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Freuen sich auf ein Konzert der Extra-Klasse: (vo., v. li.) Christian Danzer, Christian Kaps und Stefan Zauner sowie (hi., v. li.) Norbert Siegl, Jens Freyberg, Peter Zoelch und Bernd Schneider. Nicht auf dem Bild ist Marcus Compostella. 

Großes Konzert am Samstag in der „Lust“

Die Tölzer Band „Don‘t walk on the brass“ wird 25 Jahre alt 

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Die Tölzer Band „Don‘t walk on the brass“ hat ein Vierteljahrhundert lokale Musikgeschichte geschrieben. Nun geben sie ein Jubiläumskonzert in der „Lust“. 

Bad Tölz – Ein Wiedersehen mit zahlreichen Musikern aus dem Tölzer Land gibt es am Samstag in der Alten Madlschule: Dort feiert die bekannte Tölzer Band „Don’t walk on the brass“ ihr 25-jähriges Bestehen mit einem Konzert. In den Räumen der „Lust“ wird es ein illustrer Abend mit einigen musikalischen Leckerbissen. Schließlich haben sieben ehemalige Bandmitglieder ihr Kommen zugesagt, unter ihnen die Profi-Musiker Florian Rein und Leonhard Schwarz.

1995 war die Geburtsstunde von „Don’t walk on the brass“. Die Band ging aus der Formation „Bag’s groove“ hervor: Zehn Musiker, darunter fünf Bläser, sowie Sängerin Elisabeth Danzer. „Als ich die Band zum ersten Mal gehört habe, dachte ich mir: ,Wow, so will ich auch mal Musik machen‘“, erinnert sich Saxofonist Peter Zoelch, damals noch Schüler. Dank Bassist Stefan Zauner wurde Zoelch bei „Bag’s groove“ aufgenommen. Doch nach wenigen Konzerten war Schluss, einige Musiker wollten andere Wege gehen. Die anderen Bandmitglieder gründeten daraufhin „Don’t walk on the brass“ (DWOB).

Auch Florian Rein war kurz dabei 

25 Jahre sind eine lange Zeit, folglich gab es immer wieder neue Bandkollegen. Einer davon war Florian Rein. „Er war aber nur kurz dabei, denn dann kam der Erfolg mit den Bananafishbones“, sagt Zoelch. Heute ist die Formation zu acht und besteht neben Zoelch und Zauner noch aus Sänger Bernd Schneider, Gitarrist Norbert Siegl, Christian Kaps am Keyboard, Schlagzeuger Jens Freyberg, Christian Danzer an der Trompete und Marcus Compostella an der Posaune. Zauner, Zoelch und Siegl stammen aus Tölz, die anderen Mitglieder kommen aus dem Miesbacher und Weil-heimer Raum, und Sänger Bernd Schneider lebt in München.

Band gibt fünf bis sechs Konzerte jährlich - „alles Coversongs“

Die Band gibt heute fünf bis sechs Konzerte im Jahr. „Wir sind eine reine Coverband und nicht auf kommerziellen Erfolg aus“, sagt Zoelch. Fundierte musikalische Wurzeln haben alle Musiker, auch wenn sie heute als Unternehmer, Lehrer, Manager oder Zimmerer arbeiten. Gespielt wird, was gefällt. „Jeder bringt mal einen Song mit und wir schauen dann, ob wir ihn originalgetreu spielen oder unsere eigene Version entwickeln.“ Zoelch, studierter Saxofonist, ist mit zahlreichen anderen Musik-Projekten in Tölz präsent. Er schreibt die Bläser-Sätze für Saxofon, Trompete und Posaune. Als „Chef“ will er sich aber nicht bezeichnet sehen: „Wir hatten noch nie einen Chef, und das soll auch so bleiben. Jeder trägt seinen Teil dazu bei.“

Der Name „Don’t walk on the brass“ ist eine Verballhornung von „Don’t walk on the grass“ („Rasen betreten verboten“). „Brass“ bedeutet Blechbläser. Die Band spielte früher in vielen Kneipen im Tölzer Land. „Aber leider gibt es immer weniger“, bedauert Zoelch. Für alle DWOB-Mitglieder stehe der „Spaß an der Freude“ im Mittelpunkt. „Wir verstehen uns gut und haben viel Spaß.“

Zum Repertoire gehören Funk-, Soul- und Rock-Klassiker, etwa von Billy Joel, Toto, Phil Collins und Paul Simon. Die Besucher des Jubiläumskonzerts dürfen sich auf besondere Momente freuen, so haben zum Beispiel die drei Schlagzeuger etwas Außergwöhnliches einstudiert. „Wir freuen uns, wenn viele Fans kommen und mit uns feiern“, sagt Zoelch. 

Infos zum Konzert

Der Auftritt von „Don’t walk on the brass“ findet am Samstag, 15. Februar, um 20 Uhr in der Alten Madlschule statt. Karten gibt es für 15 Euro im Vorverkauf bei Schreibwaren Zauner und für 16 Euro an der Abendkasse.

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