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Freuen sich über die hochwertigen Fahrzeuge: Markus Bail, der Leiter des Rettungsdienstes (li.) und sein Stellvertreter Jörg Meyer (re.) mit Rettungssanitäter Ferdinand Dörder. Das BRK wurde 2019 landkreisweit fast 24 000 Mal alarmiert.

BRK hat zwei neue Rettungswagen

Neue Sankas sind auch für Sanitäter sicherer

  • Christiane Mühlbauer
    VonChristiane Mühlbauer
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Beim BRK-Kreisverband herrscht Freude über zwei neue, 150.000 Euro teure Rettungsfahrzeuge für die Standorte in Kochel und Wolfratshausen.

Bad Tölz-Wolfratshausen – Das Bayerische Rote Kreuz im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen freut sich über zwei neue Rettungswagen: Der eine wird in Wolfratshausen, der andere in Kochel am See stationiert. Letzterer hat Allradantrieb. Die neuen Fahrzeuge bieten den Notfall- und Rettungssanitätern mehr Sicherheit, was wiederum auch den Patienten zugute kommt.

So gibt es im Inneren keine Stolperfallen mehr, weil beispielsweise die Verbindungen zum EKG über die Decke laufen, erklärten Markus Bail, der Leiter des Rettungsdienstes und sein Stellvertreter Jörg Meyer bei der Präsentation. Neu ist auch eine Bediensäule. „So kann man über die Gegensprechtaste mit dem Fahrer sprechen, ohne aufstehen zu müssen“, sagt Bail. Zudem können die Sanitäter via Funk gleich direkt mit der Leitstelle kommunizieren. Auch Licht und Wärme lassen sich über die Bediensäule steuern. Außerdem gibt es eine zusätzliche Halterung für ein Tablet zur Einsatzdokumentation.

Die neue Fahrzeuge bieten auch einen Vorteil für Patienten, die zu Hause beatmet werden: „Im Rettungswagen können sie jetzt mit ihren eigen, auf sie eingestellten Geräten transportiert werden“, erklärt Jörg Meyer. Die neuen Fahrzeuge sind zudem im Straßenverkehr besser sichtbar. Die Folierung wurde verbessert, zudem gibt es jetzt sogenannte Frontblitzer für die Einfahrt in den Kreuzungsbereich. „Das Martinshorn ist dank Pressluftschieber jetzt deutlich lauter, ähnlich wie bei der Feuerwehr“, sagt Meyer.

Für den Fahrer gibt es eine Totwinkelkamera, die einsetzt, sobald das Fahrzeug rechts abbiegt. Ein Seitenwindassistent-Programm hilft, dass das Fahrzeug auch bei starkem Wind stabil auf der Straße fahren kann. Zudem verfügen die neuen Rettungswagen über LED-Hauptscheinwerfer. „Damit ist die Sicht nachts wesentlich besser“, sagt Bail. Die zwei neuen Fahrzeuge im Wert von jeweils rund 150 000 Euro ersetzen die beiden alten, die mit jeweils fast 300 000 Kilometern nach fünf Jahren ausgemustert werden. Die Medizintechnik wird aus den alten Rettungswagen (RTW) soweit möglich übernommen.

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Im Kreisverband Bad Tölz-Wolfratshausen gibt es sechs RTW und ein Ersatzfahrzeug. In Tölz befinden sich ein ein RTW, ein Notarzt-Einsatzfahrzeug und drei Krankentransportwagen. In Wolfratshausen stehen zwei RTW, ein Krankentransportwagen und ein Notarzt-Einsatzfahrzeug. In Geretsried gibt es einen Rettungs- und einen Krankentransportwagen. In Kochel und in Lenggries befindet sich jeweils ein RTW.

Das BRK wurde 2019 landkreisweit fast 24 000 Mal alarmiert, davon waren rund 7000 Notarzt-Einsätze, berichtet Rettungsdienstleiter Markus Bail. Täglich gibt es 65 Einsätze, inklusive Krankentransporte. Die Fahrzeuge kamen insgesamt auf knapp 600 000 Kilometer. Im Landkreis gibt es derzeit 120 Notfall- und Rettungssanitäter – inklusive Auszubildende. 

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