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Sind wieder gemeinsam in Bad Tölz zu hören: Julian und Iris Prégardien. Der Auftritt ist am 7. Juni im Kurhaus. 

Julian und Iris Prégardien am 7. Juni im Tölzer Kurhaus

Konzert mit besonderer Note

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Bei einem besonderen Kammermusikabend stehen am Donnerstag, 7. Juni, Julian und Iris Prégardien, Harald Roßberger,  Atsuko Heuberger und Emil Bekir auf der Bühne.

Bad Tölz– Seit 2010 wirbt Bad Tölz als „Stadt mit der besonderen Note“ – gemeint ist damit ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm in Zusammenarbeit mit der Sing- und Musikschule. Verschiedene Ensembles, von Klassik über Volksmusik bis hin zu Jazz, laden zu Konzerten ein, gestaltet sowohl von Lehrern, erfahrenen jungen Musikern und gelegentlich in Zusammenarbeit mit besonderen Gästen.

Das passiert am Donnerstag, 7. Juni, bei einem Kammermusikabend im Kurhaus. Auf der Bühne stehen Tenor Julian Prégardien und seine Frau, die Mezzosopranistn Iris Prégardien. Instrumental begleitet werden sie von Musikschulleiter Harald Roßberger (Klarinette) sowie Emil Bekir (Violoncello) und Atsuko Heuberger (Klavier), beide Lehrer an der Musikschule.

Dass Julian und Iris Prégardien „einfach so“ im Kurhaus auf der Bühne stehen, hat einen guten Grund: Das Paar lebt mit seinen Kindern nahe Bad Tölz. Julian Prégardien ist ein weltweit gefragter Tenor und Professor für Gesang an der Münchner Musikhochschule. Heuer wird er unter anderem an den Salzburger Festspielen mitwirken, und zwar in Richard Strauss’ „Salome“ in Zusammenarbeit mit den Wiener Philharmonikern. Ende August ist er beim Schleswig-Holstein Musik Festival zu sehen.

Iris Prégardien konzentriert sich auf Liederabende und Konzerte. Die Mutter von drei Kindern unterrichtet Musik am Geretsrieder Gymnasium. Zuletzt wirkte das Ehepaar im Juli 2017 an der Aufführung von Bachs „Magnificat“ unter der Leitung von Christoph Heuberger in der Tölzer Stadtpfarrkirche mit (wir berichteten).

Beim Auftritt am 7. Juni im Tölzer Kurhaus steht nun romantische Kammermusik im Mittelpunkt. In unterschiedlichen vokalen und instrumentalen Kombinationen werden die fünf Musiker „Kostbarkeiten aus der späten Klassik und Romantik interpretieren“, teilt Musikschulleiter Harald Roßberger mit. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Brahms, Franz Schubert, Robert Schumann und Beethoven. Beginn ist um 19.30 Uhr. Weil es sich um einen Auftritt im Rahmen der Reihe „Stadt mit der besonderen Note“ handelt, ist der Eintritt frei.

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