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„Spätestens Mitte März“ eröffnet Thomas Brendel sein XXL-Lokal „Oskars EssBar & TrinkBar“ im ehemaligen „Poststüberl“ an der Hindenburgstraße.  

Geschäftswelt

Riesen-Schnitzel für Tölz

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Bad Tölz – In der Tölzer Innenstadt ändert sich wieder einiges: „Betten Beer“ schließt, das Modegeschäft „Sinnesfreuden“ zieht in die Nockhergasse und Mitte März eröffnet ein XXL-Lokal im ehemaligen Post-Stüberl.

Nach „Gerry B.“ verlässt ein weiteres vertrautes Gesicht den Amortplatz: Betten Beer schließt seine Filiale Ende April. „Unsere treue Filialleiterin Judit Lauber geht in den verdienten Ruhestand, und die gemieteten Räume können nicht zufriedenstellend renoviert werden“, sagt Annemarie Ruhland von Betten Beer.

Das Geretsrieder Unternehmen eröffnete die Tölzer Filiale vor 28 Jahren auf Anregung der Kunden. „In Bad Tölz gibt es gar kein Bettengeschäft mehr“, hieß es damals, erinnert sich Annemarie Ruhland. Nach der Schließung im April „hoffe ich, dass die treuen Kunden den kurzen Weg nach Geretsried auf sich nehmen, um mehr Auswahl und einen Parkplatz zu haben“.

Gute Nachrichten gibt es hingegen für die Nockhergasse: Der Leerstand in einem Teil des ehemaligen Möbelgeschäfts „Renner“ wird im Juli beendet. „Der Vertrag wurde am Donnerstag unterzeichnet“, sagt Antje Ziegener vom gleichnamigen Immobilienbüro, das das Objekt betreut hat.

Künftig wird dort Kleidung verkauft. Susanne Wernard hat sich entschieden, mit ihrem Laden „Sinnesfreuden“ aus der Hindenburgstraße umzuziehen. „Wir vergrößern uns damit von 70 auf 160 Quadratmeter“, sagt Wernard. Bisher lebe ihr Geschäft, das sie vor zehn Jahren in Bad Tölz eröffnet hat, von Stammkundschaft. „Wir freuen uns darauf, mehr ins Geschehen zu kommen.“

Mit der Neueröffnung will sich Wernard mehr in Richtung „Concept Store“ platzieren. Neben Kleidungsstücken möchte sie mehr Schuhe als bisher anbieten. Auch eine eigene Kollektion ist in Arbeit. Außerdem arbeitet Wernard bei der Ladendeko mit dem „Sommerhaus“ in Waakirchen zusammen, damit Kunden Möbelstücke der Einrichtung kaufen können, wenn sie ihnen gefallen.

Um Kinderkleidung und Accessoires dreht sich alles in einem neuen Geschäft in der Marktstraße: „Blue Flamingo Fashion“. Der Laden hat Anfang Februar in den Räumen des ehemaligen Schuhgeschäfts „Moda Italiana“ eröffnet. Inhaberin Renee Obermeir verkauft dort Schmuck und Haarbänder, die sie selbst unter dem Namen „Wowzers“ herstellt. Obermeir hat früher in der IT-Branche gearbeitet. „Da hat mir das Kreative gefehlt, deswegen habe ich daheim angefangen, die Accessoires herzustellen“, sagt sie.

Die Stücke verkaufte sie auf Weihnachtsmärkten und stellte sie bei Messen vor – mit Erfolg. Sogar vom Münchner Kaufhaus Ludwig Beck erhielt sie einen Auftrag. Da die Accessoires im Oberland noch in keinem Geschäft vertreten sind, entschied sich Obermeir, die in Sachsenkam wohnt, einen eigenen Laden zu eröffnen. „Wir sind heilfroh, jetzt Teil der Marktstraße zu sein.“

Ein Stück weiter oben zieht ein neues Restaurant ins ehemalige „Poststüberl“ in der Hindenburgstraße. „Oskars EssBar & TrinkBar“ ist ein XXL-Lokal, das es bereits in Miesbach und Holzkirchen gibt. „Wir sind am Erweitern und ziehen unsere Kreise“, sagt Inhaber Thomas Brendel. Er ist seit 25 Jahren Gastronom und hat Verbindungen nach Tölz, weil sein Vater seinerzeit den „Oberbräu“ eröffnet hatte, berichtet der Miesbacher.

Die Eventgastronomie „Oskars“ richte sich an ein Publikum zwischen 8 und 80 Jahren. Das Besondere: Schnitzel mit 13 verschiedenen Soßen in fünf verschiedenen Größen. „Der Gast kann alles selbst auswählen“, sagt Brendel. Außerdem gibt es unter anderem Cocktails und verschiedene Burger. „Wir eröffnen spätestens Mitte März“, sagt Brendel.

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