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Aus Hacker-Pschorr- wird „weeArena“: Gemeinsam enthüllten (v. li.) Rüdiger Mengede, Christian Behr (beide wee), Christian Donbeck (Geschäftsführer der TEG), Cengiz Ehliz (wee), RickBoehm (Trainer Tölzer Löwen) und Walter Huber (Stadtwerke) die neue Tafel.

Tölzer Eisstadion 

Große Pläne für die neue „weeArena“

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Aus der Hacker-Pschorr-Arena wird die weeArena. Im Tölzer Eisstadion ändert sich zum Saisonstart der zweiten Bundesliga einiges. 

Bad Tölz – Die Verwandlung ist vollbracht: Feierlich wurde am Donnerstag die neue weeArena eingeweiht. Gemeinsam enthüllten Cengiz Ehliz, Christian Behr, Rüdiger Mengede (alle weeConomy AG), Christian Donbeck (Geschäftsführer Tölzer Löwen), Rick Boehm (Trainer Tölzer Löwen) und Stadtwerke-Chef Walter Huber den Schriftzug am Eisstadion.

Der Hauptsponsor der Tölzer Löwen hat sich vorerst für drei Jahre die Namensrechte am Stadion gesichert. Cengiz Ehliz machte aber klar, dass er sein Engagement durchaus längerfristig sieht: „Am liebsten wären mir 20 Jahre.“ Wichtig sei ihm, dass es sich hier nicht allein um ein Sportsponsoring handelt, sondern um eine Investition für die ganze Region. Mit seinem Cashback-System möchte Ehliz dem lokalen Einzelhandel und dem Tourismus neuen Schwung verleihen.

Eine der Neuerungen: In der weeArena soll künftig nicht nur Eishockey gespielt werden. Eine ganze Reihe an Veranstaltungen ist geplant. Am 11. November wird eine „Tölzer Winter Wiesn“ (mit Bier-Anstich, bayerischem Fünfkampf, Kinderdisco) in der Arena stattfinden. Unter dem Motto „Alpen-Pop trifft Tölzer Rock“ treten abends DJ Ötzi mit Band und „The Heimatdamisch“ auf.

Schon tags darauf, am 12. November, werden 4000 wee-Partner zur Jahresversammlung in der Arena erwartet. „Vertreter aus der ganzen Welt“, wie Ehliz sagte. Weitere Veranstaltungen im kommenden Sommer werden eine „Sommer Wiesn“, eine Schlagernacht, eine Comedy-Night oder eine Box-Gala sein. Weitere Projekte befinden sich in Planung.

Um die Arena für die neuen Herausforderungen zu rüsten, nimmt wee ordentlich Geld in die Hand: Bereits eingebaut für rund 70 000 Euro wurde das neue Eingangssystem. Weitere Maßnahmen werden folgen, um die Arena Schritt für Schritt bargeldlos zu machen. Insgesamt sind Investitionen von etwa einer Million Euro für den Umbau geplant. Kommende Woche wird der etwa 2,8 Tonnen schwere Videowürfel installiert. „Dafür mussten wir die Statik der Halle neu berechnen“, erklärte Stadtwerke-Chef Huber. Eine Schwierigkeit: „Die Arena wurde als Eis- und nicht als Multifunktionshalle geplant“, erklärte Rüdiger Mengede, Eventkoordinator bei wee. Daher müsse die Akustik verbessert werden. „Wir werden bei den Veranstaltungen Vorhänge spannen, eventuell auch ein Segeltuch unters Dach – wenn sich das mit der Be- und Entlüftung nicht in die Quere kommt. Im Moment ist der Nachhall einfach zu groß.“

Schon am Sonntag, zum ersten Heimspiel der Tölzer Löwen in der DEL 2 gegen die Löwen Frankfurt (Spielbeginn: 19 Uhr) hat wee über 400 wee-Partner aus ganz Europa eingeladen, Aktionen sind geplant.

„Wir sind auf einem guten Weg“, sagte Löwen-Geschäftsführer Christian Donbeck. Viel sei im strukturellen Bereich umgestellt worden. „Jetzt fiebern wir dem Saisonstart entgegen.“

Damit ging es über zum Sportlichen: Mit Hilfe einer Liveschaltung tauschten sich Löwen-Trainer Rick Boehm und sein Crimmitschauer Kollege Kim Collins aus. Die beiden Mannschaften treffen morgen im ersten Saisonspiel in Westsachsen aufeinander. Auf Collins Aussage: „Wir werden bereit sein“, entgegnete Boehm trocken: „Das ist auch gut so.“ " Seite 17  mel

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