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Baby im Anflug – in Tölz können vorerst weiterhin Kinder zur Welt kommen.

Spitzengespräch

Geburtshilfe: „Lösung über den 31. Dezember hinaus“

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    Andreas Steppan
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Bad Tölz - Zur Zukunft der Tölzer Geburtshilfe fand am Mittwochnachmittag ein Spitzengespräch mit Vertretern der Politik und der Asklepios-Stadtklinik, aber auch unter Beteiligung von Ärzten und Hebammen der Kreisklinik Wolfratshausen statt. Über die Ergebnisse halten sich die Teilnehmer bislang bedeckt.

Für Frauen, die in diesen Tagen ihr Baby erwarten, gibt es zumindest eine kleine Entwarnung: Die Geburtshilfe-Abteilung in Bad Tölz wird offenbar über den 31. Dezember hinaus bestehen. Das ist das Ergebnis eines Treffens, an dem Landrat Josef Niedermaier, Bürgermeister Josef Janker, der Geschäftsführer der Asklepios-Stadtklinik Dr. Joachim Ramming, Vertreter der Kreisklinik Wolfratshausen sowie Ärzte und Hebammen beider Krankenhäuser gestern Nachmittag teilnahmen. In den vergangenen Wochen gab es vermehrt Gerüchte, dass die Abteilung schon zu Jahresbeginn geschlossen werden soll.

Nun sei „eine Lösung diskutiert worden“, erklärt Christopher Horn, Sprecher der Stadtklinik gegenüber unserer Zeitung. Diese reiche „über den 31. Dezember hinaus“, wie Marlis Peischer, Sprecherin des Landratsamts, auf Rückfrage mitteilt. Wie diese aussieht, soll im Laufe des Donnerstags bekannt gegeben werden. Zunächst sollen die Mitarbeiter über die neuen Entwicklungen informiert werden. 

Die Nachbar-Kliniken bereiten sich derweil bereits auf alle Eventualitäten vor. Der Tölzer Kurier hat sich umgehört, wo es Kapazitäten gibt - und wo es schwierig wäre, die Mütter aus dem Tölzer Raum aufzunehmen. Mehr dazu lesen Sie hier.

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