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Sorgen weiterhin für Trubel in der „Lust“: (v. li.) Irmi Linner, Evi Luber, Norbert Zandt, Jeannette Stahlberg, Stefan Merz, Heike Kiesmüller, Rosi Simon, Jürgen Reif, Iris Heckelsmüller und Petra Strobl.

Jahreshauptversammlung der „Lust“

Leonhardiabend heuer gleich dreimal

Der beliebte Leonhardiabend findet heuer gleich dreimal statt. Und Sepp Müller verlässt nach 15 Jahren den Vorstand der „Lust“. Das sind die beiden wichtigsten Neuigkeiten, die bei der Jahreshauptversammlung des Tölzer Vereins publik wurden. 

Bad Tölz – Im Hintergrund will Müller der „Lust“ erhalten bleiben. In der kommenden Saison wird er auch mit der „Housemusi“ wieder auftreten. Aber: „Mein Schwerpunkt liegt in Lenggries“, erklärte Müller. Rückblickend sei er stolz, dass der Verein die Bewährungsprobe mit der Stadt bestanden habe. Zur Erinnerung: Es gab den Plan zwischen Kommune und Kirche, die Alte Madlschule mit der Franzmühle zu tauschen (wir berichteten). Daraus wurde aber nichts. „Das haben wir alle zusammen bestanden“, lobte Müller. Die Zeit sei ein „Jungbrunnen“ gewesen. „Wir bekamen Zuspruch aus umliegenden Gemeinden und bis nach München hinein, die ,Lust‘ ist inzwischen ein Isarwinkler Verein.“

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Für Müller wurde Heike Kiesmüller aus Bad Tölz in den Vorstand gewählt. Sie ist die neue Stellvertreterin der wiedergewählten Vorsitzenden Jeannette Stahlberg. Die übrigen Mitglieder wurden ebenso einstimmig bestätigt: Rosi Simon (Kassiererin), Petra Strobl (Schriftführerin) sowie die Beisitzer Evi Luber, Norbert Zandt und Stefan Merz. Irmi Linner und Jürgen Reif sind neue Beisitzer.

Zandt gab einen Überblick über das geplante Programm. Einer der Höhepunkte: Zum zehnjährigen Bestehen wird der Leonhardiabend dreimal veranstaltet, nämlich am 2., 3. und 5. November. Der beliebte Poetry Slam ist für den 7. Dezember geplant. Und am 1. Februar gastiert Alfred Hasenknopf in der „Lust“. Daneben sind noch diverse Arrangements in der Planung.

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Die Vorsitzende blickte auf ein erfolgreiches Kulturjahr zurück. Der teuerste Künstler, der auftrat, war Han’s Klaffl. „Dass wir uns so einen Künstler leisten können und 2655 Euro plus in der Kasse haben, ist schon toll“, freute sich Kassiererin Simon. Ein erstmalig veranstalteter Kunsthandwerkermarkt sei sehr erfolgreich gewesen, sagte Stahlberg. Das Improtheater von Jürgen Reif, die Aktmalgruppe von Stahlberg, Lachyoga und die Theatergruppen der „Komischen Gesellschaft“ und der „Lust“ bereicherten das abwechslungsreiche Jahresprogramm.

67 Mitglieder zählt der Kulturverein, viele engagierten sich mit ihrem Einsatz abends an der Bar. Stahlberg warb: „Wir brauchen noch viele weitere, die zusammenhalten.“ BIRGIT BOTZENHART

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