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Auf gute Zusammenarbeit : Der neue Berufsschulleiter Franz Hampel mit Regierungspräsidentin Maria Els.

Franz Hampel

Neuer Leiter der Berufsschule Bad Tölz feierlich in sein Amt eingeführt

Franz Hampel hat als Leiter der Berufsschule Bad Tölz-Wolfratshausen die Nachfolge von Josef Bichler angetreten. Beim offiziellen Festakt zu seiner Amtseinführung versprach der 59-Jährige: „Im Mittelpunkt meines Handelns steht immer der Mensch.“ 

Bad Tölz-Wolfratshausen – „Miteinander reden“ sowie „erfolgreich praktizierte Inklusion und Integration“: Das waren die Schlagworte, die sich in allen Reden widerspiegelten, als am Dienstagnachmittag die offizielle Amtseinführung von Franz Hampel, dem neuen Leiter der Berufsschule Bad Tölz-Wolfratshausen, in der Aula über die Bühne ging.

„Wir werden Sie nie im Regen stehen lassen“, sicherte Maria Els, die Präsidentin der Regierung von Oberbayern, dem neuen Schulleiter „jede denkbare Unterstützung“ zu und überreichte ihm dazu symbolisch einen Regenschirm. „Ich bin überzeugt, dass Sie Ihre neue Aufgabe erfolgreich meistern werden“, sagte sie und verwies dabei auf die große Erfahrung, die der 59-jährige Warngauer mitbringt.

Der gelernte Schreiner war zuletzt stellvertretender Leiter der Fachschule für Holztechnik in Rosenheim, ehe er zu Beginn des Schuljahres 2018/19 an die Tölzer Berufsschule wechselte. Hier hatte er bereits 1982 den praktischen Teil seiner Gesellenprüfung absolviert. „Und jetzt sind Sie hier als Schulleiter angekommen“, so Maria Els.

Gerne nahm Landrat Josef Niedermaier das Lob der Regierungspräsidentin entgegen, die betonte, dass auch die „jüngsten Investitionen des Landkreises als Sachaufwands-Träger von der hohen Wertschätzung der Bildungs-Einrichtung zeugen“. In einem Rückblick auf seine eigene handwerkliche Ausbildung betonte er: „Auch diese Schulart ist ernst zu nehmen. Die Berufsschule hat mich damals so richtig geerdet.“ Genauso wie die Regierungspräsidentin sang auch er dabei das Loblied auf das deutsche duale Ausbildungssystem, „das auch künftig eine ganz entscheidende Rolle in der beruflichen Ausbildung spielen wird“. „Ich bin stolz auf die heterogene Wirtschaftsstruktur in unserem Landkreis“, stellte Niedermaier fest. „Wir hatten und haben zwar nie die große Steuerkraft mangels großer Unternehmen. Aber wenn’s eng wird, haben wir deshalb auch nie große Rückgänge.“ Insgesamt ermunterte auch er den neuen Schulleiter: „Suchen Sie immer das Gespräch, halten Sie Kontakt mit dem Landkreis.“

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„Das Kollegium ist die wichtigste Ressource, die ein Schulleiter hat“, betonte Claudia Sappl, die Personalratsvorsitzende in ihrem Grußwort und wünschte Hampel „ein gutes Gespür im Umgang mit den Menschen“. Humorvoll erklärte sie ihm, dass er hier mit den verschiedenen Berufszweigen für alle Bedürfnisse des Lebens bestens versorgt sei: „Und wenn Sie jetzt als Schulleiter zu viel verdienen und nicht wissen, was Sie mit dem vielen Geld anfangen sollen, dann wenden Sie sich an unsere Bankkaufleute, die sicher gute Tipps parat haben.“

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Hampel selbst bedankte sich für die vielen „motivierenden Worte“, die er sich zu Herzen nehmen wolle: „Ich bin zuversichtlich, dass die vertrauensvolle Zusammenarbeit funktionieren wird.“ Er betonte, dass ein Kernsatz des Leitbilds seiner Rosenheimer Fachschule auch weiterhin für ihn ganz oben stehen werde: „Im Mittelpunkt des Wirkens und Handelns steht immer der Mensch.“

Ewald Scheitterer

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