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Die Stadt Bad Tölz darf sich weiterhin „Heilklimatischer Kurort“ nennen.

Test des Deutschen Wetterdienstes

Die Luft ist rein: Tölz behält Heilklima-Prädikat

Über ein Jahr lang wurde in Bad Tölz die mögliche Schadstoff-Belastung der Luft gemessen. Das Ergebnis fiel erfreulich aus.

Bad Tölz – Nach zehn Jahren hat der Deutsche Wetterdienst wieder die Tölzer Luft getestet und die Messungen im März abgeschlossen. Kurdirektorin Brita Hohenreiter überbrachte im Kur-, Tourismus- und Wirtschaftsausschuss „die gute Nachricht“, dass die Luftqualität laut Wetterdienst in Ordnung sei und damit die Voraussetzungen für die Prädikate Heilklimatischer Kurort und Moorheilbad „ohne Einschränkungen“ erfüllt seien.

In Bad Tölz wurde an vier Standorten (Kurpark, Kalvarienberg, Badstraße und Kapellengasteig) über ein Jahr lang gemessen. Einmal wöchentlich wurden Proben genommen und an den Wetterdienst geschickt. Im Badeteil galten dabei strengere Richtwerte.

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Hohenreiter fasste die Ergebnisse des Gutachtens so zusammen: Die Stickstoffdioxid-Belastung sei in Tölz flächenhaft leicht erhöht. Im Verkehrszentrum am Kapellengasteig wurden beim Grobstaub ebenfalls leicht erhöhte Konzentrationswerte registriert. Sonst lägen die Belastungen aller gemessenen Luftbeimengungen aber flächenhaft im normalen und kurortüblichen Bereich. Lokale Auf- und Abwinde wirkten sich positiv auf die Tölzer Luftqualität aus. Die nächsten Messungen werden in zehn Jahren fällig.

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Das sei „allen Befürchtungen zum Trotz eine klare Aussage“, kommentierte Bürgermeister Josef Janker die gute Nachricht und kritisierte den Inhalt nicht näher genannter Schreiben zu diesem Thema, die seiner Meinung nach „auf keine Kuhhaut gehen“. Man arbeite in Tölz, so Janker weiter, zudem an weiteren Verbesserungen. Das geplante Biomasseheizkraftwerk werde bestimmt gute Dienste tun.  

cs

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