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Einige Teilnehmer der Lichterkette vor der Klinik.

Lichterkette

„Wir kämpfen weiter für die Tölzer Geburtshilfe"

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Bad Tölz - Sie wollten ein Zeichen der Solidarität setzen, und das ist ihnen gelungen: Trotz des nasskalten Wetters haben sich am Freitagabend über 250 Mamas, Papas und Kinder vor der Asklepios-Stadtklinik in Tölz versammelt, um mit einer Lichterkette zu demonstrieren, dass sie eine mögliche Schließung der Geburtsabteilung nicht so einfach hinnehmen werden.

Angesichts von so viel Anteilnahme konnte selbst Hebamme Doris Wallé, die sonst immer ein Lächeln auf den Lippen hat, die Tränen nicht zurückhalten. „Das haut mich um“, sagte sie. „Dabei geht es gar nicht um uns Hebammen, sondern um all’ die Leute hier.“

Gemeint ist zum Beispiel Michael Schmel aus Tölz, dessen Frau erst im Oktober in Tölz entbunden hat. „Die Hebammen sind toll, wir wollen unbedingt wieder hier entbinden.“ Sollte die Geburtshilfe-Abteilung tatsächlich wegen Ärztemangels Mitte des nächsten Jahres schließen, müssten die werdenden Eltern in die umliegenden Kliniken ausweichen.

Doch so leicht wollen die Hebammen und das Pflegepersonal nicht aufgeben. „Wir kämpfen“, sagt etwa Kinderkrankenschwester Katharina Gerg. Als Dank für die Anteilnahme der Menschen, die mit ihren Lichtern den Vorplatz des Krankenhauses zum Leuchten brachten, haben sich die Kinderkrankenschwestern etwas ganz Besonderes ausgedacht: Auf sechs Fenster verteilt haben sie mit Lichterketten das Wort „Danke“ geformt, und dahinter noch zwei Herzen.

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