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Diskussion im Ausschus

Kreis-Zuschuss lieber fürs Tölzer Familien- als fürs Geburtshaus?

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Das Thema Geburtshilfe beziehungsweise die Unterstützung der Hebammen beschäftigte einmal den Tölzer Kreisausschuss.

Bad Tölz-Wolfratshausen – Was denn nun mit dem 20 000-Euro-Zuschuss fürs Tölzer Familienhaus sei, wollte Günther Fuhrmann (FDP/Ausschussgemeinschaft) am Montag im Kreisausschuss wissen. Wie berichtet war der Mietzuschuss im März abgelehnt worden. Eine erneute Beratung sei aber möglich, wenn mehr über das Geburtshilfe- und Hebammen-Förderprogramm des Freistaats bekannt sei, hieß es damals. Kurz zuvor hatte der Kreistag allerdings eine 50 000-Euro-Anschubfinanzierung für das in Tölz geplante Geburtshaus genehmigt. Das werde niemals eröffnet, merkte Fuhrmann an. Daher könne man diese Mittel nehmen und dem bestehenden Familienhaus geben, regte der Geretsrieder an.

So einfach sei das nicht, entgegnete Landrat Josef Niedermaier. „Nach wie vor liegen keine Richtlinien für das Förderprogramm vor.“ Allerdings habe man mit den Hebammen im Landkreis an einem Runden Tisch eine „intensive Diskussion“ geführt, wie eine sinnvolle Unterstützung aussehen könnte. Und das Zahlen von Mietzuschüssen sei eher auf weniger Begeisterung gestoßen. Wichtig sei, dass man eine gerechte Förderung finde. „Wir können nicht im Süden etwas fördern und im Norden nicht“, sagte Niedermaier. Aber natürlich habe man sich intensiv damit befasst, wie man den Bereich Vor- und Nachsorge im südlichen Landkreis sicherstellen könne. Mit der Betreiberin des Familienhauses steht ebenfalls noch ein Gespräch an. Abteilungsleiter Wolfgang Krause: „Wenn die Förderrichtlinien da sind, werden wir in der Lage sein, einen Vorschlag zu machen, wie wir die Hebammen im ganzen Landkreis gut unterstützen können.“  va

Rubriklistenbild: © dpa / Fredrik von Erichsen

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