So schön kann es auf dem Summer-Village sein: Seit 2014 (aus diesem Jahr stammt das Foto) gibt es das Festival im Moraltpark. Für die Neuauflage im Juli könnten es noch einige Händler mehr sein. Foto: Matthäus Krinner

Großveranstaltung Ende Juli: 

Auf dem Summer-Village ist noch Platz

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Bad Tölz - Mit dem US-Car-Treffen haben Stephanie Hörmann und ihr Team gerade die erste Großveranstaltung heuer am „Jailhouse“ über die Bühne gebracht. Doch die Vorbereitungen für die nächsten Events laufen bereits auf Hochtouren. Der Höhepunkt ist das Summer-Village Ende Juli. Doch hier gibt es ein unerwartetes Problem.

„Wir brauchen mehr Händler“, sagt Stephanie Hörmann. Bei den gastronomischen Angeboten „haben wir brutal viel Zulauf“. Aber Kunsthandwerker oder Händler, die regionale Waren anbieten, seien leider Mangelware. Gerade von Tölzer Geschäftsleuten habe es – trotz mehrfacher Anfragen – leider kaum Rückmeldungen gegeben, bedauert Hörmann. Das findet sie schade, schließlich soll es ja ein Festival von Tölzern für Tölzer sein.

Im vergangenen Jahr stand das Aktionstheater „Panoptikum“ beim Summer-Village im Mittelpunkt. „Heuer wird es bei uns um Kinder gehen“, sagt Hörmann. Weil nichts so ansteckend sei wie ein Kinderlachen, soll es davon eine Menge geben. In einem kleineren Zelt lädt ein Artist aus Österreich beispielsweise zu einem Mitmachzirkus ein. Dort gibt es alles – von Stelzenlaufen bis zu Riesenseifenblasen. Im „Mitlachzirkus“ von Monique Sonnenschein ist der Name Programm. Dort wird es viele lustige Geschichten geben. „Außerdem hüpft sie auf einer großen Henne über das Gelände, um die Kinder einzuladen“, sagt Hörmann.

Der „Firespace“ dürfte bei den jungen Besuchern, aber auch bei allen Erwachsenen für Staunen sorgen. „Wir haben 90 Feuerkünstler aus aller Welt zu Gast“, berichtet Hörmann. Große und kleine Feuershows – ohne genauen Zeitplan – wird es ab Einbruch der Dunkelheit geben. Tanz, Akrobatik und Jonglage mit Feuer-Geräten, riesige Feuerbälle, Funkenregen und Glut-Wolken, kurz: Spektakuläre Flammenbilder werden zu sehen sein.

Im Hauptzelt gibt es wie immer jede Menge Musik und Kabarett. Den Auftakt am Donnerstag, 21. Juli, macht die Rockband „Eisbrecher“. Mit ihrem gleichnamigen Debütalbum 2004 erregte die Band Aufsehen, da sie zwei CD-Rohlinge beilegte und so zum legalen Kopieren des Albums aufrief, um gegen die Kriminalisierung der Endverbraucher durch die Musikindustrie zu protestieren. Am Freitag gehört die Bühne Haindling. Am Samstag feiert die Sachsenkamer Band Scorefore 20-jähriges Bestehen und organisiert dazu eine Jubiläumsausgabe von „Der Süden bebt“ mit zahlreichen befreundeten Bands und Wegbegleitern.

Am Sonntag präsentiert Kabarettist Django Asül sein neues Programm „Letzte Patrone“. Das Festival beschließt am Montagabend Kabarettistin Martina Schwarzmann. Ihr Auftritt ist allerdings schon ausverkauft. Für alle anderen Veranstaltungen gibt es noch Tickets. „Wir bieten auch einen Festivalpass an“, sagt Hörmann. Der sei übertragbar und gewährt Zutritt zu allen Veranstaltungen. Den Einritt, den die Besucher zahlen, wenn sie aufs Festivalgelände wollen, spenden die Veranstalter auch heuer wieder. Er geht in diesem Jahr an die Peter-Maffay-Stiftung. Der Sänger, der am Starnberger See wohnt, war bereits öfter im „Jailhouse“ zu Gast. „Beim Summer-Village will er auch selber vorbeikommen.“

Das Summer-Village findet von 21. bis 25. Juli statt. Geöffnet ist Donnerstag, Freitag und Montag ab 17 Uhr. Am Samstag geht’s um 15 Uhr los, Sonntag um 10 Uhr. Gesucht werden noch regionale Händler. Weitere Infos finden sich im Internet auf www.summer-village.de. Tickets für die Abendveranstaltungen gibt es im „Jailhouse“ und bei den München-Ticket-Verkaufsstellen.

Das ist alles geplant: 

25./26. Juni: Oldtimertreffen. Ob Auto oder Motorrad – was älter als Baujahr 1980 ist, ist beim ersten Oldtimertreffen im Moraltpark willkommen. Dazu gibt’s passende Verkaufsstände und Live-Bands.

13. bis 15. August: Harley Rock’n’Race. Diese Veranstaltung hat sich bereits etabliert. Man kann die neuesten Modelle unter die Lupe nehmen, aber auch nach Anmeldung an einer geführten Ausfahrt teilnehmen. Die Stände bieten zudem alles, was das Bikerherz begehrt. Dazu gibt’s die passende Musik beispielsweise von den Coverbands „AC/DC-Trio by Members of AM/FM“ oder a „22 Top“.

10./11. September: Eine Premiere ist das Oberland Trucker-Treffen. Doch das Interesse ist riesig. Schon wenige Stunden, nachdem die Homepage online war, lagen Stephanie Hörmann 70 Anmeldungen vor – und täglich wurden es mehr. 230 Zugmaschinen passen auf das Gelände und können dann zwei Tage bestaunt werden. Abends gibt’s im Zelt auch hier Live-Musik. Tagsüber können sich die Kinder zudem auf einer zwölf Meter hohen Hüpfburg (sie hat natürlich die Form eines Lastwagens) austoben. 

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