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Gratis-Konzert dank Unterstützer: „The Heimatdamisch“ verlangten keinen Eintritt für ihr Konzert in der Tölzer Marktstraße.

Bilanz des Open Airs

„Heimatdamisch“-Konzert: Ein Geschenk für 18 000 Euro

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Vier Sponsoren machten das „Heimatdamisch“-Konzert in der Marktstraße möglich. Rund 18 000 Euro kostet das Event laut Veranstalter Florian Rein.

Bad Tölz – Komplett abgerechnet hatte Florian Rein am Freitag noch nicht. Dennoch konnte der Veranstalter des „Heimatdamisch“-Open-Airs, das am Mittwochabend rund 7000 Menschen in der Marktstraße verfolgt hatten, mitteilen: „Das komplette Event kostet zirka 18 000 Euro.“

Ein kostenloses Live-Konzert mit großer Bühne, Tontechnikern und Sicherheitskräften lässt sich nicht ohne Sponsoren stemmen. Vier Geldgeber hatte Rein als Unterstützer gewinnen können: die Stadt, die Stadtwerke, die Brauerei Hacker-Pschorr und den französischen Blasinstrumentenhersteller Buffet Crampon, der eine Filiale in Geretsried betreibt. „Dieser Abend war ein Geschenk der Sponsoren an die Bürger“, sagt Kurdirektorin Brita Hohenreiter. Die Stadt habe sich mit einer vierstelligen Summe beteiligt, die sie öffentlich nicht nennen möchte. Die Kurdirektorin erhofft sich nach der Großveranstaltung einen positiven Effekt für das Image der Stadt, die zuletzt des Öfteren Kritik einstecken musste: „Man hat gesehen, dass die Stadt was für die Bürger macht.“

Stadtwerke-Chef hofft auf Open Air in der Eichmühle

Hohenreiter gefiel nicht nur „das überregionale Presseecho“, sondern auch, „dass so viele Einheimische da waren. Das ist gut für’s Tölzer Gemeinschaftsgefühl.“ Ähnlich sieht es Stadtwerke-Geschäftsführer Walter Huber: „Es ist gut, dass sich was gerührt hat in Tölz. So etwas unterstützen wir gerne.“ Die Stadtwerke hätten einen „vierstelligen Betrag im unteren Bereich“ beigetragen. Mehrere Mitarbeiter sorgten mit Leuchtarmbändern und Luftballons für ein stimmungsvolles Bild in der Marktstraße – und sie nutzten natürlich die große Werbeplattform. Für so ein Konzert braucht man eine Menge Energie: „Wir liefern sie, die anderen die Musik. Das passt perfekt in unser Marketing-Konzept“, sagt Huber, der einer der 7000 Konzertbesucher war. „Ein super Abend. Man hat einen Haufen Leute getroffen.“ Der Stadtwerke-Chef hat übrigens eine Menge Ideen für künftige Veranstaltungen. Eine davon: „Ich hoffe, dass der Florian Rein mal ein Open Air in der Eichmühle spielt.“

Der Veranstalter und „Heimatdamisch“-Schlagzeuger verdiente an dem Abend nichts Bares. Bei den ausstehenden Posten hofft Rein, „dass ich nicht selbst als Sponsor auftreten muss“. Seinen Musikerkollegen zahle der Bandgründer die übliche Gage. „Das war mir wichtig. Es sollte niemand umsonst arbeiten“, sagt Rein. Das gelte zum Beispiel auch für die Ton- und Lichttechniker der Tölzer Firma CN-Mediatec und Mitorganisator Christian Gutmair. „Mir sind mehrere Beteiligte preislich sehr entgegen gekommen.“

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