Mann sticht mehrere Menschen in Finnland nieder

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Rufen dazu auf, Kerzen beispielsweise in Apotheken aufzustellen (v. li.): Nadia Bruch, Nanett Nordhausen, Jacqueline Rank und Eva Frühholz mit Tom Funke von der Tölzer Isartal-Apotheke.

Neue Aktion zum Erhalt der Tölzer Geburtshilfe

Licht der Hoffnung soll nicht erlöschen

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Bad Tölz - Sie lassen nicht locker: Die Mitglieder der Facebook-Gruppe „Rettet die Geburtshilfe Bad Tölz“ wollen nun auch außerhalb des Internets Mitstreiter mobilisieren.

Wer sich für den Erhalt der Geburtshilfe-Abteilung an der Asklepios-Stadtklinik in Bad Tölz stark machen möchte, musste bislang einen Internet-Zugang und am besten noch einen Facebook-Account besitzen. Dort hat die Gruppe „Rettet die Geburtshilfe Bad Tölz“ inzwischen fast 950 Mitglieder. Um noch mehr Mitstreiter ins Boot zu holen, wollen Nanett Nordhausen, Eva Frühholz, Nadia Bruch aus Bad Tölz und Jacqueline Rank aus Lenggries, die die Gruppe federführend betreuen, mit einer neuen Aktion nun auch die Bürger ansprechen, die nicht so internet-affin sind.

Zu diesem Zweck haben die Mamas ihre Mitstreiter bei Facebook dazu aufgerufen, zum Beispiel in Arztpraxen, Geschäften, Frisören und Kindergärten weiße oder cremefarbene Kerzen aufzustellen – natürlich erst, nachdem man sich die Erlaubnis dafür geholt hat. „Das Licht der Hoffnung soll nicht erlöschen“, sagt Nanett Nordhausen in Anspielung auf die Lichterkette Anfang Dezember vor dem Tölzer Krankenhaus. Um auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen, haben die Frauen auch ein kleines Plakat entworfen, das neben der Kerze platziert werden soll. „Vielleicht bekommen wir auf diesem Weg noch mehr Unterschriften zusammen“, hofft Nordhausen.

Bis zum späten Freitagnachmittag haben 3530 Menschen ihren Namen unter die Petition gesetzt. Nach dem ersten Sturm der Entrüstung war es zuletzt etwas ruhiger um die Petenten geworden. „Die Idee mit den Kerzen kam mir jetzt, damit es nicht zu ruhig wird“, sagt Eva Frühholz.

Das erklärte Ziel heißt: Aufmerksamkeit, um den öffentlichen Druck zu erhöhen. Umso mehr freuten sich die vier Frauen, als ein Redakteur der BR-Sendung „Quer“ bei ihnen anfragte. Der Beitrag soll am kommenden Donnerstag ab 20.15 Uhr im Bayerischen Fernsehen zu sehen sein.

Ob ihr Engagement etwas bewirkt, kann Nordhausen nicht einschätzen. „Wir würden es uns zumindest wünschen.“ 

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