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Engagiert sich für Umweltschutz: Marisa Neumeister. 

Neuer Verein „Oberland plastikfrei“ wird in Bad Tölz aktiv

Mitstreiter für plastikfreies Einkaufen gesucht

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Im Februar wurde in Bad Tölz der Verein „Oberland Plastikfrei“ gegründet. Jetzt hat er einen neuen Flyer herausgebracht. Kurier-Redakteurin Melina Staar unterhielt sich darüber mit Vorstandsmitglied Marisa Neumeister.

-Frau Neumeister, wie kam es zu der Idee, einen Flyer aufzulegen?

Ich hatte die Idee schon vor einiger Zeit. „Oberland Plastikfrei“ ist der Förderverein des Bund Naturschutz. Wir konnten lange nichts tun, weil wir nicht offiziell eingetragen waren. Mit dem Flyer haben wir eine gute Möglichkeit, sichtbar zu werden und das plastikfreie Einkaufen zu erleichtern.

-Was genau steht auf dem Flyer?

Er weist auf Geschäfte hin, die bereit sind, ihre Waren auch in mitgebrachte Becher oder Dosen zu füllen und somit auf Plastik zu verzichten. Außerdem arbeiten wir an einer Karte, die im Internet veröffentlicht wird. Auf dieser sollen alle teilnehmenden Geschäfte zu finden sein. Der Flyer vereinfacht das Einkaufen und zeigt die Möglichkeiten auf.

-Wie ist die bisherige Resonanz der Geschäfte auf die Aktion?

Die Aktion geht gerade erst los. Ein paar haben wir bereits angesprochen. Erst vor Kurzem haben unsere Mitglieder den Flyer erhalten. Sie gehen nun in die Läden und melden mir dann zurück, welche mitmachen. Jedes Geschäft, das sich beteiligen möchte, kann sich auch direkt bei mir unter marisa.neumeister@googlemail.com melden. Gerne können sich auch Leute melden, die beim Verteilen der Flyer helfen möchten.

-Gibt es bestimmte Geschäfte, die sich eher eignen?

Es kann jedes Geschäft mitmachen, das etwas zum Abfüllen anbietet: Ob das nun Müsli, Brot oder auch Kaffee ist. Letzterer kann beispielsweise auch in wiederverwertbare Becher geschüttet werden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Zurückhaltender sind eher die Metzgereien. Sie müssen sich an strenge Hygienerichtlinien halten. Aber es gibt eine Metzgerei, die kennt das schon. Da stellt man die mitgebrachte Dose auf die Theke, hinter der Theke wird die Ware gewogen und dann reingefüllt.

-Was sind die weiteren Pläne von „Oberland Plastikfrei“?

Wir haben verschiedene Arbeitsgruppen gebildet: Eine kümmert sich um den geplanten „Unverpackt“-Laden, eine andere hat den Schwerpunkt Bildungsarbeit. Hier bieten wir zum Beispiel im Rahmen der Jugendarbeit einen „Zero-Waste-Workshop“ an, also einen Kurs, wie man Müll vermeiden kann. Eine weitere Gruppe hat den Flyer gestaltet und kümmert sich jetzt darum, dass er verteilt wird.

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