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Stießen auf der Grünen Woche in Berlin an: (v. li.) Hans Krinner, Vertriebsleiter der Reutberger Klosterbrauerei, der Benediktbeurer Bürgermeister Toni Ortlieb, Rosemarie Fischer von der Gemeinde Jachenau, Andreas Wüstefeld, Chef von Tölzer Land Tourismus, der Garmisch-Partenkirchner Landrat Anton Speer, Landkreis-Wirtschaftsförderer Andreas Roß, Landrat Josef Niedermaier und Jakob Sanktjohanser von der Reutberger Klosterbrauerei.

Tölzer Land Tourismus

Grüne Woche: Das Oberland zu Gast in Berlin

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Das Oberland präsentiert sich zurzeit auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin.

Bad Tölz/Berlin– Die Bayernhalle ist einer der beliebtesten Orte auf der Grünen Woche in Berlin. Kein Wunder: Dort präsentieren sich nicht nur die Regionen, in denen die Deutschen gerne ihren Urlaub verbringen. Viele haben zudem delikate bayerische Schmankerl mitgebracht. Die gibt es natürlich auch am Gemeinschaftsstand der vier Oberland-Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach, Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen. „Hier ist eine wahnsinnige Stimmung“, sagte Landrat Josef Niedermaier, der zur Eröffnung nach Berlin gereist war. „Es ist extrem viel los.“ Natürlich stattete auch die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber dem Gemeinschaftsstand beim Rundgang am Freitag einen Besuch ab und wurde sofort eingespannt: Sie zapfte das eine oder andere Glas Reutberger Bier.

Grüne Woche: Vom Reutberger Bier bis zum Kräuterschinken

Die Klosterbrauerei ist aber nicht der einzige Lieferant von Spezialitäten aus dem Oberland. Es gibt Kräuterschinken vom Thomahof aus Königsdorf/Brandl, Milchprodukte von der Naturkäserei Tegernseer Land sowie Hochprozentiges der Destillerie Lantenhammer aus dem Landkreis Miesbach. Auch kleinere Erzeuger aus der Region präsentieren ihre Produkte am Stand.

Natürlich gebe es aber auch viele Informationen rund ums Oberland, betont Niedermaier. Dafür sorgen die Tourismusverbände Tölzer Land, Pfaffenwinkel und Alpenregion Tegernsee-Schliersee. Dazu sind Wirtschaftsforum Oberland sowie die Europäische Metropolregion München mit an Bord. Die Präsenz auf der Grünen Woche sei wichtig, ist der Landrat überzeugt. Das zeige auch die Tatsache, dass so viele oberbayerische Landkreise dort vertreten seien. „Es lohnt sich auf alle Fälle“, sagt Niedermaier.

Probleme bei der Anreise mit dem Zug

Das bestätigt Harald Gmeiner, Vorstand des Tourismus-Kommunalunternehmens Alpenregion Tegernsee-Schliersee.„Mittlerweile ist die Grüne Woche unsere wichtigste Messe“, berichtet er. Viele Besucher hätten von Tegernsee oder Schliersee schon mal gehört, der Stand in der Bayernhalle soll Lust auf einen Besuch machen.

Bis zum vergangenen Sonntag war Niedermaier in Berlin. Die Anreise am Donnerstag lief übrigens erneut nicht reibungslos. „Unser Zug ab München ist ausgefallen.“ Die Delegation kam erst verspätet an. Es lief allerdings weit besser als vor zwei Jahren: Damals brauchte die Gruppe aus dem Oberland 25 Stunden bis Berlin. Orkan Friederike hatte den Schienen-Fernverkehr lahmgelegt, die Delegation strandete in Erfurt. Nach einer durchwachten Nacht im Zug stieg die Gruppe schließlich in den Fernbus um und erreichte so Berlin.

Die Grüne Woche läuft noch bis 26. Januar.

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