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Inzidenz über 600: Kliniken in bayerischen Hotspots verhängen Besuchsverbot

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Die Asklepios-Stadtklinik Bad Tölz und die Kreisklinik Wolfratshausen haben mit Blick auf die steigenden Coronazahlen ein generelles Besuchsverbot beschlossen. Für ambulante Patienten gilt künftig 3G-plus.

Bad Tölz/Wolfratshausen - Auf die Neuregelung weisen die beiden Kliniken in einer gemeinsamen Presseerklärung hin. das Besuchsverbot tritt am Mittwoch, 10. November, in Kraft. Ausnahmen sind möglich, etwa beim Besuch von Kindern oder in der Versorgung von Sterbenden, bedürfen aber im Einzelfall einer Sondererlaubnis durch den behandelnden Arzt. Nötig ist die Regelung mit Blick auf die rasant steigenden Inzidenzen im Landkreis. Am Montag lag der Wert im Landkreis über über 630.

Asklepios-Kliniken verhängen Besuchsverbot: 3G-plus-Regel für ambulante Patienten

Ab Montag, 15. November, gilt zudem auch für Patienten die 3G-plus-Regel. Bedeutet: Alle Patienten die zu einem ambulanten Termin, zu einer Indikationssprechstunde oder zum Vorbereitungstermin für einen stationären Aufenthalt ins Krankenhaus kommen und nicht vollständig geimpft oder genesen sind müssen einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Notfallpatienten werden weiterhin in den Kliniken getestet. Zutritt ist nur mit FFP2-Maske, jeweils über die Haupteingänge der Kliniken und mit Registrierung über Formular oder Luca-App (derzeit nur in der Stadtklinik Bad Tölz verfügbar) möglich.

Besuchsverbot in Asklepioskliniken: „Patienten und Mitarbeiter schützen“

„Wir haben uns zu diesem drastischen Schritt entschieden, um unsere Patienten und Mitarbeiter zu schützen. Leider können wir Angehörigen und Besuchern vor dem Hintergrund der Infektionsschutzmaßnahmen vor dem Coronavirus derzeit nicht ermöglichen die Kliniken zu betreten. Wir bitten dafür herzlich um Ihr Verständnis“, betonen der Geschäftsführer der Kreisklinik Wolfratshausen, Ingo Kühn und der Geschäftsführer der Asklepios-Stadtklinik Bad Tölz, Felix Rauschek.

Veranstaltungen mit externen Beteiligten sind derzeit im Krankenhaus nicht möglich.

Bad Tölz: Kliniken bieten weiterhin das gesamte Behandlungsspektrum an

Im Einklang mit den Vorgaben der Behörden bieten beide Krankenhäuser auch weiterhin ihr gesamtes Behandlungsspektrum an und führen Sprechstunden, geplante Operationen und andere Behandlungen durch. Auch in Zeiten von Covid-19 sollten die Untersuchungen und Behandlungen für andere Erkrankungen nicht aufgeschoben werden, heißt es in der Pressemitteilung. „Es ist wichtig, dass wir uns auch weiter um die Patienten kümmern, die eine Krankenhausbehandlung benötigen, die zwar nicht lebensnotwendig ist, aber trotzdem das Leid und die Beschwerden des Betroffenen deutlich reduziert“, betonen Kühn und Rauschek weiter.

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