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Ein Graffiti-Sprayer hat jetzt in Bad Tölz 14 Fälle von Sachbeschädigung zugegeben.

Ermittlungserfolg

Graffiti: 23-Jähriger gesteht weitere Taten in Bad Tölz

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Eine Tatserie in Bad Tölz ist aufgeklärt: Ein 23-Jähriger hat gestanden, Häuser und Objekte mit Graffiti beschmiert zu haben. Der Schaden geht in die Tausende. 

Update vom 31. Januar

Bad Tölz  - Im Zuge einer Nachvernehmung gelang es der Tölzer Polizei, weitere drei Sachbeschädigungen durch Graffiti im Stadtbereich Bad Tölz aufzuklären.  Der 23-jährige Täter aus Bad Tölz gestand, auch das Stromverteilerhäuschen in der Schützenstraße besprüht zu haben. Zudem gab er zu, den Blitzeranhänger der kommunalen Verkehrsüberwachung zweimal hintereinander besprüht zu haben.

Die ursprüngliche Meldung vom 16. Januar:

Bad Tölz - Ermittlungserfolg für die Tölzer Polizei: Den Beamten ist es gelungen, eine umfangreiche Serie von Graffiti-Schmierereien aufzuklären. Es geht um insgesamt 14 Fälle von Sachbeschädigung. 

Der mutmaßliche Täter, ein 23-jähriger Tölzer, war der Polizei bereits am Samstag ins Netz gegangen. Da hatten Zeugen ihn und einen 18-jährigen Kumpanen um kurz vor Mitternacht dabei beobachtet, wie sie die Tölzer Friedhofsmauer „verzierten“ und anschließend mit dem Auto davonfuhren. Die Polizei hielt den Pkw der beiden auf und fand an ihren Händen verräterische Farbspuren.

Graffiti in Bad Tölz: Täter hatte Hausmauern und den Blitzeranhänger beschmiert 

Von dort aus startete eine weitere „akribische Ermittlungsarbeit“, wie die Polizei nun mitteilt. „Umfangreiche Vernehmungen“ hätten dazu führt, besagte 14 Fälle aufzuklären. Meist waren Verteilerkästen und Hausmauern besprüht worden, außerdem zweimal der Blitzeranhänger der kommunalen Verkehrsüberwachung. Das umfassende Geständnis des Täters beinhaltete sogar Fälle, die der Polizei bis dahin noch gar nicht bekannt gewesen waren. 

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Der 23-jährige Tölzer muss sich jetzt für seine Taten vor dem Staatsanwalt verantworten. Die Polizei geht jedoch davon aus, dass sich sein Geständnis strafmildernd auswirken dürfte. Für die Wiedergutmachung des angerichteten Sachschadens in Höhe von insgesamt rund 3000 Euro wird er freilich aufkommen müssen.

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