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Die Marktstraße als Open-Air-Location: Zweieinhalb Stunden spielte die Oberkrainer-Rockband „The Heimatdamisch“ am Mittwochabend.

Nach dem Open Air in der Tölzer Marktstraße

Heimatdamisch-Konzert: Ein Sommernachtstraum

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Es war ein Riesen-Event ohne Zwischenfälle: Rund 7000 Menschen kamen zum „Heimatdamisch“-Konzert“ am Mittwochabend in die Tölzer Marktstraße. Veranstalter und Schlagzeuger Florian Rein fand’s „total überwältigend“.

Bad Tölz – Um 2 Uhr morgens war Florian Rein dann auch zu Hause: „Ich bin noch lange in der Marktstraße herumgestanden. Man hat so viele bekannte Gesichter gesehen.“ Dieser Mittwochabend wird ihm und anderen Tölzern lange in Erinnerung bleiben. Zweieinhalb Stunden lang hatte Reins Oberkrainer-Rockband „The Heimatdamisch“ die Marktstraße beschallt.

 7000 Menschen waren nach Schätzung der Polizei gekommen. Um Hits von AC/DC oder Lady Gaga im Lederhosen-Stil zu hören. Aber auch, um sich gepflegt bei einem Bier zu unterhalten. „Ich war begeistert vom Publikum. Von Jung bis Alt: Alle waren friedlich“, bilanzierte Veranstalter Rein.

„Überwältigend“ fand Veranstalter Florian Rein (re.) den Abend

Es war ein Riesen-Event, das störungsfrei über die Bühne ging. Einen verlorenen Geldbeutel und ein vermisstes Kind notierte die Polizei zwischenzeitlich. Beide Fälle wurden gelöst. Die Sanitäter mussten nur einen Besucher ohnmächtig ins Krankenhaus fahren und zwei Schürfwunden verarzten.

Nach dem Auftritt gab es jede Menge Lobeshymnen. „So ein geniales Konzert. Es hat einfach alles gepasst: Traumkulisse, Sommerfeeling, starke Musiker und glückliche Besucher“, schrieb Gabi Günther auf der Facebookseite des Tölzer Kurier. Auch Gabriele Engler war begeistert von „The Heimatdamisch“: „Danke für den Abend und die friedliche Stimmung. Freue mich auf eine Wiederholung.“

Bad Tölz ist vollkommen „Heimatdamisch“: Bilder

Veranstalter Rein stellte am Tag danach klar, „dass man so etwas sicher nicht jährlich machen kann“. Der Schlagzeuger trommelte auch vor elf Jahren, als die Bananafishbones ein Gratis-Open-Air in der Marktstraße spielten. Rein komme finanziell „bei Null raus, wenn es optimal läuft“. Ein paar Posten müsse er noch abklären. Eine Wiederholung schließt er nicht aus – „mit welcher Band auch immer“. Für ihn war es ein „wunderbarer Abend mit perfektem Wetter. Ich war teilweise sprachlos auf der Bühne. Die Menschen standen bis zum Winzerer rauf. Total überwältigend.“

Konzertbesucher Sebastian Dorfmeister war wie wohl jeder andere begeistert von der „genialen Kulisse“. Ein Kompliment macht der 28-jährige Tölzer den Tontechnikern: „Der Sound war trotz der widerhallenden Häuserfassaden sehr klar.“ Die Cover-Interpretationen fand er allerdings etwas zu „wenig abwechslungsreich. Schade, diese Musiker hätten mehr Potenzial“. Rundum begeistert war Kurt Maiß. „Das sind alles ausgezeichnete Musiker, da passt alles bis aufs i-Tüpfelchen zusammen“, befand der Lenggrieser. Der ehemalige Schlagzeuger der „Music Gents“ genoss das Konzert in vollen Zügen. Auch Helmut Ginhart, Hauptmann der Tölzer Schützenkompanie und früher ebenfalls zusammen mit Gattin Bella in Sachen Musik unterwegs, zollte der neu aufgestellten Formation und ihrem so untypischen Sound seinen Respekt: „Des machen’s richtig guat.“

Auch Veranstalter Florian Rein erreichte jede Menge positives Feedback. So mancher hätte sich aber mehr als die drei Gastronomie-Stände gewünscht. „Ich habe vorsichtig geplant. Es hätten ja auch nur tausend Leute kommen können“, sagt Rein.   

Dass 7000 kamen und alles glatt lief, lag auch an Reins Mitorganisatoren und den vielen Einsatzkräften. „Bei ihnen allen muss ich mich bedanken.“ 

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