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Viel zu graben hatten die Arbeiter an der Tölzer Kohlstattstraße zuletzt. Nun fehlt nur noch die Asphaltdecke.

Arbeiten fast abgeschlossen

Kohlstattstraßen-Asphalt kommt Mitte September

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Die Tölzer Kohlstattstraße wird Mitte September eine knappe Woche gesperrt. Während der neue Asphalt kommt, wurden von der Dauerbaustelle bereits 600 Tonnen Kies abtransportiert - kurioserweise unter anderem nach Chemnitz.

Bad Tölz – Für die Bewohner der Tölzer Kohlstattstraße dürfte es erst einmal eine gute Nachricht sein, dass Klaus Danner vom Tiefbauamt sagt: „Wir sind in den Endzügen.“ Danner ist aktuell mit der Baustelle betraut, die bereits seit April 2016 besteht. Bisher wurden Wasser-, Strom- und Telefonleitungen verlegt, neue Parkbuchten und Inseln für Blühwiesen angelegt und ein Teil des Straßenbelags erneuert.

Der Abschluss der Dauerbaustelle zwischen Kohlstattstraße, Kohlstattweg und am Kalkofen lässt aber noch ein wenig auf sich warten. „Man könnte nächste Woche asphaltieren“, sagt Danner. Tatsächlich kann man es aber nicht. Das Unternehmen, das den Auftrag für die abschließende Straßendecke erhalten hat, sei derzeit mit Arbeiten auf Autobahnen ausgelastet. Daher wird laut Danner nun erst Mitte September asphaltiert. „Wir müssen dann vollsperren“, sagt der Mann vom Tiefbauamt. Eine knappe Woche dürfte das dauern. „Die Anlieger werden informiert, sie müssen ihre Autos dann umparken.“

Mehr Parkplätze am Fußballplatz

Still steht die Baustelle bis September allerdings nicht. Auf Nebenflächen habe man genug zu tun, sagt Danner. So lege man zum Orthopädie-Geschäft Streifeneder und zum Vereinsheim des SC Rot-Weiß Bad Tölz barrierefreie Zugänge an. Am Fußballplatz gibt es nun auch anders angeordnete und vor allem mehr Parkplätze.

Klaus Danner kann einen Grund nennen, warum eine Baustelle dieser Art so eine langwierige Geschichte ist. Den alten Kies auf den Laster und weg damit – so einfach ist das heute nicht mehr. Die abgetragene Gesteinsschicht – die 50 Zentimeter unter der alten Straßendecke lag – muss sortiert werden. „Es werden verschiedene Haufen gebildet“, erklärt Danner. Der Kies sei unterschiedlich belastet und müsse auf spezialisierte Kippen gefahren werden. Oft ein Problem: Viele der Abnehmer haben ihre Kapazitätsgrenze erreicht. Der Teer aus der alten sogenannten „Spritzdecke“ sei nach unten durchgesickert, der Gesetzgeber schreibe eine fachgerechte Entsorgung des Kieses vor. Große Teile des Kohlstatt-Kieses – insgesamt sind das rund 600 Tonnen – müssen so bis nach Chemnitz transportiert werden. Danner: „Ein großer und teurer Aufwand.“

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