Ladesäule im Farchet: Bei einem Ortstermin machten (v. li.) Bürgermeister Ingo Mehner sowie Markus Bartl, Walter Huber und Lars Bachmann von den Stadtwerken auf die neue Anlaufstelle für E-Auto-Fahrer aufmerksam.
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Ladesäule im Farchet: Bei einem Ortstermin machten (v. li.) Bürgermeister Ingo Mehner sowie Markus Bartl, Walter Huber und Lars Bachmann von den Stadtwerken auf die neue Anlaufstelle für E-Auto-Fahrer aufmerksam.

Im Gewerbegebiet

Stadtwerke Bad Tölz schaffen mehr Infrastruktur für E-Autos

E-Auto-Fahrer haben seit Kurzem in Bad Tölz eine Möglichkeit mehr, ihr Fahrzeug an einer öffentlichen Ladesäule mit Strom zu betanken.

Bad Tölz – Die Anzahl der Elektroautos nimmt auch im Landkreis zu – und damit die Nachfrage nach öffentlichen Ladesäulen. Um diesem Bedarf gerecht zu werden, erweitern die Tölzer Stadtwerke ihr Angebot an Ladesäulen im Stadtbereich. Jüngst wurde nun die vierte Ladestation in Betrieb genommen. Sie befindet sich am großen Parkplatz im Farchet.

Wie Bürgermeister Ingo Mehner betonte, profitieren somit jetzt auch die dort angesiedelten Gewerbebetriebe von einem öffentlichen Ladepunkt. Neben den schon bestehenden Stationen bei den Stadtwerken, im Parkhaus an der Bockschützstraße und an der Lenggrieser Straße komme diesem Standort also ebenfalls eine hohe Bedeutung zu.

Neue Ladesäule für E-Autos im Gewerbegebiet Farchet in Bad Tölz

Laut Stadtwerke-Chef Walter Huber ist die neue Säule mit den meisten Ladekarten kompatibel. Man könne aber auch per Handy eine sogenannte Adhoc-Ladung vornehmen. „Die günstigste Variante bietet allerdings die Ladekarte der Stadtwerke“, so Huber. Bei einer monatlichen Grundgebühr von 2,50 Euro komme die Kilowattstunde auf 35 Cent. Die maximale Ladeleistung betrage 22 Kilowatt pro Stunde – das hänge freilich auch von der Aufnahmekapazität des jeweiligen Fahrzeuges ab.

Lars Bachmann, Berater Energielösungen bei den Stadtwerken, ergänzte, dass sich bei den bestehenden Ladepunkten der Stadtwerke in den vergangenen Monaten der Stromabsatz verdreifacht habe. Pro Monat liege der Verbrauch nun bei 3750 Kilowattstunden.

Eine interessante Zahl hatte Ingo Mehner bei der Eröffnung der neuen Ladesäule noch parat: „In einer Stunde kann man hier Strom für circa 110 Kilometer Fahrstrecke laden.“

Von Arndt Pröhl

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