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„Lauter und schiefer“ : Di e Scorefor-Bandmitglieder (v. li.) Andreas Rammler, Stefan Lachner und Florian Kropius geben den Tölzer Löwen Constantin Ontl (verdeckt), Michael Grabmaier, Julian Kornelli, Marinus Reiter, Andreas Mechel, Andreas Schwarz und Philipp Schlager Anweisungen für die Aufnahme des „Söhne der Berge“-Refrains.

Löwen-Hymne

Scorefor macht Eisstadion zum Tonstudio

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Das Tölzer Eisstadion ist derzeit auch ein Tonstudio. Die Band Scorefor nimmt dort gemeinsam mit Löwen-Spielern die Hymne „Söhne der Berge“ neu auf.

Bad Tölz – Mittwochabend. Andreas Rammler, Stefan Lachner und Florian Kropius sind gerade im Kraftraum angekommen. Mit im Gepäck haben sie Kamera, Aufnahmegerät und Kopfhörer. Die erste Gruppe Löwen-Spieler betritt den Raum: Constantin Ontl, Michael Grabmaier, Julian Kornelli, Marinus Reiter, Andreas Mechel, Andreas Schwarz und Philipp Schlager setzen die Kopfhörer auf. „Zunächst ein Probedurchlauf“, sagt Kropius. „Macht Euch keine Gedanken. Das wird ein großer Chor im Hintergrund. Da hört man nicht, wenn jemand einen Ton nicht ganz trifft.“

Der Löwen-Song „Söhne der Berge“ wird auf den Kopfhörern eingespielt, auf einem Zettel steht in großen Lettern der Text, den die sieben Spieler singen sollen. Der Einsatz passt, im richtigen Moment schmettern sie los. Kropius ist angetan: „Sauguad“, sagt er. Trotzdem gibt es noch einen weiteren Probelauf, bevor die Aufnahme startet. Zwischendrin probiert sich Philipp Schlager an einem Solo, „a cappella“.

Hier laufen gerade die Aufnahmen für die Neuauflage der Löwen-Hymne. Nach 14 Jahren will die Sachsenkamer Punkrock-Band das Lied neu auflegen (wir haben berichtet). In der Vorwoche durften bereits die ECT-Nachwuchsspieler ran, auch sie werden im Chor beim Refrain zu hören sein.

„Lauter, schiefer“, fordert Kropius die sieben Spieler nun auf. Es klappt, die Aufnahme ist im Kasten. „Wenn ich mir vorstelle, wie vor 15 Jahren die Erste gesungen hat. . .“, sagt der Scorefor-Sänger. „Das werden wir jetzt gleich merken, wenn Beppo Frank dran ist“, witzelt er. Der Löwen-Verteidiger ist der einzige, der auch bei der ersten Aufnahme schon dabei war.

Noch dürfen die Löwen-Spieler nicht zum Training gehen. Sie müssen noch zwei weitere Aufnahmen machen. Für den Song-Anfang müssen sie zwölfmal „Hey“ rufen, danach steht noch ein „Wohoho“ an. „Ich schreib’ euch den Text auf“, sagt Stefan Lachner. Gelächter.

Die Aufnahme ist fertig. Trainer Rick Boehm schaut zur Türe herein. „Braucht ihr noch was?“, fragt er. „Hast du noch Spieler?“, lautet die Gegenfrage der Musiker. „Jede Menge“, meint Boehm und schickt die nächste Gruppe ins Aufnahmestudio Kraftraum.

Wenig später fliegt eine Drohne durchs Eisstadion und macht Filmaufnahmen von den Tölzer Löwen beim Training. Eine Kamera wird am Schläger von Christian Kolacny angebracht, um eine ungewöhnliche Perspektive zu bieten. Dann ist das Werk für diesen Tag vollbracht – Scorefor ist einen Schritt näher an der Neuauflage von „Söhne der Berge“. Weihnachten soll sie erscheinen – samt Musikvideo.  mel

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