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Eliran Hasson von „Drums on fire“ hatte vergangenes Jahr das Gschau. Auch heuer ist er wieder auf dem Summer Village vertreten.

Summer Village

Kunst, Kultur und Köstlichkeiten

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Die Vorbereitungen fürs Summer Village Ende Juli im Tölzer Moraltpark sind in vollem Gang. Heuer wird der Schwerpunkt auf Artistik gelegt – und die Besucher dürfen sich auf einiges gefasst machen.

Bad Tölz – Das Summer Village, organisiert von Peter Frech und Stephanie Hörmann, findet heuer von 20. bis 23. Juli (Donnerstag bis Sonntag) statt. Die beiden Tölzer sind schon mächtig eingespannt, alles ins Laufen zu bringen. Es gibt wieder ein buntes Programm, bestehend aus Kunst und Kultur, ergänzt mit gastronomischen Angeboten.

Auf die Besucher warten ein Festzelt, in dem bekannte Künstler auftreten, sowie Aktionsflächen drumherum. Der Schwerpunkt wird auf Artistik gelegt, sagt Stephanie Hörmann. Dazu wurden verschiedene Straßenkünstler eingeladen, die die Besucher unterhalten sollen – und zwar nicht zentral an einem Ort, sondern über das ganze Festivalgelände verteilt. Die Aktionen werden nicht gleichzeitig stattfinden, so dass man theoretisch die Chance hat, alle zu sehen. „Wir haben zum Beispiel eine Schlangentänzerin sowie Akrobaten am Spinnennetz und an einem großen Pendel“, verrät Hörmann.

Über den Tag verteilt werden zudem verschiedene Aktionsgruppen auftreten, unter anderem wieder „Drums on Fire“. Es gibt auch wieder ein Kinderprogramm mit Monique Sonnenschein, diesmal unter anderem mit einer Märchenlesung. Außerdem wartet auf die Kleinen eine große Ritterhüpfburg.

Weil es viele Besucher bedauerten, dass während der Großveranstaltungen im Zelt draußen kein Programm stattfand, haben die Organisatoren nun eine Lösung gefunden. „Die Kritik war schon berechtigt. Schließlich ist es mit die schönste Zeit an einem Sommerabend“, sagt Hörmann. Nun werden abends Kabarett-Nachwuchskünstler draußen für Unterhaltung sorgen. Auch ganz junge Künstler von „Charity for kids“ haben eine Auftrittsgelegenheit, ebenso der Nachwuchs des Musikzentrums Trommelfell.

Im Zelt werden heuer Luis aus Südtirol (20. Juli), Harry G. (21. Juli), Hannes Ringelstetter (22. Juli) und Hans Söllner (23. Juli) auftreten. „Der Vorverkauf läuft recht gut“, sagt Christian Gutmair, verantwortlich für diese Künstler. Luis aus Südtirol und Harry G. kommen mit neuem Programm, Hannes Ringlstetter mit seiner Band. „Da bleibt kein Auge trocken.“ Und Hans Söllner „ist ja eh auf der Bühne immer wieder anders“, sagt Gutmair.

Das Zelt ist heuer ein bisschen kleiner, es gibt 600 Sitz- und 900 Stehplätze. „Das ist die gleiche Größe wie im ersten Jahr des Summer Village“, sagt Gutmair. Somit habe man mehr Platz auf dem Festplatz.

Ein Abo für alle Künstler-Auftritte gibt es heuer nicht mehr. „Eine Sammelkarte rentiert sich nicht, weil wir keine homogene Künstlerstruktur haben und unterschiedliche Zielgruppen ansprechen“, sagt Gutmair. Es sei unrealistisch, dass viele Besucher alle Abendveranstaltungen im Hauptzelt besuchen.

Denn draußen, auf dem Festplatz, wird auch viel geboten sein. Hörmann und Frech wollen heuer eine größere Bandbreite im Bereich Kunst- und Handwerk anbieten und Künstler, die sich bislang noch nicht beteiligten, aufs Summer Village locken. Dafür will man ihnen bei den Standgebühren entgegenkommen. „Ich kann mir zum Beispiel gut vorstellen, dass wir altes Handwerk präsentieren“, sagt Hörmann,

Auch im Gastronomiebereich gibt es heuer Neuerungen. Die Organisatoren wollen „weg vom Leberkäs-Angebot“ und eine breitere Vielfalt präsentieren. „Heuer wird es komplett gemischt sein“, sagt Hörmann. 30 Anmeldungen hat sie schon, und diese kommen nicht nur aus Italien, sondern auch von Wirten, die chinesisches, thailändisches und veganes Essen anbieten. „Aber natürlich gibt’s auch Bairisches, zum Beispiel Spanferkel.“

Weitere Infos

Infos für Besucher und Aussteller gibt es im Internet auf www.summer-village.de. Der Vorverkauf für die Zelt-Veranstaltungen hat bereits begonnen. Karten gibt es im Internet auf www.muenchenticket.de

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