölzer Parkhaus an einigen Stellen Wasser steht, ist laut Stadt Bad Tölz „nicht so einfach lösbar“. 

Bockschützstraße

Gerade aufwendig saniert: Darum steht im Parkhaus in Bad Tölz trotzdem das Wasser

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Nach der teuren Sanierung steht das Parkhaus in Bad Tölz den Autofahrern wieder uneingeschränkt zur Verfügung - wenn man in Kauf nimmt, dass man nasse Füße bekommt.

Bad Tölz– Über Wochen hinweg wurde im Tölzer Parkhaus an der Bockschützstraße gearbeitet. Für die Autofahrer war die Sanierung mit erheblichen Einschränkungen verbunden, die Stadt investierte über 600.000 Euro. Seit einigen Wochen ist alles fertig. Sämtliche Parkdecks stehen uneingeschränkt zur Verfügung – sofern man als Autofahrer in Kauf nimmt, sich an einzelnen Stellplätzen nasse Füße zu holen. Wie kann es sein, dass nach der aufwendigen Sanierung an einigen Stellen tagelang das Wasser steht? Der Tölzer Kurier fragte im Rathaus nach.

„Die Pfützen sind nicht schön, die Sanierung hatte aber andere Ziele“, erklärt dazu Falko Wiesenhütter, Leiter des Büros des Bürgermeisters. Vielmehr wurden Dehnungsfugen an den Rampen ausgebessert, Kanten an den Parkdecks wurden erneuert, zuletzt die Oberflächen der Parkdecks neu beschichtet. Dass an einzelnen Stellen Wasser stehen bleibt, hat laut Wiesenhütter andere Gründe, die bei der jüngsten Sanierung kein Thema waren. 

Darum kann das Wasser im Parkhaus von Bad Tölz nicht ablaufen

„Das liegt an der offenen Bauweise“, erklärt er. Das Parkhaus sei so aufgebaut, dass es durch die offenen Seiten hereinregnen kann. Weil „das Gefälle der Böden nicht passt“, könne es dann nicht ablaufen. „Das Problem ist bekannt, aber es ist nicht so einfach lösbar“, sagt Wiesenhütter. „Es hat statische Gründe. Um es zu ändern, müsste man den Baukörper des Parkhauses angreifen.“

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Die Sanierung habe aber dafür gesorgt, dass das Wasser jetzt keine Schäden mehr am Gebäude anrichtet. Denn bisher war es in die Betonböden eingesickert beziehungsweise über die Kanten der Parkdecks hinuntergelaufen. „Das war mit einer der Gründe für die Baumaßnahme: dass wir die Böden versiegeln mussten.“

Für Verwunderung bei einigen Bürgern sorgte zuletzt auch die Tatsache, dass die Toilettenanlage am Parkhaus seit einigen Wochen wegen einer Sanierung nicht nutzbar ist, dort aber selten bis nie Arbeiten zu beobachten seien.

Dieser Eindruck täusche, erklärt dazu auf Anfrage Rathaus-Sprecherin Birte Otterbach. An der Toilettenanlage werde durchaus kontinuierlich gearbeitet, auch wenn dies von außen „nicht immer sichtbar“ sei. Das WC-Häuschen sei bereits innen entkernt. „Es ist keine Fliese mehr an der Wand.“ Nun stünden nach und nach verschiedene Vorarbeiten an, bevor die neuen Toilettenmodule eingesetzt werden könnten. Die Arbeiten sollen bis Herbst abgeschlossen sein. Einen genauen Termin konnte die Sprecherin nicht nennen.

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Die Sanierung hat wie berichtet Mitte Juni begonnen. Für rund eine Viertelmillion Euro werden zwei Toilettenkabinen eingebaut, eine davon mit Wickeltisch und barrierefrei. In der Vergangenheit gab es immer wieder Beschwerden über üble Gerüche im und am WC. 

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