Einer Kieswüste gleicht die frisch sanierte Kalvarienbergwiese. Das wird sich aber bald ändern – die Stadt hat nur noch die Eisheiligen abgewartet. Foto: bock

Fläche für Leonhardifahrt sicherer gemacht

Kalvarienberg-Wiese wird bald wieder grün

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Bad Tölz – Noch gleicht die Tölzer Kalvarienbergwiese einer Kieswüste – doch bald schon wird sie wieder grün.

Das stellt Stadtbaumeister Hannes Strunz in Aussicht. „Die mit der Aussaat beauftragte Firma hat jetzt noch die Eisheiligen abgewartet“, erklärt er auf Anfrage des Tölzer Kurier. Nachdem Pankratius, Servatius, Bonifatius und die „kalte Sophie“ unverkennbar über Pfingsten ihre nach einer Bauernregel mit Frostgefahr verbundenen Namenstage absolviert haben, kann es nun also mit dem Aufbringen einer Humusschicht und dem Anpflanzen des Rasens losgehen. „Mit der Naturschutzbehörde haben wir das Substrat und die Saatmischung abgestimmt“, sagt Strunz. „Es handelt sich nämlich um ein Landschaftsschutzgebiet.“

Wie berichtet, hatte die Stadt im Herbst den Boden der Kalvarienbergwiese auf einer Fläche von rund 8500 Quadratmetern befestigen lassen. Eine Frostschutz- sowie eine Schottertragschicht sollen für mehr Sicherheit bei der Tölzer Leonhardifahrt sorgen.

Hintergrund war ein Unfall bei der Wallfahrt 2014, als auf dem matschigen Boden ein Gespann durchging, der dazugehörige Wagen umkippte und mehrere Wallfahrerinnen Verletzungen davontrugen. Die Sanierung, die nun zum Abschluss kommt, kostet rund 300.000 Euro. 

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